Unser Gott lebt!
 Johannes 21, 1-14
Jürg Birnstiel
20.04.2003

Gliederung

I. Verzagte Jünger

II. Ohne mich könnt ihr nichts tun

III. Jesus lebt

 


Einleitung

ð     Bereits zwei Mal ist Jesus seiner Jüngerschar erschienen. Zuerst hatten sie es gar nicht glauben wollen, als ihnen Maria von Magdala berichtete sie hätte Jesus gesehen.

Und als diese hörten, dass er lebe und sei ihr erschienen, glaubten sie es nicht. Mk.16,11.

Aber diese hielten das alles für leeres Gerede und glaubten ihnen nicht.  Lk.24,11.

ð     Zudem waren die Jünger immer noch von den vergangenen Geschehnissen eingeschüchtert. Ihnen wurde sogar zur Last gelegt, sie hätten den Leichnam Jesu in der Nacht gestohlen.

Und sie kamen mit den Ältesten zusammen, hielten Rat und gaben den Soldaten viel Geld / und sprachen: Sagt, seine Jünger sind in der Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen. / Und wenn es dem Statthalter zu Ohren kommt, wollen wir ihn beschwichtigen und dafür sorgen, dass ihr sicher seid. Mt.28,12-14.

ð     Nun, so sassen sie zusammen hinter verschlossenen Türen, denn sie fürchteten sich vor den Reaktionen der Juden.

Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! Joh.20,19.

ð     In diese Situation trat Jesus unter sie, dann kam er nochmals, als auch Thomas bei ihnen war, damit auch er ihn noch sieht und sich von seiner Auferstehung überzeugen kann.

ð     Und die Jünger wurden von Jesus aufgefordert sich in das Gebiet Galiläa zu begeben, dorthin wo Jesus hauptsächlich gewirkt hatte und wo die Jünger auch beheimatet waren.

Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen: dort werden sie mich sehen. Mt.28,10.

ð     Dort in Galiläa sollen sie Jesus wieder sehen.

ð     Heute wollen wir die Begegnung der Jünger mit Jesus am See Genezareth betrachten.

Text lesen: Joh.21,1-14

Jesus zeigte sich seinen Jüngern später noch ein weiteres Mal. Er erschien ihnen am See von Tiberias, / wo Simon Petrus, Thomas – auch Didymus genannt -, Natanael aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und noch zwei andere Jünger zusammen waren. / Simon Petrus sagte: „Ich gehe fischen.“ „Wir auch“, sagten die anderen, „wir kommen mit.“ Sie gingen zum Boot hinaus und legten ab, aber in jener Nacht fingen sie nichts.
Als es dann Tag wurde, stand Jesus am Ufer, doch die Jünger erkannten ihn nicht. / „Kinder“, rief er ihnen zu, „habt ihr nicht ein paar Fische für das Frühstück?“ „Nein“, riefen sie zurück, „nicht einen einzigen!“ / „Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus!“ forderte er sie auf. „Ihr werdet sehen, dass ihr etwas fangt. „Sie warfen das Netz aus, aber dann konnten sie es nicht mehr einholen, solch eine Menge Fische hatten sie gefangen.
Da sagte jener Jünger, den Jesus besonders liebte, zu Petrus: „Es ist der Herr!“ Als Simon Petrus ihn sagen hörte: „Es ist der Herr“, warf er sich das Obergewand über, das er bei der Arbeit abgelegt hatte, band es fest und sprang ins Wasser, um schneller am Ufer zu sein. / Die anderen Jünger kamen mit dem Boot nach, das Netz mit den Fischen im Schlepptau. Sie hatten es nicht weit bis zum Ufer – nur etwa hundert Meter. / Als sie aus dem Boot stiegen und an Land gingen, sahen sie ein Kohlenfeuer, auf dem Fische brieten; auch Brot lag dabei. / „bringt ein paar von den Fischen, die ihr eben gefangen habt!“ forderte Jesus sie auf. / Da stieg Simon Petrus ins Boot und zog das Netz an Land. Es war voll von grossen Fischen, im ganzen hundertdreiundfünfzig. Und trotz dieser Menge riss das Netz nicht. / „Kommt her und esst!“ sagte Jesus. Die Jünger hätten ihn am liebsten gefragt „Wer bist du?“ Aber keiner von ihnen wagte es; sie wussten, dass es der Herr war. / Jesus trat ans Feuer, nahm das Brot und gab es ihnen, und ebenso den Fisch.
Das war nun schon das dritte Mal, dass Jesus seinen Jüngern erschien, nachdem er von den Toten auferstanden war.

I.                 Verzagte Jünger

ð     Sieben Jünger sind hier zusammen. Vier Jünger die zum engeren Kreis der Jünger Jesu gehörten: Petrus, Thomas, Jakobus und Johannes.
Dann noch Nathanael und zwei weitere Jünger, deren Namen nicht erwähnt wird.

ð     Nun sind da diese Männer, die in den letzten Tage soviel erschütterndes erlebten, die sich vor den Juden fürchten mussten. Petrus, der Jesus verleugnete und die anderen Jünger, die bei der Gefangennahme Jesu die Flucht ergriffen hatten und Jesus allein zurück liessen.

ð     Hier sind die Männer, die nicht glaubten, als sie hörten, Jesus sei auferstanden. Mittlerweile haben sie Jesus sogar gesehen. Für Thomas ist Jesus speziell erschienen und zeigte ihm seine Wundmale.

ð     Nun würde man eigentlich erwarten, dass sie überglücklich sind. Dass sie mit voller Freude anderen von der Auferstehung ihres Herrn erzählen. Durch die Strassen laufen und Ihrer Freude Ausdruck geben.

ð     Aber weit gefehlt. Uns begegnet eine Jüngerschar, die eher niedergeschlagen scheint. Wohl wissen sie, dass Jesus ihnen begegnen wollte, aber sie wissen weder wann noch wo. Irgendwie war das zuviel, was sie erlebten. Sie können das nicht einordnen.

ð     Nun sagt Petrus, der vermutlich diese Ungewissheit nicht mehr aushält: Ich will fischen gehen.

ð     Das weiss er noch wie man das macht. Das ist schliesslich sein Beruf und er kann nicht einfach hier herumsitzen. Er will etwas Handfestes unternehmen.

ð     Er will offensichtlich auch nicht beten noch fasten. Ihm fehlt vermutlich die innere Ruhe dazu und so entschliesst er sich, fischen zu gehen.

ð     Die anderen sechs Jünger sind über dieses Vorhaben nicht unglücklich und schliessen sich Petrus an.

ð     Nun sind sie einmal mehr auf dem See Genezareth, wo sie so oft mit Jesus waren. So viel erlebten sie mit Jesus auf diesem See. Durch diese Nacht wird ihnen bestimmt manche dieser Erfahrungen in den Sinn gekommen sein, aber jetzt ist ja alles anders. Ihr Herr ist gekreuzigt worden und nun wissen sie nicht wie es weitergeht.

ð     Und jetzt ist auch noch ihr Fischzug völlig erfolglos. Keinen Fisch haben sie gefangen. Sieben Mann, die eine ganze Nacht arbeiten und keinen einzigen Fisch fangen.

ð     Weit weg ist der Osterjubel. Alles scheint schief zu gehen. Nicht einmal in ihrem angestammten Beruf sind sie erfolgreich.

ð     Die Freude an der Auferstehung Jesu scheint ihnen weit weg zu sein.

ð     Vermutlich war es ihnen eher zumute wie dem Elia, nachdem er nach den Ereignissen am Karmel hätte voller Freude sein sollen, fürchtet er sich sehr vor Isebel der Frau des Königs Ahabs und er flüchtet:

Da packte Elija die Angst, und er floh, um sein Leben zu retten. In Beerscheba an der Südgrenze von Juda ließ er seinen Diener zurück (1.Kön 19,3)

und wanderte allein weiter, einen Tag lang nach Süden in die Steppe hinein. Dann setzte er sich unter einen Ginsterstrauch und wünschte den Tod herbei. »HERR, ich kann nicht mehr«, sagte er. »Laß mich sterben! Ich bin nicht besser als meine Vorfahren.« (1.Kön 19,4)

ð     So kann ich mir vorstellen, sind sich die Jünger vorgekommen. Sie haben so versagt in den letzten Tagen. Alles ist irgendwie schief gelaufen. Feige waren sie und ungläubig. Und nun sind sie nicht einmal mehr in der Lage einige Fische zu fangen.

ð     Keine Freude, keine Jubel, alles andere als das, was wir uns so gerne vorstellen würden.

1.                  Anwendung

ð     Wie nahe stehen uns doch diese Jünger. Wie nahe kommt ihre Verfassung unserer Verfassung, die wir als Christen auch kennen.

ð     Irgendwie hätten wir allen Grund glücklich zu sein. Wir hätten allen Grund uns zu freuen, aber es will nicht klappen. Zuviel steht uns im Weg.

ð     Zu oft erleben wir uns als Versager. Jetzt hast du schon wieder nichts von Jesus gesagt du Feigling. Oder da hast du dich auch nicht vorbildlich verhalten. Du könntest noch mehr beten.

ð     Viele Vollzeiter auf dem Missionsfeld oder auch im Inland kommen immer wieder an die Grenzen. Sie arbeiten und haben oft den Eindruck es will nichts daraus werden. Macht das überhaupt noch Sinn. Ich bin für diese Arbeit gar nicht geeignet. Ich bin viel zu schwach und unfähig. Schon mancher hat den Stellenanzeiger in die Hand genommen. Aber auch die Gemeinde kommt oft an diesen Punkt. Wieviel unternehmen wir und was ist das Resultat.

ð     Ja Herr ich schaffe es nicht Christ zu sein, wie es dir gefallen kann. Ich gebe auf. Ich ziehe mich zurück zu meinem alten Handwerk, dort kenne ich mich wenigstens aus.

II.             Ohne mich könnt ihr nichts tun

ð     In diese Verfassung hinein begegnet unser Herr seinen Jüngern. Er steht am Ufer und fragt sie:

Kinder, habt ihr nichts zu essen?

ð     Ihre Antwort ist knapp und klar:

Nein

ð     Kein Wort mehr und kein Wort weniger. Sieben geschlagene Männer in einem Boot.

ð     Nun gibt Jesus ihnen einen Ratschlag:

Werft das Netz aus zur Rechten des Bootes, so werdet ihr finden.

ð     Tatsächlich, sie machen was Jesus ihnen sagt. Obwohl sie nicht wissen, dass Jesus mit ihnen spricht. Sie erahnen das nicht einmal. Vermutlich sind so zerschlagen, dass sie das nach dem Motto tun: nützt es nichts so schadet es auch nichts, wir können das Netz ja noch einmal auswerfen, einmal mehr oder einmal weniger kommt auch nicht draufan.

ð     Nun beginnt sich das Netz zu füllen. Es wird so schwer, dass sie das Netz nicht mehr ins Boot ziehen konnten.

ð     Nun sagt der Jünger, den Jesus liebte, das ist Johannes, der das Evangelium geschrieben hat zu Petrus:

Es ist der Herr!

ð     Das hatten sie nämlich schon einmal erlebt. Als Jesus sie in den Dienst gerufen hatte.

ð     Als Petrus das hörte konnte ihn nichts mehr halten. Er zog sich sein Oberkleid an und sprang ins Wasser. Die Fische interessieren in im Moment überhaupt nicht mehr. Er will so schnell wie möglich zu seinem Herrn.

ð     Die anderen Jünger mühten sich mit dem Boot ab und fuhren die 100 Meter mit dem Boot an Land, das Netz mit den Fischen im Schlepptau.

ð     An Land angelangt sahen sie, dass Jesus bereits ein Feuer hergerichtet hatte mit Fisch und Brot darauf. Und er bat sie von ihrem Fisch zu bringen.

ð     Jesus hielt ihnen damit eine Predigt ohne Worte, aber eine Predigt mit unvergesslicher Eindrücklichkeit.

ð     Die Predigt hat folgenden Inhalt:

ð     Ihr könnt nichts. Ihr könnt nicht einmal fischen ohne mich.  Ihr habt nichts, habt selber nichts und darum auch nichts zum Geben. Aber weil ich nun auferstanden bin von den Toten und lebe, darum kann ich euch geben über alles Bitten und Verstehen.

ð     Und vergesst nicht, zu was ihr berufen seid. Ich will Euch zu Menschenfischern machen. Ich bin der, der Euch die Netze füllen wird.

Du brauchst dich nicht zu fürchten. Von jetzt an wirst du ein Menschenfischer sein. Lk.5,10

ð     Also was ich Dir Petrus gesagt habe, das gilt auch noch jetzt, auch wenn du mich verleugnet hast.

ð     Ich kann mir gut Vorstellen, dass Petrus und den anderen Jüngern dieses volle Netz vor Augen war, als an Pfingsten etwa 3000 Menschen zum Glauben an Jesus Christus gekommen sind.

ð     Diese Menschen, die in das Netz der Gnade Gottes getrieben wurden.

ð     Die Jünger lernten, dass es Jesus ist, der es machen wird. Sie müssen ihren Beitrag schon leisten. Sie mussten schliesslich das Netz auswerfen. Sie mussten es an Land ziehen und Jesus von den Fischen bringen. Aber die Fische hatte Jesus in das Netz getrieben.

ð     153 grosse Fische und die Jünger waren sehr erstaunt, dass bei dieser Menge das Netz nicht gerissen ist. Denn bei ihrem grossen Fischfang bei ihrer Berufung, begannen die Netze zu reissen.

Und als sie das taten, fingen sie eine grosse Menge Fische, und ihre Netze begannen zu reissen. Lk.5,6.

1.                  Anwendung

ð     Ist das nicht wunderbar, wie Jesus seine Jünger auffängt. Er lässt sie nicht in ihrer Not allein. Er erteilt ihnen nicht eine Lektion, die sie noch tiefer in den Abgrund reisst.

ð     Nein. Jesus richtet sie auf. Er zeigt ihnen, dass er weiss, dass sie es nicht schaffen. Aber zeigt ihnen, dass sie es mit ihm schaffen werden. Er hilft ihnen auf. Er zeigt ihnen, dass er das Wesentliche tun wird.

ð     Gott führt uns immer wieder an solche Grenzen. Dieses Lehrstück lernt man an keiner Bibelschule, an keiner Universität. Das ist ein Lehrstück, das Jesus jedem einzelnen von uns beibringen möchte.

ð     Er muss uns immer wieder an den Punkt führen, wo wir merken, dass wir es aus eigener Kraft nicht mehr schaffen. Das die Rettung und auch das Reich Gottes von uns nicht machbar ist.

ð     Wir müssen in unserem Leben ganz persönlich die Erfahrung machen, dass wir ohne Jesus nichts vermögen. Wie Jesus das seine Jünger lehrte:

Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wenn jemand in mir bleibt und ich in ihm bleibe, trägt er reiche Frucht; ohne mich könnt ihr nichts tun. Joh.15,5.

ð     Wenn wir das dann einsehen. Wenn wir uns in unserer Schwachheit ergeben, dann ist die Zeit reif, wo unser Herr eingreift. Ich hoffe jeder von uns kennt solche Erfahrungen.

ð     Ein Beispiel aus meinem Leben möchte ich anführen: Abitur in D.

III.          Jesus lebt

ð     Und nun ist Jesus mit ihnen. Sie wagen ihn zwar nicht zu fragen, ob er der sei, den sie meinen, dass er es sei, denn im Grunde wussten sie, wer er ist.

ð     Jesus ist mit ihnen und führt ihnen einmal mehr vor Augen, dass er wirklich auferstanden ist. Er macht ihnen deutlich, dass er nicht ein Geist ist, sondern dass er wirklich auferstanden ist.

ð     So verwenden die Jünger später genau das, als ein Argument für die Wirklichkeit der Auferstehung Jesu:

Doch drei Tage danach hat Gott ihn auferweckt, und in Gottes Auftrag hat er sich als der Auferstandene gezeigt - / allerdings nicht dem ganzen Volk, sondern nur denen, die Gott schon im Voraus zu Zeugen bestimmt hatte, nämlich uns Aposteln. Mit uns hat er, nachdem er von den toten auferstanden war, sogar gegessen und getrunken. Apg.10,40-41.

ð     Und eine Hauptpfeiler der Verkündigung war die Auferstehung Jesu. Denn als man einen Ersatzapostel für Judas suchte heisst es:

Dieser andere nun muss einer der Männer sein, die zusammen mit uns Aposteln die ganze Zeit über dabei waren, als Jesus, der Herr, unter uns gelebt und gewirkt hat - / von der zeit an, als Johannes der Täufer auftrat, bis zu dem Tag, an dem Jesus aus unserer Mitte in den Himmel hinaufgenommen wurde. Einer von denen, die das alles miterlebt haben, soll zusammen mit uns Zeuge der Auferstehung Jesu sein. Apg.1,21-22.

1.                  Anwendung

ð     Die Auferstehung ist ein Hauptpfeiler des Evangeliums. Deshalb war es wichtig, dass die Jünger davon voll und ganz überzeugt sind. Sie mussten Jesus mit eigenen Augen sehen. Damit sie nachher vollmächtige Zeugen der Auferstehung sein konnten.

ð     Unser Zeugnis und unsere Gewissheit kommt von diesen Zeugen.

ð     Noch etwas ausführen

Schluss/ Evangelisation

ð     Zusammenfassung

ð     Noch ein Letztes. Was geschieht mit den Fischen, die nicht in das Netz gehen, das wir im Auftrag unseres Herrn auswerfen?

ð     Auch diese Fische werden in ein Netz gehen, das aber nicht mehr von uns ausgeworfen wird, sondern der Herr selber auswerfen wird.

Mit dem Himmelreich ist es auch wie mit einem Netz, das auf dem See ausgeworfen wird und mit dem man Fische aller Art fängt. / Wenn es voll ist, ziehen die Fischer es ans Ufer, setzen sich hin und lesen die Fische aus. Die guten legen sie in Körbe, aber die ungeniessbaren werfen sie weg. / So wird es auch am Ende der Welt sein. Die Engel werden kommen und die Bösen aussondern; sie werden sie von den Gerechten trennen / und in den Feuerofen werfen, dorthin, wo es nichts gibt als lautes Jammern und angstvolles Zittern und Beben. Mt.13,47-50.

ð     Dieses Netz des Gerichtes und des Zorns wird zuletzt eingezogen werden. Das aber werden nicht Menschenhände besorgen.

ð     Heute ist noch Zeit in das Netz der Gnade zu kommen.

ð     Jesus ruft Dir zu:

Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen. / Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. / Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht. Mt.11,28-30.

ð     Wenn du diesem Ruf Jesu folgst, so wirst du dem schrecklichen Gericht entgehen, denn Jesus sagt:

Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Auf ihn kommt keine Verurteilung mehr zu; er hat den Schritt vom Tod ins Leben getan. Joh.5,24.

Amen