U n t e r w e g s n o t i e r t

 

Eine Handreichung für Dienende

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Sinnt auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf der Erde ist

Kolosser 3, 2

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Nr. 120: Januar, Februar 2020

 

Hilfen zur Bewährung in Glaubensprüfungen

– Der Jakobusbrief (4)

 

 


 

A. Konkrete Hilfen in Versuchungen und Prüfungen K. 1

B. Über den Glauben und seine Frucht K. 2

C. Über das Reden K. 3

D. Über das Begehren (Verlangen): 4, 1-10

E. Konkrete Hilfen (Die „10 Worte“ des Jakobus): 4, 11- 5, 20

C. Über das Reden: 3, 1-18

Hier ist unsere schwächste Stelle. Die Zunge ist die Ursache von vielen Problemen und Sünden. Jakobus gibt Hilfen und zeigt, wie man die Zunge unter die Zucht bekommen kann.

 

1. Einführende Aufforderung: Werdet nicht viele Lehrer! 3, 1-2A

 

a. Die Aufforderung: 3, 1A

V. 1 „Werdet nicht viele Lehrer (o.: Werdet nicht Lehrer in großer Zahl), meine Brüder, ...“

    Es geht wahrscheinlich nicht nur um das öffentliche Lehren. In der jüdischen Synagoge waren es nicht nur die Schriftgelehrten, die Lehre erteilten. Es durfte jeder Mann zu Wort kommen. In den christlichen Gemeinden gab es in der Anfangszeit ebenfalls zwei Grundarten von solchen, die lehrten. Einmal waren es die, die als öffentliche Lehrer bekannt waren, zuerst die Apostel; es folgten bald andere, die offensichtlich die Gnadengabe hatten und sich im Leben bewährt hatten. Zum anderen gab es solche, die gelegentlich lehrten. Manches Lehren geschieht von Person zu Person oder im engeren Kreis. Zeigt jemand da eine gewisse Begabung, kann ihm im größeren Kreis Gelegenheit gegeben werden, etwas zu sagen.

    Jakobus 3, 1 will nicht so verstanden werden, dass niemand den Wunsch haben sollte, Hirte oder Lehrer zu werden. Im Gegenteil: Nach 1. Timotheus 3, 1 ist solch ein Wunsch gut und wichtig. Und, wenn es nur wenige Lehrer gäbe, wie sollte Gottes Volk unterwiesen werden?

    Der Hebräerschreiber erwartet von jedem Christen, dass er imstande sei, zu lehren (Hebräer 5, 11-14).

    Jakobus sagt: „Tretet nicht zu schnell als Lehrende auf.“ Das beinhaltet auch: „Bleibt immer Lernende, auch dann, wenn ihr bereits Lehrer seid.“ Ein Lehrer leitet Gottes Volk an. Die Hörer nehmen oft von Vornherein an, dass das, was der Lehrer sagt, Gottes Wort und daher die gesunde Lehre ist.

    Wenn Lehrer Gottes Wort lehren, sind sie Zitierende. Sie sollen Zitierende bleiben! Sie sagen: „So sagt die Heilige Schrift!“ Als Lehrer und Prediger müssen wir nicht Predigten basteln. Wir haben einfach das weiterzugeben, was Gottes Wort sagt.

    Wenn jemand redet, tue er es als einer, der Worte Gottes spricht! (1. Petrus 4, 11).

    Wir beachten, dass Jakobus betont, dass wir Lehrende eine sehr große Verantwortung haben – und ein strenges Gericht:

 

b. Begründung: 3, 1M

„... da ihr wisset, dass wir (die als Lehrende auftreten) ein strengeres (w.: größeres) Urteil (o.: Gericht) empfangen werden, …“

    Mose wurde strenger bestraft. Ein einziges Vergehen (das sich unter anderem über den Mund äußerte) hatte zur Folge, dass er das gelobte Land nicht betreten durfte (1. Mose 20, 12; 27;14).

 

c. Erklärung: 3, 2A

V. 2: „… denn wir alle straucheln in vielem (o.: in vielfacher Hinsicht).“

    Die Verantwortung eines Lehrers ist groß. Die Gefahr der Heuchelei besteht vor allem für solche, die sich stark dem Dienst des Lehrens gewidmet haben.

    Christen sollten eine edle Sprache führen, vor allem die Lehrer (Sprüche 16, 21): „…Anmut der Sprache mehrt die Lehre“. D. h., eine aus dem Herzen kommende Schönheit des Ausdrucks gibt der Belehrung Anziehungskraft und verschafft ihr Eingang in die Herzen der Hörer.

    Bevor Christen Lehrer werden, sollten sie lernen, die Zunge zu beherrschen. Darum geht es in den nächsten Versen:

2. Vom Mittel des Redens (o.: Vom Beherrschen der Zunge): 3, 2M-12

 

a. Von der Wichtigkeit der Zunge: 3, 2M-8

I: Die Zunge ist wichtig, weil sie trotz ihrer Kleinheit viel bewirken kann: 3, 2M

Der positive Einfluss der Steuerfähigkeit.

Die Aussage: 3, 2M

Wenn jemand nicht im Wort strauchelt, so ist dieser ein vollkommener Mann, fähig auch den ganzen Leib im Zaum zu halten (w.: am Zügel zu führen ).“

    Die Zunge ist, was das Beherrschen anlangt, die schwerste Stelle. Sich an der Zunge zu beherrschen, ist schwerer als sich am Gaumen und am geschlechtlichen Appetit zu beherrschen.

    Es gibt keinen, der seine Zunge vollkommen beherrscht. – Nur Jesus. Aus seinem Mund kam nichts Falsches und nichts Übles: kein Trug, keine Unwahrheit, keine lieblosen oder gedankenlosen Worte.

    „Er wurde misshandelt – aber er, er beugte sich; und er tat seinen Mund nicht auf – wie das Lämmlein, das zur Schlachtung geführt wird, und wie das Mutterschaf, das stumm ist vor seinem Scherer. Und er tat seinen Mund nicht auf.  … Und man wies ihm sein Grab bei Ehrfurchtslosen zu. Aber in seinem Tode war er bei einem Reichen – darum, dass er kein Unrecht begangen hatte und kein Trug in seinem Mund gewesen war.“ (Jesaja 53, 7.9).

Erstes Bild: 3, 3

3 „Sieh, den Pferden legen wir das Zaumzeug in die Mäuler, damit sie uns gehorchen, und wir lenken ihren ganzen Leib.“

    Die Zunge ist wichtig, weil sie eine wichtige Stellung hat. Sie ist wie das Zaumzeug für das Pferd. Wenn jemand seine Zunge steuern kann, kann er sein ganzes Leben steuern.

Zweites Bild: 3, 4

4 „Siehe, auch die Schiffe, die doch so groß sind und von heftigen Winden getrieben werden, werden durch ein sehr kleines Steuerruder gelenkt, wohin irgend der Druck des Steuermannes es will.“

    Was wird durch diese Bilder gezeigt? Etwas Kleines kann große Dinge steuern. Die Zunge hat große Einflussmöglichkeiten.

Die Erklärung: 3, 5A

5 „So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich großer Dinge.“

    Das ist eine Tatsache. Da die Zunge einen dermaßen großen Einfluss hat, müssen wir darangehen, sie zu beherrschen.

    Gott plante, dass das Evangelium vor allem über die Zunge verbreitet wird. Als Gott begann, mit den Menschen umzugehen, sprach er. Als Gott von Neuem begann, mit den Menschen umzugehen, sprach er wiederum. Jesus Christus ist das Wort Gottes (Johannes 1, 1; der griechische Begriff logos bedeutet so viel wie „zum Ausdruck gebrachter Gedanke“). Jesus Christus ist Gottes Sprechen. Sein Name ist: das Wort Gottes. Offenbarung 19, 16.

II: Die Zunge ist wichtig, weil sie trotz ihrer Kleinheit eine große Zerstörungskraft hat: 3, 5M-8:

Das ist die negative Seite. Jakobus nimmt sich Zeit, dieses zu beschrieben; danach begründet er.

Die Größe ihrer Zerstörungskraft: 3, 5M

Siehe, ein kleines Feuer – welch einen großen Wald zündet es an! 6 Auch die Zunge ist ein Feuer; als die Welt des Unrechts steht sie da unter unseren Gliedern.“

    Mit dem Begriff „die Welt des Unrechts (o.: der Ungerechtigkeit)“ wird der Raum bezeichnet, wo Ungerechtigkeit herrscht. Das Wort „Welt“ steht hier im Sinne von „Heimat“, „Zuhause“ (wie in Kolosser 2, 20). Die „Welt“ ist der Bereich, wo man zu Hause ist.

     Woran denkst du und was tust du, wenn du unbeobachtet und alleine und frei bist? Genau das ist deine Welt.

    Die Zunge ist die Welt der Ungerechtigkeit. Alles – die ganze Welt des Unrechts – begann damals mit der Zunge der Schlange. Dieser kleine Funke zündete eine gesamte Welt an.

    Die Zunge stellt also die ganze Welt der Ungerechtigkeit dar. Dem Fluch, der durch die Sünde kam (1. Mose 3), wird entgegengewirkt durch das neue Reden Gottes im Evangelium.

 

Auch die Zunge ist ein Feuer; als die Welt des Unrechts steht sie da unter unseren Gliedern: Sie befleckt den ganzen Leib und setzt in Flammen das Rad der Geburt (den Lauf des Lebens) und wird in Flammen gesetzt von der Hölle;

    Mit dem „Rad der Geburt“ ist das Rad des Daseins gemeint, der ganze Lauf des Lebens.

    Es ist wie ein brennender Wagen: Die Zunge hat diesen Wagen angezündet; wenn dieses Feuer nicht gelöscht wird, wird nicht nur das eigene Leben ruiniert, sondern auch die Welt rund herum.

Die Ursache ihrer Zerstörungskraft: 3, 6M

„... und sie wird in Flammen gesetzt von der Hölle“.

    Sie ist eine zerstörende Flamme. Woher kommt diese? – Von der Hölle. Das ist eine jüdische Redewendung: Anstatt „Gott“ sagt man „der Himmel“ (wie z. B. in Lukas 15, 21: „ich habe gesündigt gegen den Himmel“, d. h., gegen Gott; Daniel 4, 23: „... die Himmel herrschen“, d. h., Gott herrscht.)  Anstatt „der Teufel“ sagt man „die Hölle“. Der Teufel war es, der damals in Eden diese Flamme anzündete.

    [Nb.: Andere Beispiele für jüdische Sprechweise: „Kinder/Söhne des Ungehorsams“ (Kolosser 3, 6; Epheser 2, 2) sind Menschen, die dem Ungehorsam verfallen sind; „Söhne des Zorns“ sind solche, die dem Zorn verfallen sind bzw. deren Verhalten vom Zorn regiert wird.]

Die Begründung, warum die Zunge so große Zerstörungskraft hat: ihre Unbändigkeit: 3, 7-8

V. 7: „… denn jede Natur, der wilden Tiere und auch der Vögel, der kriechenden Tiere und auch der Meerwesen, wird gebändigt und ist gebändigt worden von der menschlichen Natur, 8 aber die Zunge vermag keiner der Menschen zu bändigen, ein unzähmbares Übel, voll todbringenden Giftes.“

    Was der Mensch in der Natur vermag (zähmen, bändigen), das vermag er bei sich selber nicht. Warum nicht? – Weil er nicht imstande ist, die Zunge zu beherrschen.

    Nur Gott kann sie bändigen.

 

b. Von der Zwiespältigkeit der Zunge: 3, 9-12

Die Zunge ist wie eine zwiespältige Quelle. Aus demselben Mund kann Gegensätzliches hervorkommen. Beim Menschen ist etwas möglich, das in der Natur nicht vorkommt: dass aus einer einzigen Quelle Widersprüchliches hervorquillt.

    Der Mensch (auch der Christ) ist im Wesen ein Sünder; und er verhält sich oft widersprüchlich.

    Als Gott begann, mit dem Menschen zu sprechen, segnete er ihn. Segen ist der Weg zum Leben. Segnen ist: Ankündigen von Leben. Fluch ist der Weg zum Tod. Fluchen ist: Ankündigung von Tod. Wenn Gott flucht, steht Tod vor der Tür; dann ist das Ende des Lebens angekündigt. Wir aber sollen die Menschen segnen, d. h., ihnen Leben vermitteln – als Gebetswunsch gleichsam.

 

I: Die zwei Quellen: 3, 9.10

V. 9: „Mit ihr loben (o.: segnen) wir den Gott und Vater (eigtl.: den, der Gott ist und der Vater ist) und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die in der Ähnlichkeit Gottes geschaffen sind (w.: entstanden sind).“

    Jakobus sagt „wir“. Er hat sich selbst in seinem Wesen erkannt – er, der so gerecht lebte, dass er von den Juden den Beinamen „der Gerechte“ erhielt. Aber Jakobus wusste um sein sündiges Wesen.

    Wir werden uns selbst nicht richtig beherrschen können, bis wir erkennen, wer wir im Wesen wirklich sind.

 

„... die Menschen, die in der Ähnlichkeit Gottes geschaffen sind“:

    Auch nach dem Sündenfall sind wir zum Teil noch gottähnlich (in unserem Wesen); zum Teil (in unserem moralischen Charakter) sind wir es nicht mehr.

    Wenn wir Aussagen über den Menschen machen, machen wir Aussagen über den Schöpfer desselben. Wie wir miteinander umgehen, so gehen wir (indirekter Weise) mit Gott um. Wie wir den Menschen behandeln, der im Bilde Gottes geschaffen ist, so behandeln wir letztlich den Gott, der ihn schuf. „Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll durch Menschen vergossen werden! – denn im Bild Gottes hat er den Menschen gemacht.“ (1. Mose 9, 6)

    Wenn wir jemanden verfluchen oder verwünschen, maßen wir uns an, Gott zu spielen. Wir Menschen aber dürfen das göttliche Gericht nicht vorwegnehmen. Deshalb verbietet Gott, dass wir dem Menschen fluchen.

 

V. 10 „Aus demselben Munde geht Lob (o.: Segen) und Fluch hervor.“

    Segen ist der Weg zum Leben, Fluch der Weg zum Tode.

Segnen bedeutet, jemandem Gedeihen wünschen, für jemanden bitten, dass sein Leben und Wohlergehen gedeiht.

    Fluchen bedeutet, jemandem den Tod oder etwas Todbringendes wünschen, ihn gleichsam zum Tod schicken.

 

Meine Brüder, dieses sollte so nicht geschehen.“

 

II: Die Unnatürlichkeit dieser zwei Quellen: 3, 11.12

„Sprudelt eine Quelle aus derselben Öffnung Süßes und Bitteres? 12 Vermag etwa, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven zu tragen oder ein Weinstock Feigen? So vermag keine Quelle salziges und süßes Wasser zu geben.“

    Wie ist so etwas möglich? Was in der Natur nicht möglich ist, ist bei Menschen möglich: ein Handeln gegen die Natur. Wir Menschen – auch nach der Bekehrung – sind zu beidem fähig. Unser Fleisch bleibt Fleisch. Daher sind wir auch als Wiedergeborene fähig, jemandem zu fluchen.

3. Vom erwünschten Inhalt des Redens: Weisheit 3, 13-18

Jakobus stellt zuerst eine Frage (V. 13A), dann gibt er zwei Aufforderungen (V. 13M.14), worauf vier Erklärungen folgen (V. 15-18).

 

a. Die Frage. 3, 13A

13 „Wer ist weise und verständig unter euch?“

    Jakobus sucht weise Christen.

    Offenbar erwartet er, dass der, der lehrend spricht, weise ist. Es wird ja von einem Lehrer erwartet, dass er mehr weiß, als die, die er zu unterweisen hat. Die Verse 13-18 suchen den in der Gemeinde, der Weisheit offenbart. Sie sind ein Prüfstein, an dem man einen solchen messen kann, ein Scheinwerfer, der die ganze Gemeinde durchstreift und fragt: Wo ist der, der sich als weise erweist? Er sollte weise sein in dem, was er sagt, wie auch in dem, was er tut. Er sollte sich nicht widersprechen in dem, was er lehrt und was er lebt.

    Jakobus setzt voraus, dass wir Menschen eine Einheit sind. Was mit meiner Zunge geschieht, hat einen Einfluss auf meine ganze Person. Und wie ich denke, das wiederum hat Einfluss auf meine Zunge, mein Reden.

    Jakobus will sagen: Wenn es bei uns nun anders werden soll, dann muss es von innen kommen.

    Jakobus setzt in seinen Lesern die Wiedergeburt voraus (1, 18). Wenn Gott sein Werk in unserem Geist (durch den Heiligen Geist) tun kann, dann kann unser Denken anders werden. Und wenn wir anders denken, werden wir anders reden. Dann können wir Lehrer sein.

    Stellen wir uns eine Gemeindeversammlung vor, wo Fragen der Gemeinde und des Dienstes besprochen werden. Es kann da mitunter recht rege zugehen. Viele sind es, die gehört werden möchten, die eine Antwort auf ein Problem haben. Bald steht Meinung gegen Meinung; oder die Vielfalt der Vorschläge und Äußerungen wird verwirrend. Da steht ein Vater in Christus auf, ein „Jakobus“, und alles wird ruhig. Er stellt eine einfache Frage in brüderlichem Ton:

    „Wer ist weise und verständig unter euch?“

    Sofort ist jeder veranlasst, in sich zu schauen. Der Heilige Geist hat eine Gelegenheit, das Herz zu erforschen. Es mag sein, dass niemand sich meldet. Aber bei dem einen oder anderen nüchternen Christen ist der Gedanke: Ob ich weise bin, weiß ich nicht. Aber ich habe Gott darum gebeten, und ich möchte es ganz gewiss sein.

    Mancher ist weise, aber er denkt nicht daran. Er ist einfach bemüht, nach dem Wort Gottes zu handeln und dem Herrn Ehre zu bereiten in allen seinen Aufgaben. Ob er wirklich weise ist, das sehen andere manchmal besser.

 

b. Eine erste Aufforderung, eine positive: „Der Weise zeige aus einem edlen Verhalten seine Werke in Sanftmut der Weisheit.“ 3, 13M

Er zeige (o.: er erbringe den Nachweis) aus einem edlen Verhalten (das aus der Gemeinschaft mit Jesus Christus hervorkommt, Philipper 1, 10) seine Werke in Sanftmut der Weisheit.“

    Wie gehen wir mit anderen um?

 

I: Ein Weiser hat ein edles Verhalten.

Das ist nicht eine Erkenntnis-Weisheit, sondern Liebe.

    Wer wirklich weise geworden ist, wird im Charakter sensibler sein, wird ein Auge haben für den anderen.

    Es gibt Christen, die taktlos sind, ohne Feingefühl, plump, ungehobelt, grob im Umgang mit anderen, mit Kindern, mit dem anderen Geschlecht, auch mit Ihresgleichen. Dann gibt es Christen, denen merkt man es ab, dass sie bei Jesus gewesen sind. Sie sind milde, einfühlsam, verständnisvoll. Ihre Höflichkeit ist keine gemachte, angelernte, sondern eine natürliche, die aus dem Umgang mit dem Herrn gewachsen ist. Wahrscheinlich haben sie auch schon gelitten. (Das Leiden nimmt einem das Heucheln.)

    Weisheit hat also mit unserem Verhalten zu tun.

    Wenn wir so liebevoll und heilig denken wir Gott, dann werden wir weise handeln; und das wird sich in Sanftmut ausdrücken. Dann werden wir behutsam mit dem anderen umgehen. Wir werden daran denken, dass der andere ein Geschöpf Gottes ist.

    Von lehrenden Ältesten der Gemeinde wird in den Briefen nicht erwartet, dass sie studiert haben, wohl aber, dass sie einen vorbildlichen Charakter haben. Andere Gläubige sollen sie zum Beispiel nehmen.

II: Das edle Verhalten wird gezeigt „in Sanftmut der Weisheit.“

Er zeige … seine Werke in Sanftmut der Weisheit“

Was ist „Sanftmut der Weisheit“? Nicht: „Sanftmut mit Weisheit“, sondern eine Sanftmut, die aus der Weisheit kommt.

„Sanftmut“:

Diese Tugend ist bei Gott hoch angeschrieben. Gottes Sohn – in schwieriger Situation – war auf Erden „sanftmütig und von Herzen demütig“ (Matthäus 11, 29). Er war sanftmütig, weil er von Herzen demütig war. Seine innere Haltung war die der Demut. (Demut ist vom griechischen Begriff her eine „niedrige Gesinnung“. Jesus Christus war von allen Menschen der demütigste.)

    Sanftmut ist gelebte Demut.

    Der gefallene Mensch ist stolz und findet es schwer, sich auf einen anderen einzustellen, die Interessen von einem anderen an erste Stelle zu setzen. Der Weise, der mit seinem Gott in Ordnung gekommen ist, weiß einerseits um seine eigene Schwachheit; andererseits weiß er auch um den Wert seines Nächsten. Er hat – durch Christus – von sich eine niedrige Gesinnung und daher eine dienende Einstellung. Er ist in der Lage, im Umgang mit anderen sanftmütig und feinfühlig zu sein.

III: Was ist eigentlich Weisheit?

Weisheit ist eine Art Wissen – nicht aber nur eine Ansammlung von Kenntnissen. (Mancher, der viel weiß, ist nicht weise.) Doch verlangt die Weisheit ein Maß an richtiger Kenntnis.

    Grundsätzlich, sagt man, ist Weisheit das Wissen um das beste Ziel, das es in einem bestimmten Fall zu erreichen gilt, und um den besten Weg, dieses Ziel zu erreichen.

    Biblische Weisheit kennt dazu den Gehorsam und die Kraft, die es braucht, das Ziel zu erreichen. Sie beginnt mit der Furcht Gottes. „Der Anfang der Erkenntnis ist die Furcht Jahwehs.“ (Sprüche 1, 7)

    Man setzt Gott an die vorderste Stelle. Man anerkennt ihn als den Allerhöchsten und bringt ihm durch Worte und Taten die entsprechende Ehre. Von dieser Einstellung aus bekommt alles andere in der Welt und im Leben seinen gebührenden Platz.

    Weisheit ist demnach nicht nur ein Wissen, sondern auch ein Tun. Deshalb spricht Jakobus, wenn er von Weisheit spricht, von einem Verhalten.

    Der törichte Mensch denkt, es gäbe keinen Gott – und verhält sich entsprechend. Er macht sich selbst oder einen anderen Teil der Schöpfung zum Gott.

    Den reichen Kornbauer (Lukas 12, 16ff), der für sich selbst Schätze sammelte und nicht reich war bei Gott, nannte Jesus einen „Törichten“. Der Psalmist sagt (Psalm 14, 1): „Der Törichte sagt in seinem Herzen: Es ist kein Gott.“

    Epheser 5, 17: „Deswegen werdet nicht töricht, sondern solche, die verstehen, was der Wille des Herrn ist.“

 

c. Eine zweite Aufforderung, eine negative, handelt davon, wie weises Reden nicht aussehen sollte: 3, 14.15

V. 14: „Aber, wenn ihr bittere Eifersucht und Streitsucht in eurem Herzen habt, …“

    Jakobus sagt „wenn“. Wenn die Leser des Jakobusbriefes Eifersucht und Streitsucht in ihren Herzen haben, sollen sie sich nicht rühmen.

  .  Wir bemerken: Der Apostel zeigt Rücksicht.

Er will nicht unbedingt voraussetzen, dass das Genannte vorhanden ist, hat aber offensichtlich Grund, es zu vermuten: „Wenn ihr ... habt, ...“

  .  Der Apostel zeigt hier seine eigene Weisheit.

Er ist sanft, feinfühlig, weise im Umgang mit seinen Lesern. Diese Weisheit können wir ihm abschauen.

 

 „... rühmt euch nicht gegen die Wahrheit ...“

  .  Wahrheit und Weisheit sind nicht zu trennen.

Wer unweise handelt und spricht, verneint die Wahrheit Gottes, denn um diese geht es.

 

V. 14 „Aber, wenn ihr bittere Eifersucht und Streitsucht in eurem Herzen habt, …“

in eurem Herzen habt“: Was im Herzen ist, das ist es, was über die Zunge zum Ausdruck kommt. Das Problem ist also nicht in erster Linie die Zunge, sondern das Herz, d. h. das Denken.

    Wenn wir Eifersucht nicht als Schuld bekennen, brütet sie weiter. Unser Inneres (unser Denken) wird bitter; unsere Einstellung wird negativ. Wir sind dann nicht mehr ein guter Geschmack für den Herrn.

    Wir lernen, dass Weisheit mit unsere Wollen zu tun hat. Wir wollen uns dem Herrn zur Verfügung stellen – und dort einfügen, wo er uns hingestellt hat. Wir wollen nicht uns selbst nach vorne drängen.

 

Eifersucht“ 

Die kann sich an drei Stellen zeigen:

    . Ich habe ich ein Ziel, das ich mit allem Eifer erstrebe. Nun ist es gut, mit Fleiß Gottes Ziele zu erstreben, aber allzu oft setzen wir uns etwas in den Kopf, ohne lange darüber nachzudenken und zu beten.

    . Ich habe ein Ziel bereits erreicht und hüte es nun mit allem Eifer. Niemand soll mir da in die Quere kommen, niemand soll mir zu nahe kommen und mein Glück verderben.

    . Ich beneide andere, die ein Ziel erreicht haben, das ich noch nicht erreicht habe. Ich beneide sie um ihr Glück.

    Die Ursache der Eifersucht ist Selbstsucht: Das Ich und das Meine stehen im Vordergrund.

    Die „Sanftmut der Weisheit“ sucht nicht das Eigene. Sie ist demütig. Echte Weisheit kommt aus der Sanftmut und Sanftmut aus der Demut.

 

bittere Eifersucht“:

Hebräer 12, 15: „... haltet dabei Aufsicht, ... dass nicht etwa irgendeine giftige Wurzel der Bitterkeit emporwachse und Schwierigkeit bereite und viele dadurch befleckt werden“.

    Inwiefern ist sie bitter? Weil sie giftig ist. Vgl. 1. Mose 29, 17: „… dass nur ja nicht ein Mann oder eine Frau oder eine Sippe oder ein Stamm unter euch sei, dessen Herz sich heute von Jahweh, unserem Gott, abwende, um hin zu gehen, den Göttern jener Völker zu dienen! Dass nur ja nicht eine Wurzel unter euch sei, die Gift und Wermut als Frucht trage …”

    Wie entsteht sie? Z. B. dadurch, dass man die Wege und persönlichen Führungen Gottes nicht annehmen will. (So der Zusammenhang in Hebräer 12.)

. Welche Wirkung hat sie? (Hebräer 12, 15M): „und Schwierigkeit bereite …“

    „Schwierigkeit“ ist milde ausgedrückt. Auf verbitterte Christen sollen wir achtgeben. Sie beeinflussen andere negativ.

 

und Streitsucht“:

Auch bei der Streitsucht ist die Selbstsucht die Ursache.

  .  Streitsucht entsteht, wo ich zu viel von mir selbst halte. Aller Streit beginnt mit Hochmut im Herzen.

Sprüche 13, 10: „Bei Vermessenheit gibt es nichts als Gezänk, aber bei denen, die sich raten lassen, ist Weisheit.“

    Die Weisheit in Christus kennt keine Rechthaberei.

  .  Streit entsteht, wo ich habsüchtig bin.

28, 25: „Der Habgierige erregt Zank; wer aber auf Jahweh vertraut, wird reichlich gesättigt.“

  .  Sanftmut beschwichtigt den Streit.

15, 18 „Ein zorniger Mann erregt Zank, aber ein Langmütiger beschwichtigt den Streit."

  .  Zanken ist töricht, nicht weise.

18, 6: „Die Lippen des Toren geraten in Streit, und sein Mund ruft nach Schlägen.“

20, 3: „Ehre ist es dem Mann, vom Streit abzustehen; wer aber ein Narr ist, stürzt sich hinein.“

26, 21: „Kohle zur Glut und Holz zum Feuer, und ein zänkischer Mann zum Schüren des Streites.“

  .  In den Streit anderer soll ich mich nicht einmischen.

26, 17: „Der ergreift einen Hund bei den Ohren, wer vorbeigehend sich über einen Streit ereifert, der ihn nichts angeht.“

  .  Streit ist oft progressiv; er wird je länger je heftiger:

17, 14: „Der Anfang eines Zankes ist wie die Entfesselung von Wasser. So lass den Streit, ehe er heftig wird.“

 

V. 14: „… so rühmt euch nicht gegen die Wahrheit und lügt nicht gegen sie …“

  .  Wahrheit und Weisheit sind nicht voneinander zu trennen. Wer unweise handelt und spricht, verneint die Wahrheit Gottes, denn um diese geht es. Paulus spricht in Römer 1, 18 von solchen, „die die Wahrheit Gottes durch Ungerechtigkeit niederhalten“.

    Wenn Eifersucht und Streitsucht in meinem Herzen ist, kommen Dinge aus meinem Mund, die der Wahrheit des Evangeliums nicht entsprechen. Ich mache Behauptungen, die gegen die Wahrheit sind. Aus der Spannung heraus verliere ich die Wurzeln der Wahrheit und bringe Worte hervor, die in sich „Lüge“ sind – z. Bsp. Übertreibungen. Ich greife mein Gegenüber an und sage: „Warum tust du immer … (dieses und jenes)?“ Der Angesprochene tut es nicht immer, er tat es vielleicht drei- oder viermal. Oder: „Das habe ich dir schon hundertmal gesagt Aber du hörst nie zu!“ Beide Aussagen sind falsch.

    „Rühmt euch nicht gegen die Wahrheit und lügt nicht gegen sie.“

    „Wenn wir sagen, wir haben Gemeinschaft mit ihm, und wir wandeln in der Dunkelheit, lügen wir und tun nicht die Wahrheit.  … 8 Wenn wir sagen, wir haben nicht Sünde, leiten wir uns selbst in die Irre, und die Wahrheit ist nicht in uns.  …  10 Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, machen wir ihn zu einem Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.” (1. Johannes 1, 6.8.10)

    In den Versen 3, 15-18 gibt Jakobus dann konkrete Hilfestellung.

 

-          H. Jantzen u. T. Jettel; Fortsetzung nächste Nr.

Der Herr ist treu

Alles, was dir begegnet, muss erst an Gott vorbei,

damit du seist gesegnet, wie schwer der Weg auch sei.

 

Gott schützt vor Sonnengluten, bleibt dir in Trübsal nah.

Und steigen auch die Fluten, du weißt: Mein Gott ist da!

 

Ob lang die Trübsal währt, der Mut dir oft entfällt;

dein Herz sehnlichst begehrt, dass sich dein Pfad erhellt.

 

So halte fest am Glauben, dass Gott ja alles weiß,

und nimmer wird erlauben, dass je dein Pfad zu heiß.

 

Drum: Was dich trifft an Schmerzen, geht erst an Gott vorbei,

an seinem Vaterherzen, der misst, wie schwer es sei.

 

Zu jeder Bürde füget er den Beistand seiner Macht,

sodass du voller Würde ihn lobst in dunkler Nacht.

 

Lass dich nicht vom Leid erdrücken, alles Ding währt seine Zeit.

Vorwärts schreiten, aufwärts blicken in das Licht der Ewigkeit.

 

Gib nicht statt dem stillen Harme, der dein Herz nicht schlagen lässt.

Unter dir sind ew'ge Arme, und die halten dich so fest.

 

Mögen dir auch dunkel dünken deine Tage, ohne Licht;

Gottes Liebe lässt wohl sinken, doch ertrinken lässt er nicht!

 

– Fritz Schmidt-König

Die Eigenliebe

Die Natur der Eigenliebe verlangt, dass sie nichts anderes liebt und berücksichtigt als das eigene Ich. Aber was soll dieses Ich tun? Es vermag es nicht zu verhindern, dass der geliebte Gegenstand voller Mängel und Elend ist: Es will groß sein, muss sich aber als klein erkennen; es will glücklich sein, und es muss sich als unglücklich erkennen; es will vollkommen sein, und es sieht sich voller Unvollkommenheiten; es will Gegenstand der Liebe und Anerkennung der Menschen sein, und es sieht, dass seine Mängel nichts als ihre Abscheu und Verachtung verdient haben. Diese Verlegenheit, in der es sich befindet, erzeugt in ihm die ungerechteste und kriminellste Leidenschaft, die sich denken lässt; denn es empfindet einen tödlichen Hass auf diese Wahrheit, die es zurechtweist und die es von seinen Mängeln überführt. Es wünschte nichts so sehr, wie sie zu vernichten Und da es sie nicht als solche zu vernichten vermag, vernichtet es sie soweit als nur möglich in seiner Erkenntnis und in der Erkenntnis der andern. Das heißt, es wendet alle Sorgfalt auf, um seine Mängel vor sich und vor den andern zu verbergen, und es kann es durchaus nicht dulden, dass man sie ihm zeigt, noch dass andere sie sehen.

    Voll von Unzulänglichkeiten zu sein, ist zweifelsohne ein großes Übel. Aber es ist ein noch größeres Übel, davon voll zu sein und es nicht wahrhaben zu wollen; denn damit fügt man seinen Übeln noch das Übel einer willentlichen Irreführung hinzu. Wir wollen nicht, dass die andern uns täuschen; wir finden es nicht recht, dass sie von uns mehr Aner-kennung begehren, als sie verdienen. Dann ist es aber auch nicht recht, dass wir sie täuschen und dass wir von ihnen mehr Anerkennung begehren, als wir verdienen.

-          aus: Blaise Pascal, Pensées

Bedenkenswerte Sätze

„Zieh mich dir nach!“

Was brauch ich noch, – wenn Jesus in mir schafft?

Denn, bin ich schwach,

so ist mir doch die Gnad’ allein die Kraft.

– Autor unbekannt

 

° Wenn das Gebet auf sich selbst und seine eigenen Bedürfnisse beschränkt bleibt, stirbt es bald vor Kleinigkeit, Begrenztheit und Egoismus.  – E. M. Bounds (so a. im Folg.)

° Durch die Wege des fürbittenden Gebets kommen wir in die fruchtbarsten Felder geistlichen Wachstums und ernten die kostbarsten Reichtümer.   

° Ein Prediger ohne Gebet hat die falsche Berufsbezeichnung. Ein gebetsloser Mensch hindert Leben und Antrieb wie ein entmutigter Soldat, der zur Last wird und die Schlagkraft seiner Einheit bedroht.   

° Menschen müssen das Werk Gottes auf seine Art zu seiner Ehre ausführen. Gebet ist eine Notwendigkeit zu dessen erfolgreichen Vollendung.   

° Wer die Kunst gelernt hat, zu Gott zu reden, wird auch erfolgreich zu Menschen reden können.   

° Für unseren Herrn war das Gebet weder eine sentimentale Episode noch ein nachträglicher Einfall. Es war weder eine angenehme Abwechslung noch eine Parade oder Formalität. Für Jesus war das Gebet einfach alles und das höchste Amt.

° Gebet sollte die untrennbare Begleitung von allen missionarischen Bemühungen und die Ausstattung eines jeden Missionars sein, der auf dem Feld schwierige und verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen hat.

° Ein gebetsloser Missionar ist ein Versager, bevor er hinausgeht, während er draußen ist und wenn er wieder zurückkehrt.

° Wir haben es nötig so zu beten wie Christus, mit tiefem Seufzen, Tränen und in großer Gottesfurcht.

° Es gibt kein Zerschlagen der bösen Mächte, die jetzt die ganze Welt in Knechtschaft halten, kein ans Licht heben und zum ewigen Leben führen der degenerierten Massen von Heiden als durch betende Menschen. Alle anderen spielen mit Religion nur wie Spielsoldaten, die weder Waffen noch Munition haben. Sie stehen völlig hilflos einer bösen und widersprechenden Welt gegenüber.

° Das beste und größte Opfer, das die Gemeinde Gott darbringen kann, ist Gebet.

° Niemand wird lange beten und trotzdem in der Sünde weiterleben. Keine Geschenke, kein Wissen und keine Kraft können vernachlässigtes Gebet wiedergutmachen.

° Zu Menschen über Gott zu sprechen, ist sehr wertvoll und empfehlenswert. Zu Gott über Menschen zu sprechen, ist noch wertvoller und empfehlenswerter.

° Gott hingegeben und dem Gebet hingegeben zu sein ist ein und dasselbe.

° Ein Leben, das die Tage in Gemeinschaft mit Gott verbringt, ist ein Leben, das die Welt bewegt.

° Kurze Gebete bewirken im allgemeinen ein oberflächliches Leben.

° In dieser Zeit werden Männer und Frauen des Gebets gebraucht, die nach Gottes Herrlichkeit dürsten, die in ihren Wünschen selbstlos und weitherzig sind, unaufhörlich nach Gott verlangen, die ihn suchen früh und spät und die selbst nicht ruhen können, bis die Erde gefüllt ist mit seiner Herrlichkeit.

° Wer nicht zu bestimmten Zeiten betet, der betet auch nicht zu unbestimmten.

° Fasten im biblischen Sinn ist nur möglich unter Gebet.

° Die Gemeinde des Herrn braucht heute nicht in erster Linie neue Organisationen und Methoden, sondern Männer und Frauen des Gebets. 

Dienste

19. Jan. 2020: Wetzikon (Vorm. und Nachm.)

24. u. 25. Jan: Zollikofen

26. Jan.: Rothrist

31. Jan. -2. Feb: Fluorn

27. Feb. - 10. März: Rumänien, Pascani (Jakobus -Brief)

20. u. 21. März: Zollikofen

22. März: Saland

29. März: Rothrist

 

    Wir bitten um Fürbitte für die Bearbeitung der Parallelstellen des Alten Testaments (Jan-April 2020).  

    Wir wünschen allen Lesern ein gesegnetes und für die Ewigkeit fruchtbares neues Jahr, eines, in dem die Freude am Herrn und die Ehre des Herrn zunehmen darf.

 


 

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In „Unterwegs notiert” geben wir (seit 1999) Gedanken weiter, die im geistlichen Gespräch oder im Dienst am Wort eine Hilfe sein können. Die Zustellung ist unentgeltlich. Frühere Nummern können bei www.sermon-online.de heruntergeladen werden. Hrsg. Thomas Jettel ([email protected] Breitistr. 58, CH-8421 Dättlikon; +41 52 3010215). Mitarbeit von Herbert Jantzen (Kanada; +1 587 343 0017). Beiträge zum Inhalt bitte an den Herausgeber. Inhalte dürfen vervielfältigt werden. (Bankverbindung: Thomas Jettel, IBAN: DE73 684922000001462814) Zur Erleichterung des Versandes bitte E-Mail-Adressen dem Herausgeber bekannt geben. Ihre Daten (Email-/Postadr.) werden für den Versand und gegebenfalls für andere Korrespondenz mit Ihnen verwendet und vertraulich behandelt. Sie dürfen der Verwendung Ihrer Daten widersprechen und die Löschung beantragen. Wer das Blatt nicht mehr erhalten möchte, darf es ohne weiteres abbestellen.