2. Mose 21, 22

Das zweite Buch Mose, Exodus

Kapitel: 21, Vers: 22

2. Mose 21, 21
2. Mose 21, 23

Luther 1984:Wenn Männer miteinander streiten und stoßen dabei eine schwangere Frau, so daß ihr die Frucht abgeht, ihr aber sonst kein Schaden widerfährt, so soll man ihn um Geld strafen, wieviel ihr Ehemann ihm auferlegt, und er soll's geben durch die Hand der Richter.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Wenn Männer in Streit geraten und dabei eine schwangere Frau so stoßen, daß eine Frühgeburt eintritt, ihr sonst aber kein Schaden entsteht, so soll der Schuldige diejenige Geldbuße zahlen, die der Ehemann der Frau ihm auferlegt, und zwar-1- nach Anhörung von Schiedsrichtern. - -1) o: jedoch.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Wenn Männer sich raufen und (dabei) eine schwangere Frau stoßen, so daß ihr die Leibesfrucht abgeht, aber kein (weiterer) Schaden entsteht, so muß dem Schuldigen-1- eine Geldbuße auferlegt werden, je nachdem, (wieviel) ihm der Eheherr der Frau auferlegt, und er soll nach dem Ermessen von Schiedsrichtern-2- geben-a-. -1) w: ihm. 2) w: durch Schiedsrichter. a) 5. Mose 16, 18.
Schlachter 1952:Wenn Männer sich zanken und stoßen ein schwangeres Weib, daß eine Fehlgeburt entsteht, aber sonst kein Schade, so muß eine Geldstrafe erlegt werden, wie sie der Ehemann des Weibes festsetzt; und man soll sie auf richterliche Entscheidung hin geben.
Zürcher 1931:Wenn Männer miteinander raufen und sie verletzen dabei ein schwangeres Weib, sodass eine Fehlgeburt eintritt, aber kein (weiterer) Schaden entsteht, so soll es mit Geld gebüsst werden; was der Ehemann dem Täter auferlegt, das soll dieser geben für die Fehlgeburt.
Luther 1912:Wenn Männer hadern und verletzen ein schwangeres Weib, daß ihr die Frucht abgeht, und ihr kein Schade widerfährt, so soll man ihn um Geld strafen, wieviel des Weibes Mann ihm auflegt, und er soll’s geben nach der Schiedsrichter Erkennen.
Buber-Rosenzweig 1929:Wenn sich Männer raufen und verletzen dabei ein schwangeres Weib, daß ihr die Kinder abgehn, aber es geschieht nicht das Ärgste, wird er mit Bußleistung gebüßt, wie der Gatte des Weibs ihm ansetzt, doch gebe er nur nach Schiedspruch.
Tur-Sinai 1954:Und wenn Männer sich streiten und ein schwangeres Weib stoßen, daß ihr die Kinder abgehn, aber kein Unglücksfall eintritt, so werde er mit Buße bestraft, wie es ihm der Mann des Weibes auferlegt, und er soll zahlen als Beschwichtigung.
Luther 1545 (Original):Wenn sich Menner haddern vnd verletzen ein schwanger Weib, das jr die Frucht abgehet, vnd jr kein schade widerferet, So sol man jn vmb geld straffen, wie viel des weibs Man jm auff legt, vnd sols geben nach der Teidingsleute erkennen.
Luther 1545 (hochdeutsch):Wenn sich Männer hadern und verletzen ein schwanger Weib, daß ihr die Frucht abgehet, und ihr kein Schade widerfährt, so soll man ihn um Geld strafen, wieviel des Weibes Mann ihm auflegt, und soll's geben nach der Teidingsleute Erkennen.
NeÜ 2021:Wenn Männer sich prügeln und dabei eine schwangere Frau stoßen, sodass sie eine Frühgeburt hat, aber sonst kein ernstlicher Schaden entstanden ist, dann muss der Schuldige eine Geldstrafe bezahlen. Die Höhe wird vom Ehemann der betreffenden Frau bestimmt und nach gerichtlicher Bestätigung bezahlt.
Jantzen/Jettel 2016:Und wenn Männer sich zanken und stoßen eine schwangere Frau [so], dass sie gebiert, und es geschieht kein Schaden, so soll er gewiss mit Geld gestraft werden, je nachdem der Ehemann der Frau ihm auferlegen wird, und er soll es geben durch die Schiedsrichter. a)
a) 5. Mose 16, 18; 17, 8-9; 2. Mose 20, 15; 3. Mose 5, 21-26
English Standard Version 2001:When men strive together and hit a pregnant woman, so that her children come out, but there is no harm, the one who hit her shall surely be fined, as the woman's husband shall impose on him, and he shall pay as the judges determine.
King James Version 1611:If men strive, and hurt a woman with child, so that her fruit depart [from her], and yet no mischief follow: he shall be surely punished, according as the woman's husband will lay upon him; and he shall pay as the judges [determine].
John MacArthur Studienbibel:21, 22: Wenn versehentlich eine Frühgeburt verursacht wurde, war man zu einer Entschädigung verpflichtet, auch wenn weder Mutter noch Kind verletzt wurden. In den Rechtsprozess wurden Richter eingeschaltet, damit der Schaden nicht aus Rachegefühlen, sondern gerecht berechnet wurde.




Predigten über 2. Mose 21, 22
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