4. Mose 6, 21

Das vierte Buch Mose, Numeri

Kapitel: 6, Vers: 21

4. Mose 6, 20
4. Mose 6, 22

Luther 1984:Das ist das Gesetz des Gottgeweihten, der sein Opfer dem HERRN gelobt hat, wegen seines Gelübdes, abgesehen von dem, was er sonst noch vermag. Wie er gelobt hat, soll er tun nach dem Gesetz seines Gelübdes.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Diese Vorschriften gelten für den Gottgeweihten, der ein Gelübde abgelegt hat, nämlich bezüglich seiner Opfergabe, die er dem HErrn aufgrund seiner Weihe darzubringen hat, abgesehen von dem, was er sonst noch zu leisten vermag. Aufgrund seines Gelübdes, das er abgelegt hat, soll er nach den für seine Weihe geltenden Vorschriften verfahren.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Das ist das Gesetz des Nasiräers-1-, der aufgrund seiner Weihe dem HERRN seine Gabe gelobt, abgesehen von dem, was seine Hand (sonst noch) aufbringen kann. Gemäß seinem Gelübde, das er abgelegt hat, soll er tun, nach dem Gesetz seiner Weihe-a-. -1) d.h. des Abgesonderten o. Geweihten. a) Apostelgeschichte 21, 26.
Schlachter 1952:Das ist das Gesetz für den Nasiräer, der ein Gelübde tut, und das Opfer, das er dem HERRN für seine Weihe darbringen soll, außer dem, das seine Hand sonst zu leisten vermag. Wie er gelobt hat, so soll er tun, nach seinem Weihegesetz.
Zürcher 1931:Das ist das Gesetz über den Gottgeweihten, der ein Gelübde auf sich nimmt - seine Opfergabe für den Herrn auf Grund seiner Weihung, ausser dem, was er (sonst noch) vermag; entsprechend dem Gelübde, das er auf sich nimmt, soll er tun, nach dem Gesetz über seine Weihung.
Luther 1912:Das ist das Gesetz des Gottgeweihten, der sein Opfer dem Herrn gelobt wegen seines Gelübdes, außer dem, was er sonst vermag; wie er gelobt hat, soll er tun nach dem Gesetz seines Gelübdes.
Buber-Rosenzweig 1929:Dieses ist die Weisung des Geweihten, der gelobt, seine Nahung IHM ob seiner Weihe; außer dem, wie weit seine Hand reicht: nach Geheiß seines Gelübdes, das er gelobte, so tue er über die Weisung seiner Weihe hinaus.
Tur-Sinai 1954:Das ist die Weisung für den Geweihten, der ein Gelübde tut, sein Opfer für den Ewigen ob seiner Weihe, außer dem, wozu sein Vermögen hinreicht; nach seinem Gelübde, das er gelobt hat, so soll er tun, über die Weisung für seine Weihe hinaus.»
Luther 1545 (Original):Das ist das gesetz des Verlobten, der sein Opffer dem HERRN gelobt, von wegen seines gelübds, ausser dem, was er sonst vermag, Wie er gelobet hat, sol er thun nach dem Gesetz seins gelübds.
Luther 1545 (hochdeutsch):Das ist das Gesetz des Verlobten, der sein Opfer dem HERRN gelobet, von wegen seines Gelübdes, außer dem, was er sonst vermag; wie er gelobet hat, soll er tun nach dem Gesetz seines Gelübdes.
NeÜ 2021:Das ist das Gesetz für den Nasiräer, der ein Gelübde ablegt, für seine Opfergabe, die er Jahwe bringt, abgesehen von dem, was er sonst noch aufbringen kann. Seinem Gelübde gemäß soll er handeln. So entspricht es dem Gesetz seiner Weihe.
Jantzen/Jettel 2016:Das ist die Weisung* des Nasirs, der ein Gelübde tut, [und] seine Opfergabe JAHWEH wegen seiner Weihe, außer dem, was seine Hand aufbringen kann. Entsprechend seinem Gelübde, das er getan hat, so soll er tun nach der Weisung* seiner Weihe. a)
a) 4. Mose 6, 2 .13
English Standard Version 2001:This is the law of the Nazirite. But if he vows an offering to the LORD above his Nazirite vow, as he can afford, in exact accordance with the vow that he takes, then he shall do in addition to the law of the Nazirite.
King James Version 1611:This [is] the law of the Nazarite who hath vowed, [and of] his offering unto the LORD for his separation, beside [that] that his hand shall get: according to the vow which he vowed, so he must do after the law of his separation.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:6, 1: Während es in 5, 1-31 darum ging, das Lager zu reinigen, indem alles Unreine und Sündige verurteilt wurde, wird in 6, 1-21 gezeigt, wie es für jeden Israeliten möglich war, sich dem Herrn zu weihen. Obwohl nur Familienangehörige Aarons Priester sein konnten, konnte jeder Mann bzw. jede Frau eine Zeit lang (zwischen einem Monat und ein Leben lang) »priesterlich« sein (d.h. dem Dienst für Gott geweiht), indem das Gelübde des Nasiräers abgelegt wurde. Ein solches Gelübde wurde von Menschen abgelegt, die Gott und seinem Dienst außerordentlich hingegeben waren.




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