5. Mose 12, 15

Das fünfte Buch Mose, Deuteronomium

Kapitel: 12, Vers: 15

5. Mose 12, 14
5. Mose 12, 16

Luther 1984:Doch darfst du in allen deinen Städten ganz nach Herzenslust schlachten und Fleisch essen nach dem Segen des HERRN, deines Gottes, den er dir gegeben hat. Der Reine wie der Unreine dürfen davon essen, so wie man -a-Reh oder Hirsch ißt. -a) V. 22; 5. Mose 14, 5.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Doch darfst du in all deinen Wohnorten ganz nach Herzenslust schlachten und Fleisch essen, je nachdem der HErr, dein Gott, dich gesegnet hat: der Reine wie der Unreine darf es essen, wie das Fleisch einer Gazelle oder eines Hirsches-1-; -1) d.h. von Tieren, die rein waren und deren Fleisch, wenn sie auch nicht geopfert werden durften, doch von jedermann gegessen werden durfte (vgl. 5. Mose 14, 5).
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Doch magst du ganz nach Herzenslust schlachten und Fleisch essen in all deinen Toren nach dem Segen des HERRN, deines Gottes, den er dir gegeben hat. Der Unreine und der Reine mögen es essen, wie (man) die Gazelle und wie (man) den Hirsch (ißt)-1a-. -1) das waren Tiere, die nicht geopfert werden durften, aber rein waren und die jeder essen durfte. a) 5. Mose 14, 5; 15, 22.
Schlachter 1952:Doch magst du schlachten und Fleisch essen in allen deinen Toren, nach aller Lust deiner Seele, nach dem Segen des HERRN, deines Gottes, den er dir gegeben hat; Unreine und Reine mögen davon essen, wie von der Gazelle oder dem Hirsch.
Schlachter 2000 (05.2003):Doch kannst du nach Herzenslust schlachten und Fleisch essen, nach dem Segen des HERRN, deines Gottes, den er dir gegeben hat, in allen deinen Toren; der Unreine oder der Reine darf davon essen, wie von der Gazelle oder von dem Hirsch.
Zürcher 1931:Doch ganz nach Herzenslust magst du schlachten und Fleisch essen in allen deinen Ortschaften, nach dem Segen, den dir der Herr, dein Gott, beschieden hat; der Unreine und der Reine mögen davon essen, wie von der Gazelle und vom Hirsch.
Luther 1912:Doch magst du schlachten und Fleisch essen in allen deinen Toren, nach aller Lust deiner Seele, nach dem Segen des Herrn, deines Gottes, den er dir gegeben hat; beide, der Reine und der Unreine, mögen’s essen, wie man a) Reh oder Hirsch ißt. - a) 5. Mose 12, 22; 5. Mose 14, 5.
Buber-Rosenzweig 1929:Jedoch magst du nach aller Lust deiner Seele schlachten, magst Fleisch essen, gemäß SEINEM deines Gottes Segen, den er dir gab, in allen deinen Ratstoren, der Maklige und der Reine mag es essen, wie die Gazelle und wie den Hirsch;
Tur-Sinai 1954:Jedoch magst du ganz nach deiner Seele Begehren schlachten und Fleisch essen, nach dem Segen des Ewigen, deines Gottes, den er dir beschieden hat, in allen deinen Toren; der Unreine wie der Reine mag es essen, wie die Gazelle und wie den Hirsch.
Luther 1545 (Original):Doch magstu schlachten vnd Fleisch essen in allen deinen Thoren, nach aller lust deiner Seelen, nach dem segen des HERRN deines Gottes, den er dir gegeben hat, Beide der Reine vnd der Vnreine mügens essen, wie ein Rehe oder Hirss.
Luther 1545 (hochdeutsch):Doch magst du schlachten und Fleisch essen in allen deinen Toren nach aller Lust deiner Seele, nach dem Segen des HERRN, deines Gottes, den er dir gegeben hat; beide der Reine und der Unreine mögen's essen, wie ein Reh oder Hirsch.
NeÜ 2024:Doch kannst du in all deinen Ortschaften nach Herzenslust schlachten und Fleisch essen, so wie Jahwe, dein Gott, dich gesegnet hat. Der Unreine (Das ist in rituellem Sinn gemeint. Unrein war man z.B. durch Berührung eines Toten oder während der Menstruation.) darf genauso davon essen wie der Reine, so wie ihr es bei der Gazelle und beim Hirsch ("Gazelle und Hirsch" waren reine Tiere, die zwar nicht geopfert, wohl aber gegessen werden durften.) tut.
Jantzen/Jettel (25.11.2022):Doch magst du nach allem Begehren deiner Seele schlachten(a) und Fleisch essen in allen deinen Toren nach dem Segen Jahwehs, deines Gottes, den er dir gegeben hat: Der Unreine und der Reine mögen es essen, wie [man] die Gazelle und wie [man] den Hirsch isst.
-Fussnote(n): (a) sonst häufig i. S. v.: Schlachtopfer schlachten; hier aber ohne Opferbezug.
-Parallelstelle(n): 5. Mose 12, 21.22; 5. Mose 15, 21.22
English Standard Version 2001:However, you may slaughter and eat meat within any of your towns, as much as you desire, according to the blessing of the LORD your God that he has given you. The unclean and the clean may eat of it, as of the gazelle and as of the deer.
King James Version 1611:Notwithstanding thou mayest kill and eat flesh in all thy gates, whatsoever thy soul lusteth after, according to the blessing of the LORD thy God which he hath given thee: the unclean and the clean may eat thereof, as of the roebuck, and as of the hart.
Westminster Leningrad Codex:רַק בְּכָל אַוַּת נַפְשְׁךָ תִּזְבַּח וְאָכַלְתָּ בָשָׂר כְּבִרְכַּת יְהוָה אֱלֹהֶיךָ אֲשֶׁר נָֽתַן לְךָ בְּכָל שְׁעָרֶיךָ הַטָּמֵא וְהַטָּהוֹר יֹאכְלֶנּוּ כַּצְּבִי וְכָאַיָּֽל



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:12, 1: Nachdem Mose die allgemeinen Prinzipien der Beziehung Israels zum Herrn dargestellt hatte (5, 1-11, 32), erklärte er anschließend die speziellen Gesetze, die dem Volk helfen würden, jeden Lebensbereich dem Herrn zu unterstellen. Diese Anweisungen wurden Israel gegeben, »um sie zu tun in dem Land« (12, 1). 12, 1 Die erste spezielle Anweisung, die Mose gibt, handelt von Israels öffentlicher Anbetung des Herrn, wenn sie ins Land kommen. 12, 1 Mose beginnt mit einer Wiederholung seiner Anweisungen bezüglich dessen, was sie mit den Stätten des Götzendienstes tun sollten, nachdem Israel das Land der Kanaaniter in Besitz genommen hatte (s. 7, 1-6). Sie sollten sie vollständig zerstören.



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