Hiob 3, 4

Das Buch Hiob (Ijob, Job)

Kapitel: 3, Vers: 4

Hiob 3, 3
Hiob 3, 5

Luther 1984:Jener Tag soll finster sein, und Gott droben frage nicht nach ihm! Kein Glanz soll über ihm scheinen!
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Jener Tag möge zu Finsternis werden! Nicht kümmere sich um ihn Gott in der Höhe, und kein Tageslicht möge über ihm erglänzen!
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Dieser Tag sei Finsternis! Gott in der Höhe soll nicht nach ihm fragen, und kein Licht soll über ihm glänzen!
Schlachter 1952:Verfinstert werde dieser Tag; Gott in der Höhe frage nicht nach ihm, und niemals falle ein Lichtstrahl darauf!
Zürcher 1931:Jener Tag - er werde Finsternis, / nicht frage nach ihm Gott in der Höhe, / und nicht erglänze über ihm ein Lichtstrahl! /
Luther 1912:Derselbe Tag müsse finster sein, und Gott von obenherab müsse nicht nach ihm fragen; kein Glanz müsse über ihn scheinen!
Buber-Rosenzweig 1929:Jener Tag werde Finsternis, nimmer frage nach ihm Gott von oben, nimmer scheine Helle über ihn!
Tur-Sinai 1954:Wär jener Tag im Dunkel doch geblieben / daß Gott da droben nicht nach ihm gefragt / daß nimmer Morgenlicht an ihm erstrahlte. /
Luther 1545 (Original):Der selbe tag müsse finster sein, vnd Gott von oben er ab müsse nicht nach jm fragen, Kein glantz müsse vber jn scheinen.
Luther 1545 (hochdeutsch):Derselbe Tag müsse finster sein, und Gott von oben herab müsse nicht nach ihm fragen; kein Glanz müsse über ihn scheinen.
NeÜ 2021:Finsternis sei dieser Tag! / Gott da oben frage nicht nach ihm, / nie scheine über ihm das Licht!
Jantzen/Jettel 2016:Finsternis sei jener Tag! Nicht frage Gott nach ihm von oben, nicht scheine über ihm das Tageslicht! a)
a) Finstern . Joel 2, 2; 3, 4; Amos 5, 18
English Standard Version 2001:Let that day be darkness! May God above not seek it, nor light shine upon it.
King James Version 1611:Let that day be darkness; let not God regard it from above, neither let the light shine upon it.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:3, 1: Der ganze Abschnitt ist poetisch – ein dramatisches Gedicht voller Reden, die versuchen, Hiobs Leid zu verstehen. 3, 1 Der erste Gesprächszyklus von Hiob und seinen 3 Freunden beginnt. Hiob war der Erste, der das eine Woche dauernde Schweigen mit einer Klage durchbrach (3, 1-26). 3, 1 Hiob begann seine erste Rede, indem er den Tag seiner Geburt verfluchte, normalerweise ein Tag großer Freude, und seinen Todestag herbeisehnte. Verkürzt sagte Hiob: »Ich wünschte, ich wäre niemals geboren.« Hinsichtlich Hiobs Reden s. Hiob 3, 6.7; 9.10; 12-14; 16.17; 19; 21; 23-24; 26-31; 40, 3-5; 42, 1-6. 3, 1 verfluchte den Tag seiner Geburt. Hiob hatte große Schmerzen und befand sich in tiefer Verzweiflung. Gott ließ zwar schreckliche Schmerzen zu, doch Hiob fluchte Gott nicht (vgl. 2, 8), sondern nur den Tag seiner Geburt (V. 10.11). Er wünschte, niemals gezeugt (V. 3) oder geboren worden zu sein, da die Freuden seines Lebens all die Schmerzen nicht wert waren. Er meinte, dass es besser gewesen wäre, nie gelebt zu haben, als so leiden zu müssen; besser nie Reichtum besessen zu haben, als ihn zu verlieren; besser nie Kinder gehabt zu haben, als dass sie alle getötet würden. Er wollte, dass man sich nie an seinen Geburtstag erinnerte und wünschte, dass dieser aus dem Kalender gestrichen worden wäre (V. 4-7).




Predigten über Hiob 3, 4
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