Philipper 4, 11

Der Brief des Paulus an die Philipper (Philipperbrief)

Kapitel: 4, Vers: 11

Philipper 4, 10
Philipper 4, 12

Luther 1984:Ich sage das nicht, weil ich Mangel leide; denn ich habe gelernt, mir -a-genügen zu lassen, wie's mir auch geht. -a) 1. Timotheus 6, 6.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Ich sage das nicht, weil ich mich in Not befinde-1-; denn ich habe gelernt, in welcher Lage ich mich auch befinde, mir genügen zu lassen; -1) o: befunden habe.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Nicht, daß ich es des Mangels wegen sage, denn ich habe gelernt, mich (darin) zu begnügen, worin ich bin-a-. -a) 1. Timotheus 6, 6-8.
Schlachter 1952:Nicht Mangels halber sage ich das; denn ich habe gelernt, mit der Lage zufrieden zu sein, in welcher ich mich befinde.
Schlachter 1998:Nicht wegen des Mangels sage ich das; ich habe nämlich gelernt, mit der Lage zufrieden zu sein, in der ich mich befinde.
Schlachter 2000 (05.2003):Nicht wegen des Mangels sage ich das; ich habe nämlich gelernt, mit der Lage zufrieden zu sein, in der ich mich befinde.
Zürcher 1931:Nicht dass ich es Mangels halber sage; denn ich habe gelernt, in der Lage, in der ich bin, mir genügen zu lassen. -1. Timotheus 6, 6-8.
Luther 1912:Nicht sage ich das des Mangels halben; denn ich habe gelernt, worin ich bin, mir a) genügen zu lassen. - a) 1. Timotheus 6, 6.
Luther 1912 (Hexapla 1989):Nicht sage ich das des Mangels halben; denn ich habe gelernt, worin ich bin, mir -a-genügen zu lassen. -a) 1. Timotheus 6, 6.
Luther 1545 (Original):Nicht sage ich das des mangels halben, Denn ich habe gelernet, bey welchen ich bin, mir genügen lassen.
Luther 1545 (hochdeutsch):Nicht sage ich das des Mangels halben; denn ich habe gelernet, bei welchen ich bin, mir genügen lassen.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Ich sage das nicht etwa wegen der Entbehrungen, die ich zu ertragen hatte; denn ich habe gelernt, in jeder Lebenslage zufrieden zu sein.
Albrecht 1912/1988:Das bringe ich nicht zur Sprache, weil ich etwa Mangel litte; denn ich habe gelernt, in jeder Lage zufrieden zu sein.
Meister:Nicht, daß ich das um des Mangels willen sage; denn ich habe gelernt, worin-a- ich bin, zufrieden zu sein! -a) 1. Timotheus 6, 6-8.
Menge 1949 (Hexapla 1997):Ich sage das nicht, weil ich mich in Not befinde-1-; denn ich habe gelernt, in welcher Lage ich mich auch befinde, mir genügen zu lassen; -1) o: befunden habe.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Nicht daß ich (dies) des Mangels halber sage, denn ich habe gelernt, worin ich bin, mich zu begnügen.
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Nicht, daß ich es des Mangels wegen sage, denn ich habe -a-gelernt, mich (darin) zu begnügen, worin ich bin-a-. -a) 1. Timotheus 6, 6-8.
Robinson-Pierpont (01.12.2022):Nicht, dass ich es im Hinblick auf Mangel sage. Denn ich lernte, worin ich bin, genügsam zu sein.
Interlinear 1979:Nicht, daß aus Bedürftigkeit ich sage; denn ich habe gelernt, in welchen ich bin, selbstgenügsam zu sein.
NeÜ 2021:Ich sage das nicht, weil ich unbedingt etwas gebraucht hätte; denn ich habe gelernt, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe.
Jantzen/Jettel (25.11.2022):Nicht dass ich von Mangel spreche, denn meinerseits habe ich gelernt, in dem, worin ich bin, zufrieden(a) zu sein.
-Fussnote(n): (a) o.: genügsam (weil man sich begnügen darf)
-Parallelstelle(n): 1. Timotheus 6, 6.8
English Standard Version 2001:Not that I am speaking of being in need, for I have learned in whatever situation I am to be content.
King James Version 1611:Not that I speak in respect of want: for I have learned, in whatsoever state I am, [therewith] to be content.
Robinson-Pierpont 2022:Οὐχ ὅτι καθ᾽ ὑστέρησιν λέγω· ἐγὼ γὰρ ἔμαθον, ἐν οἷς εἰμί, αὐτάρκης εἶναι.
Franz Delitzsch 11th Edition:וְלֹא מִמַּחְסוֹר אֲדַבֵּר כֵּן כִּי לָמַדְתִּי לְהִסְתַּפֵּק בְּמַה־שֶּׁיֵּשׁ לִי



Kommentar:
Peter Streitenberger 2022:Obwohl Paulus keine Angst gehabt hätte, wie sein Mangel behoben werden könnte, da er es gelernt hat, mit wenig auszukommen, wie er es nun ausführt, lobt er doch in Vers 14 die Leser für ihre Hilfe. Die Phrase καθ’ ὑστέρησιν („im Hinblick auf Mangel“) kommt so zuerst wohl bei Paulus und erst hier vor. Photius (Fragmenta in epistulam ad Philippenses, 630.11) umschreibt dies mit „διὰ τὴν ὑστέρησιν ἣν εἶχον“ „wegen dem Mangel, den er hatte“.
John MacArthur Studienbibel:4, 10: Paulus bekundet den Philippern, wie dankbar er ihnen ist, dass sie ihm ihre Liebe und Freundlichkeit erwiesen und ihm eine Gabe gesandt hatten. Damit bietet er ein vielsagendes Beispiel dafür, wie ein Christ ungeachtet seiner Umstände zufrieden sein kann. 4, 10 wieder … ihr wart nicht in der Lage dazu. Besser übersetzt: »… hattet keine Gelegenheit dazu«. Vor zehn Jahren hatten die Philipper zum ersten Mal Paulus mit einer Gabe unterstützt und ihm somit geholfen, für seinen Lebensunterhalt zu sorgen. Damals hielt er sich zum erstmal in Thessalonich auf (V. 15.16). Paulus wusste um ihren Wunsch, ihn weiterhin zu unterstützen, doch war ihm klar, dass sie durch Gottes Vorsehung »keine Gelegenheit dazu« hatten.



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