1. Samuel 24, 12

Das erstes Buch Samuel

Kapitel: 24, Vers: 12

1. Samuel 24, 11
1. Samuel 24, 13

Luther 1984:Mein Vater, sieh doch hier den Zipfel deines Rocks in meiner Hand! Daß ich den Zipfel von deinem Rock schnitt und dich nicht tötete, daran erkenne und sieh, daß meine Hände rein sind von Bosheit und Empörung. Ich habe mich nicht an dir versündigt; aber du jagst mir nach, um mir das Leben zu nehmen.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Und nun, mein Vater, sieh her! ja sieh hier den Zipfel deines Mantels in meiner Hand! Daran, daß ich den Zipfel von deinem Mantel abgeschnitten habe, ohne dich zu töten, daran kannst du mit Sicherheit erkennen, daß ich an nichts Böses und an keinen Verrat gegen dich gedacht und mich nicht an dir versündigt habe, während du mir nachstellst, um mich des Lebens zu berauben.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Sieh, mein Vater, ja, sieh den Zipfel deines Oberkleides in meiner Hand! Denn daß ich einen Zipfel deines Oberkleides abgeschnitten und dich nicht umgebracht habe, daran erkenne und sieh, daß meine Hand rein ist von Bosheit und Aufruhr-1-! Ich habe mich nicht an dir versündigt. Du aber stellst meinem Leben nach, um es (mir) zu nehmen-a-. -1) w: in meiner Hand nicht Böses und Treubruch sind. a) 1. Samuel 20, 1.
Schlachter 1952:Nun denn, mein Vater, siehe, siehe doch den Zipfel deines Rockes in meiner Hand! Da ich (nur) den Zipfel deines Rockes abschnitt und dich nicht umbrachte, so erkenne und siehe daraus, daß nichts Böses in meiner Hand ist, auch keine Übertretung; ich habe auch nicht an dir gesündigt; du aber stellst mir nach dem Leben, es wegzunehmen!
Zürcher 1931:Mein Vater, sieh, sieh doch den Zipfel deines Mantels in meiner Hand! Daran, dass ich den Zipfel deines Mantels abschnitt, aber dich nicht tötete, magst du erkennen und sehen, dass meine Hand rein ist von Bosheit und Verrat und dass ich an dir nicht gesündigt habe; du aber stellst mir nach dem Leben.
Luther 1912:Mein Vater, siehe doch den Zipfel von deinem Rock in meiner Hand, daß ich dich nicht erwürgen wollte, da ich den Zipfel von deinem Rock schnitt. Erkenne und sieh, daß nichts Böses in meiner Hand ist noch keine Übertretung. Ich habe auch an dir nicht gesündigt, und du jagst meine Seele, daß du sie wegnehmest.
Buber-Rosenzweig 1929:Nun, mein Vater, sieh doch, sieh den Zipfel deines Kittels in meiner Hand, ja, daran, daß ich den Zipfel deines Kittels abschnitt und dich nicht umbrachte, wisse und sieh, daß an meiner Hand kein Argsinn noch Erkühnen ist, - ich habe an dir nicht gesündigt, du aber stellst meiner Seele nach, sie hinwegzunehmen.
Tur-Sinai 1954:Mein Vater, sieh, ja sieh den Zipfel deines Oberkleides in meiner Hand. Denn, da ich den Zipfel deines Oberkleides abgeschnitten und dich nicht getötet habe, so wisse und erkenne, daß kein Arg und kein Frevel bei mir ist, und ich gegen dich nicht gesündigt habe, du aber stellst meinem Leben nach, es zu nehmen.
Luther 1545 (Original):Mein Vater, sihe doch den Zipffel von deinem Rocke in meiner hand, das ich dich nicht erwürgen wolt, da ich den zipffel von deinem Rocke schneit, Erkenne vnd sihe, das nichts böses in meiner hand ist, noch kein vbertrettung. Ich hab auch an dir nicht gesündigt, vnd du jagest meine Seele, das du sie wegnemest.
Luther 1545 (hochdeutsch):Mein Vater, sieh doch den Zipfel von deinem Rock in meiner Hand, daß ich dich nicht erwürgen wollte, da ich den Zipfel von deinem Rock schnitt. Erkenne und sieh, daß nichts Böses in meiner Hand ist, noch keine Übertretung. Ich habe auch an dir nicht gesündiget; und du jagest meine Seele, daß du sie wegnehmest.
NeÜ 2021:(12) Sieh doch, mein Vater, siehst du hier den Zipfel deines Gewands in meiner Hand? Ich hätte dich töten können, aber ich habe nur einen Zipfel deines Obergewands abgeschnitten. Daran siehst du doch, dass ich kein Rebell bin und dir nichts Böses tun will. Ich habe mich nicht an dir versündigt, und doch verfolgst du mich und willst mir das Leben nehmen!
Jantzen/Jettel 2016:Und sieh, mein Vater, ja, sieh den Zipfel deines Oberkleides in meiner Hand! denn dass ich einen Zipfel deines Oberkleides abgeschnitten und dich nicht getötet habe, daran erkenne und sieh, dass nichts Böses in meiner Hand ist, noch ein Vergehen, und dass ich nicht an dir gesündigt habe; du aber stellst meinem Leben nach, um es zu nehmen. a)
a) 1. Samuel 26, 18; Psalm 35, 7
English Standard Version 2001:See, my father, see the corner of your robe in my hand. For by the fact that I cut off the corner of your robe and did not kill you, you may know and see that there is no wrong or treason in my hands. I have not sinned against you, though you hunt my life to take it.
King James Version 1611:Moreover, my father, see, yea, see the skirt of thy robe in my hand: for in that I cut off the skirt of thy robe, and killed thee not, know thou and see that [there is] neither evil nor transgression in mine hand, and I have not sinned against thee; yet thou huntest my soul to take it.
John MacArthur Studienbibel:24, 12: nichts Böses … auch keine Übertretung. Wäre David ein böser Rebell gegen Sauls Herrschaft gewesen, wie Saul es gesagt hatte (22, 8.13), hätte er Saul bei dieser Gelegenheit getötet. Der Zipfel des Gewands war ein Beweis für Saul, dass David nicht sein Feind war.




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