Nehemia 2, 1

Das Buch Nehemia

Kapitel: 2, Vers: 1

Nehemia 1, 11
Nehemia 2, 2

Luther 1984:IM Monat Nisan des zwanzigsten Jahres des Königs Artahsasta-1-, als Wein vor ihm stand, nahm ich den Wein und gab ihn dem König, und ich stand traurig vor ihm. -1) gr: -+Artaxerxes-.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):NUN begab es sich im Monat Nisan im zwanzigsten Regierungsjahre des Königs Arthasastha, als der Wein vor mir stand-1-, da trug ich den Wein auf und reichte ihn dem Könige; ich hatte aber früher nie betrübt vor ihm ausgesehen, -1) d.h. als ich den Wein zu besorgen und als Mundschenk zu dienen hatte.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:UND es geschah im Monat Nisan-1a-, im zwanzigsten Jahr des Königs Artahsasta-2b-, als Wein vor ihm (stand)-3-, da nahm ich den Wein und gab ihn dem König-c-. Ich war aber nie traurig vor ihm gewesen-4-. -1) d.i. der siebte Monat des bürgerlichen Jahres (März/April). 2) d.h. der Regierung des Artaxerxes (465-423 v. Chronik). 3) mehrere LXX-Hs: als Wein vor mir stand; d.h. als ich für den Wein zu sorgen hatte. 4) mehrere LXX-Hs: Ich war aber traurig vor ihm. a) Esther 3, 7. b) Nehemia 1, 1; Esra 4, 7. c) Nehemia 1, 11.
Schlachter 1952:ES geschah aber im Monat Nisan, im zwanzigsten Jahre des Königs Artasasta, als Wein vor ihm stand, nahm ich den Wein und gab ihn dem Könige. Ich war aber zuvor nie traurig vor ihm gewesen.
Zürcher 1931:Und es geschah im Monat Nisan, im zwanzigsten Jahre des Königs Arthahsastha: wie da Wein vor mir stand, nahm ich den Wein und bot ihn dem König dar. Ich sah aber betrübt aus.
Luther 1912:Im Monat Nisan des zwanzigsten Jahres des Königs Arthahsastha, da Wein vor ihm stand, hob ich den Wein auf und gab dem König; und ich sah traurig vor ihm.
Buber-Rosenzweig 1929:Es geschah in der Mondneuung Nissan, im zwanzigsten Jahr des Königs Artaxerxes: Wein war vor seinem Antlitz, ich trug den Wein auf und gab dem König, und ihm ins Antlitz sah ich nicht übel drein,
Tur-Sinai 1954:Und es war im Monat Nisan, im zwanzigsten Jahr des Königs Artahschast, da stand Wein vor ihm; und ich nahm den Wein und gab dem König, und ich sah ,nicht' schlecht aus vor ihm.
Luther 1545 (Original):Im monden Nissan des zwenzigsten jars des Königes Arthahsastha, da wein vor jm stund, hub ich den wein auff vnd gab dem Könige, Vnd ich sahe trawriglich fur jm.
Luther 1545 (hochdeutsch):Da sprach der König zu mir: Warum siehest du so übel? Du bist ja nicht krank? Das ist's nicht, sondern du bist schwermütig. Ich aber fürchtete mich fast sehr
NeÜ 2021:Rückreise nach JerusalemEs war im 20. Regierungsjahr des Königs Artaxerxes, im April. (Wörtlich: im Monat Nisan. Es war das Jahr 445 v. Chronik)Als der Wein gebracht wurde, füllte ich den Becher und reichte ihn dem König. Der König hatte mich in seiner Gegenwart noch nie traurig gesehen,
Jantzen/Jettel 2016:Und es geschah im Monat Nisan, im zwanzigsten Jahr des Königs Artasasta, als Wein vor ihm war, da nahm ich den Wein und gab ihn dem König; ich war aber nie traurig vor ihm gewesen. a)
a) Nisan Esther 3, 7; Jahr Nehemia 1, 1; gab 1, 11; 1. Mose 40, 1 .11
English Standard Version 2001:In the month of Nisan, in the twentieth year of King Artaxerxes, when wine was before him, I took up the wine and gave it to the king. Now I had not been sad in his presence.
King James Version 1611:And it came to pass in the month Nisan, in the twentieth year of Artaxerxes the king, [that] wine [was] before him: and I took up the wine, and gave [it] unto the king. Now I had not been [beforetime] sad in his presence.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:2, 1: Nisan. März/April 445 v. Chronik zwanzigsten Jahr. S. Anm. zu 1, 1. als Wein vor ihm stand. Da Nehemia den Wein vorkostete, um sicherzustellen, dass er für den König ungefährlich war, entwickelte sich ein starkes Vertrauensverhältnis zwischen König und Mundschenk. Deshalb bot sich jetzt die passende Gelegenheit für Nehemia, um Artaxerxes’ Aufmerksamkeit und Zustimmung zu gewinnen. Es überrascht nicht, dass Könige oft ein solches Vertrauen zu ihren Mundschenken entwickelten, dass diese zu Beratern des Königs aufstiegen. Ich war aber zuvor nie traurig vor ihm gewesen. Es war gefährlich, in Gegenwart des Königs Traurigkeit auszudrücken. Der König wollte, dass seine Untertanen fröhlich sind, da dadurch ausgedrückt wurde, dass seine Regierungsgeschicke Wohlergehen bewirkten.




Predigten über Nehemia 2, 1
Sermon-Online