Hiob 3, 11

Das Buch Hiob (Ijob, Job)

Kapitel: 3, Vers: 11

Hiob 3, 10
Hiob 3, 12

Luther 1984:Warum bin ich nicht gestorben bei meiner Geburt? Warum bin ich nicht umgekommen, als ich aus dem Mutterleib kam?
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):«Warum bin ich nicht gleich vom Mutterleibe weg-1- gestorben, nicht dem Tode verfallen, als ich aus dem Mutterschoß hervorgekommen war? -1) = gleich bei der Geburt.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Warum starb ich nicht von Mutterleib an-1-, verschied ich nicht, als ich aus dem Schoß hervorkam-a-? -1) LXX und Vul: im Mutterleib. a) Hiob 10, 18; Prediger 6, 3; Jeremia 15, 10; 20, 17.
Schlachter 1952:Warum starb ich nicht gleich bei der Geburt und kam nicht um, sobald ich aus Mutterschoße ging?
Zürcher 1931:Warum starb ich nicht bei meiner Geburt, / verschied nicht, als ich aus dem Mutterschoss kam? / -Hiob 10, 18.19.
Luther 1912:Warum bin ich nicht gestorben von Mutterleib an? Warum bin ich nicht verschieden, da ich aus dem Leibe kam?
Buber-Rosenzweig 1929:Warum starb ich vom Schoße nicht weg, fuhr aus dem Mutterleib nicht und verschied?
Tur-Sinai 1954:Warum vom Mutterleib weg starb ich nicht / daß ich, wie ich dem Schoß entstieg, verging? /
Luther 1545 (Original):Warumb bin ich nicht gestorben von Mutterleib an? Warumb bin ich nicht vmbkomen, da ich aus dem Leib kam?
Luther 1545 (hochdeutsch):Warum bin ich nicht gestorben von Mutterleib an? Warum bin ich nicht umkommen, da ich aus dem Leibe kam?
NeÜ 2021:Hiob verwünscht sein Überleben als SäuglingWarum starb ich nicht bei der Geburt, / als ich aus dem Mutterschoß kam?
Jantzen/Jettel 2016:Warum starb ich nicht von Mutterschoß an, kam aus dem Mutterleib hervor und verschied? a)
a) Hiob 3, 20; 10, 18; Prediger 6, 3-5; Jeremia 15, 10; 20, 18
English Standard Version 2001:Why did I not die at birth, come out from the womb and expire?
King James Version 1611:Why died I not from the womb? [why] did I [not] give up the ghost when I came out of the belly?



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:3, 1: Der ganze Abschnitt ist poetisch – ein dramatisches Gedicht voller Reden, die versuchen, Hiobs Leid zu verstehen. 3, 1 Der erste Gesprächszyklus von Hiob und seinen 3 Freunden beginnt. Hiob war der Erste, der das eine Woche dauernde Schweigen mit einer Klage durchbrach (3, 1-26). 3, 1 Hiob begann seine erste Rede, indem er den Tag seiner Geburt verfluchte, normalerweise ein Tag großer Freude, und seinen Todestag herbeisehnte. Verkürzt sagte Hiob: »Ich wünschte, ich wäre niemals geboren.« Hinsichtlich Hiobs Reden s. Hiob 3, 6.7; 9.10; 12-14; 16.17; 19; 21; 23-24; 26-31; 40, 3-5; 42, 1-6. 3, 1 verfluchte den Tag seiner Geburt. Hiob hatte große Schmerzen und befand sich in tiefer Verzweiflung. Gott ließ zwar schreckliche Schmerzen zu, doch Hiob fluchte Gott nicht (vgl. 2, 8), sondern nur den Tag seiner Geburt (V. 10.11). Er wünschte, niemals gezeugt (V. 3) oder geboren worden zu sein, da die Freuden seines Lebens all die Schmerzen nicht wert waren. Er meinte, dass es besser gewesen wäre, nie gelebt zu haben, als so leiden zu müssen; besser nie Reichtum besessen zu haben, als ihn zu verlieren; besser nie Kinder gehabt zu haben, als dass sie alle getötet würden. Er wollte, dass man sich nie an seinen Geburtstag erinnerte und wünschte, dass dieser aus dem Kalender gestrichen worden wäre (V. 4-7).




Predigten über Hiob 3, 11
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