Hiob 4, 4

Das Buch Hiob (Ijob, Job)

Kapitel: 4, Vers: 4

Hiob 4, 3
Hiob 4, 5

Luther 1984:deine Rede hat die Strauchelnden aufgerichtet, und die bebenden Knie hast du gekräftigt.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):manchen Wankenden haben deine Worte aufrecht gehalten, und niedersinkenden Knieen hast du neue Kraft verliehen.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Den Stürzenden richteten deine Worte auf, und wankende Knie hast du stark gemacht-a-. -a) Sprüche 25, 11; Jesaja 50, 4; Hebräer 12, 12.
Schlachter 1952:Deine Reden haben Strauchelnde aufgerichtet, und wankende Knie hast du gekräftigt.
Zürcher 1931:Den Strauchelnden richteten auf deine Worte, / und brechenden Knieen gabst du Kraft. /
Luther 1912:deine Rede hat die Gefallenen aufgerichtet, und die bebenden Kniee hast du gekräftigt.
Buber-Rosenzweig 1929:deine Worte richteten den Strauchelnden auf, festigten die wankenden Knie:
Tur-Sinai 1954:Der stürzte, deine Worte richteten ihn auf / den müden Knien gabst du Kraft. /
Luther 1545 (Original):Deine Rede hat die Gefallene auffgerichtet, vnd die bebende knie hastu bekrefftiget.
Luther 1545 (hochdeutsch):deine Rede hat die Gefallenen aufgerichtet, und die bebenden Kniee hast du bekräftiget.
NeÜ 2021:Deine Worte richteten Strauchelnde auf, / weichen Knien gabst du wieder Kraft.
Jantzen/Jettel 2016:den Strauchelnden richteten deine Worte auf, und wankende Knie befestigtest du. a)
a) Hiob 16, 5; Sprüche 12, 18; 16, 24; 1. Thessalonicher 5, 14
English Standard Version 2001:Your words have upheld him who was stumbling, and you have made firm the feeble knees.
King James Version 1611:Thy words have upholden him that was falling, and thou hast strengthened the feeble knees.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:3, 1: Der ganze Abschnitt ist poetisch – ein dramatisches Gedicht voller Reden, die versuchen, Hiobs Leid zu verstehen. 3, 1 Der erste Gesprächszyklus von Hiob und seinen 3 Freunden beginnt. Hiob war der Erste, der das eine Woche dauernde Schweigen mit einer Klage durchbrach (3, 1-26). 3, 1 Hiob begann seine erste Rede, indem er den Tag seiner Geburt verfluchte, normalerweise ein Tag großer Freude, und seinen Todestag herbeisehnte. Verkürzt sagte Hiob: »Ich wünschte, ich wäre niemals geboren.« Hinsichtlich Hiobs Reden s. Hiob 3, 6.7; 9.10; 12-14; 16.17; 19; 21; 23-24; 26-31; 40, 3-5; 42, 1-6. 3, 1 verfluchte den Tag seiner Geburt. Hiob hatte große Schmerzen und befand sich in tiefer Verzweiflung. Gott ließ zwar schreckliche Schmerzen zu, doch Hiob fluchte Gott nicht (vgl. 2, 8), sondern nur den Tag seiner Geburt (V. 10.11). Er wünschte, niemals gezeugt (V. 3) oder geboren worden zu sein, da die Freuden seines Lebens all die Schmerzen nicht wert waren. Er meinte, dass es besser gewesen wäre, nie gelebt zu haben, als so leiden zu müssen; besser nie Reichtum besessen zu haben, als ihn zu verlieren; besser nie Kinder gehabt zu haben, als dass sie alle getötet würden. Er wollte, dass man sich nie an seinen Geburtstag erinnerte und wünschte, dass dieser aus dem Kalender gestrichen worden wäre (V. 4-7).




Predigten über Hiob 4, 4
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