Hiob 31, 26

Das Buch Hiob (Ijob, Job)

Kapitel: 31, Vers: 26

Hiob 31, 25
Hiob 31, 27

Luther 1984:Hab ich das Licht angesehen, wenn es hell leuchtete, und den Mond, wenn er herrlich dahinzog,-a- -a) 5. Mose 4, 19.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):wenn ich die Sonne angeschaut habe, wie hell sie strahlt, und den Mond, wie er in Pracht dahinwandelt,
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Wenn-1- ich das Licht (der Sonne) sah, wie sie es leuchten ließ, und den Mond, wie er prächtig daherzog, -1) s. Anm. zu V. 24.
Schlachter 1952:habe ich die Sonne angesehen, weil sie leuchtete, und den Mond, weil er so prächtig dahinzog,
Schlachter 2000 (05.2003):habe ich die Sonne angesehen, wenn sie leuchtete, und den Mond, wie er so prächtig dahinzog,
Zürcher 1931:wenn ich das Licht sah, wie es leuchtet, / und den Mond, wie er herrlich einhergeht, / -5. Mose 4, 19.
Luther 1912:Hab ich das Licht angesehen, wenn es hell leuchtete, und den Mond, wenn er voll ging, - 5. Mose 4, 19.
Buber-Rosenzweig 1929:Sah ich je das Licht, wie es strahlte, den Mond köstlich einhergehn
Tur-Sinai 1954:Hätt ich das (Himmels)licht, das strahlte, angesehn / den Mond auch, wie in Pracht er zieht /
Luther 1545 (Original):Hab ich das Liecht angesehen, wenn es helle leuchtet, vnd den Mond, wenn er vol gieng? -[Hab ich das Liecht angesehen] Das ist, Wenn mirs glückselig gienge, habe ich nicht meine freude darinnen gehabt.
Luther 1545 (hochdeutsch):Hab ich das Licht angesehen, wenn es helle leuchtete, und den Mond, wenn er voll ging?
NeÜ 2021:Habe ich gesehen, wie hell die Sonne leuchtet, / wie der Mond so prächtig dahinzieht,
Jantzen/Jettel (25.11.2022):wenn ich je das ‹Sonnen›licht ansah, wie es glänzt, und den Mond, wie er prächtig geht,
-Parallelstelle(n): 5. Mose 4, 19; 5. Mose 17, 3
English Standard Version 2001:if I have looked at the sun when it shone, or the moon moving in splendor,
King James Version 1611:If I beheld the sun when it shined, or the moon walking [in] brightness;
Westminster Leningrad Codex:אִם אֶרְאֶה אוֹר כִּי יָהֵל וְיָרֵחַ יָקָר הֹלֵֽךְ



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:31, 1: Hiob suchte sich nun verstärkt von den falschen Anschuldigungen zu befreien. Er betonte mit Nachdruck, unschuldig zu sein, und forderte Gerechtigkeit. Wenn jemand damals unschuldig war, legte er davon Zeugnis ab, indem er beim König schwor. Dieses Vorgehen war unter Hiobs Nachbarvölkern bei Gerichtsverfahren bekannt. Der wiederholte Gebrauch des Wortes »wenn« beschreibt, was Hiob falsch gemacht haben könnte, im Anschluss werden die möglichen Folgen aufgeführt. Er akzeptierte diese Folgen, wenn er sie verdient hätte. Das stellte Hiobs letzten Versuch dar, sich vor Gott und Mensch zu verteidigen. Hiob war keiner Sünde schuldig in Bezug auf Reinheit (V. 1), Sünde im Allgemeinen (V. 2.3), Wahrheit (V. 5), Begehren (V. 7), eheliche Treue (V. 9), Rechtsangelegenheiten (V. 13), Erbarmen (V. 16-21), materielle Dinge (V. 24.25), falsche Religionen (V. 26.27), Liebe zu Feinden und Fremden (V. 29-32), geheime Sünden (V. 33.34) und geschäftliche Beziehungen (V. 38-40). Er bat Gott, ihm zu antworten (V. 35) und sein Leid zu erklären. 31, 1 hatte einen Bund geschlossen mit meinen Augen. Er meinte hier sexuelle Reinheit (vgl. Sprüche 6, 25; Matthäus 5, 28).



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