Hiob 34, 26

Das Buch Hiob (Ijob, Job)

Kapitel: 34, Vers: 26

Hiob 34, 25
Hiob 34, 27

Luther 1984:Er urteilt sie ab wie die Gottlosen an einem Ort, wo viele es sehen,
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Als Frevler, die sie sind, geißelt er sie vor aller Augen
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Wie Gottlose schlägt er sie da, wo alle es sehen-1-, -1) w: An Stelle von Gottlosen schlägt er sie an der Stätte der Sehenden.
Schlachter 1952:Als Gottlose züchtigt er sie vor aller Augen
Schlachter 2000 (05.2003):Als Gottlose züchtigt er sie dort, wo alle es sehen,
Zürcher 1931:für ihre Missetat schlägt er sie an einem Orte, / wo viele es sehen, /
Luther 1912:Er straft sie ab wie die Gottlosen an einem Ort, da man es sieht:
Buber-Rosenzweig 1929:unter Schuldigen klatscht er sie nieder, an einem Ort, wo man zusieht,
Tur-Sinai 1954:Anstatt der Frevler füllt er jene ein / anstelle der Beschmutzten; /
Luther 1545 (Original):Er wirfft die Gottlosen vber einen hauffen, da mans gerne sihet.
Luther 1545 (hochdeutsch):Er wirft die Gottlosen über einen Haufen, da man's gerne siehet,
NeÜ 2024:Als Gottlose schlägt er sie nieder / am Ort, wo alle sie sehn,
Jantzen/Jettel (25.11.2022):Wie Ehrfurchtslose klatscht er sie nieder, da, wo alle es sehen;
English Standard Version 2001:He strikes them for their wickedness in a place for all to see,
King James Version 1611:He striketh them as wicked men in the open sight of others;
Westminster Leningrad Codex:תַּֽחַת רְשָׁעִים סְפָקָם בִּמְקוֹם רֹאִֽים



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:34, 1: Elihu sprach zu Hiob und seinen Anklägern. Sein Ansatz bestand darin, Hiob direkt zu zitieren (V. 5-9) und anschließend auf seine Klagen einzugehen, aber gelegentlich interpretierte er Hiobs Bemerkungen falsch und ein andermal legte er Hiob die Worte der Kläger in den Mund. Das offensichtlichste Beispiel für das letztgenannte Unrecht war in der Aussage zu finden, dass Hiob behauptete, sündlos vollkommen zu sein (V. 6). Hiob hatte das nie behauptet; in Wirklichkeit erkannte Hiob seine Sünde an (7, 21; 13, 26). Elihu wusste es nicht, aber Gott hatte Hiob als rechtschaffen bezeichnet (1, 8; 2, 3). Als Antwort auf Hiobs Klage, dass Gott ungerecht erschien, erinnerte Elihu ihn, dass Gott zu heilig ist, um etwas Unrechtes zu tun (V. 10); er ist gerecht im Umgang mit den Menschen (V. 11.12), mächtig (V. 13.14), rechtschaffen (V. 17.18), unparteiisch (V. 19.20), allwissend (V. 21.22), der Richter aller Menschen (V. 23) und der Herrscher, der seinen Willen ausführt, um Bösem vorzubeugen (V. 24-30).



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Predigten über Hiob 34, 26
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