Psalm 65, 4

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 65, Vers: 4

Psalm 65, 3
Psalm 65, 5

Luther 1984:Unsre Missetat drückt uns hart; / du wollest unsre Sünde vergeben. /
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):um der Verschuldungen willen. / Wenn uns unsere Sünden zu drückend werden, / du, HErr, vergibst sie. /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Sündige Taten-1- haben mich überwältigt-a-; / unsere Vergehen-2-, du wirst sie vergeben-b-. / -1) w: «Sachen der Sünden», «Dinge der Sünden». 2) o: Treubrüche. a) Psalm 38, 5. b) Micha 7, 18.
Schlachter 1952:Die Summe der Missetaten ist mir zu schwer geworden; - / du sühnst unsre Übertretungen. /
Zürcher 1931:um der Verschuldungen willen. / Werden uns zu mächtig unsre Sünden, / du sühnest sie. /
Luther 1912:Unsre Missetat drückt uns hart; du wollest unsre Sünde vergeben.
Buber-Rosenzweig 1929:Die Reden der Verfehlungen, überwältigen sie mich: unsre Abtrünnigkeiten, du bists, der sie bedeckt.
Tur-Sinai 1954:Wenn mich der Sünden Folgen überwältgen / wirst unsern Missetaten du Entsühner. /
Luther 1545 (Original):Vnser Missethat drücket vns hart, Du woltest vnser Sünde vergeben.
Luther 1545 (hochdeutsch):Unsere Missetat drücket uns hart; du wollest unsere Sünde vergeben.
NeÜ 2021:(4) Die Folgen der Sünde überwältigen mich. / Doch du wirst unsre Vergehen vergeben.
Jantzen/Jettel 2016:Verfehlungen 1) haben mich überwältigt. Unsere Übertretungen - du ‹bist es, der› sie vergibt 2). a)
1) o.: Missetaten
2) o.: bedeckt; sühnt
a) Psalm 38, 5; 40, 13; Esra 9, 6; Jesaja 1, 18; Micha 7, 18
English Standard Version 2001:When iniquities prevail against me, you atone for our transgressions.
King James Version 1611:Iniquities prevail against me: [as for] our transgressions, thou shalt purge them away.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:61, 1: Diesen Psalm hat David möglicherweise geschrieben, als sein Sohn Absalom ihn zeitweilig vom Thron Israels vertrieben hatte (2. Samuel 15-18). Der Psalm enthält viele Metaphern und Hinweise auf Gottes Bündnisse mit Israel. David reagiert wieder einmal in geistlicher Weise auf überwältigende und unterdrückende Entwicklungen in seinem Leben. I. Der Hilferuf (61, 2.3) II. Die Zuversicht in Gott (61, 4-8) III. Die Verpflichtung zur Treue (61, 9)




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