Sprüche 22, 16

Das Buch der Sprüche, das Buch der Sprichwörter, die Sprüche Salomos

Kapitel: 22, Vers: 16

Sprüche 22, 15
Sprüche 22, 17

Luther 1984:Wer dem Armen Unrecht tut, mehrt ihm seine Habe; wer einem Reichen gibt, schafft ihm nur Mangel.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Wer einen Armen bedrückt, verhilft ihm zur Bereicherung; wer einen Reichen beschenkt, tut's nur zu dessen Verarmung.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Wer den Geringen unterdrückt, verschafft ihm (nur) mehr-1-; wer dem Reichen gibt, (das gereicht) nur zum Mangel. -1) w: (dient) ihm zur Mehrung.
Schlachter 1952:Wer einen Armen drückt, bereichert ihn; wer einem Reichen gibt, schadet ihm nur.
Schlachter 2000 (05.2003):Wer einen Armen bedrückt, verhilft ihm zur Bereicherung; wer einem Reichen gibt, verschafft ihm nur Verarmung.
Zürcher 1931:Wenn man den Armen bedrückt, so hilft's ihm zum Reichtum; / wenn man dem Reichen gibt, so hilft's ihm nur zur Verarmung. /
Luther 1912:Wer dem Armen unrecht tut, daß seines Guts viel werde, der wird auch einem Reichen geben, und Mangel haben.
Buber-Rosenzweig 1929:Preßt man den Schwachen, gereichts dem zur Mehrung, gibt man dem Reichen, das gereicht nur zum Mangel.
Tur-Sinai 1954:Entrechtet man den Armen, ists (oft), ihms zu mehren; / gibt man dem Reichen, ist es ihm zu mindern.
Luther 1545 (Original):Wer dem Armen vnrecht thut, das seines Guts viel werde, Der wird auch eim Reichen geben vnd mangeln.
Luther 1545 (hochdeutsch):Wer dem Armen unrecht tut, daß seines Guts viel werde, der wird auch einem Reichen geben und mangeln.
NeÜ 2021:Wer den Armen unterdrückt, mehrt dessen Besitz; / wer dem Reichen gibt, verschafft ihm Verarmung. (Gemeint ist vielleicht, dass Bedrückung die Energie und Arbeitsleistung des Armen vermehrt und Geschenke beim Reichen die Verschwendungssucht.)
Jantzen/Jettel (25.11.2022):Bedrückt man den Geringen, verschafft man sich Gewinn; gibt man dem Reichen, ist es [einem] nur zum Mangel.(a)
-Fussnote(n): (a) Delitzsch (Biblischer Kommentar) kommentiert an dieser Stelle: Wer den Armen schindet, der hat doch etwas davon, er bereichert sich dadurch; wer aber dem Reichen gibt, der hat nichts und weniger als nichts davon - er beraubt sich selbst, hat keinen Dank, macht ihn nur lüstern und kommt durch vieles Geben immer tiefer herunter.
-Parallelstelle(n): Sprüche 22, 22.23
English Standard Version 2001:Whoever oppresses the poor to increase his own wealth, or gives to the rich, will only come to poverty.
King James Version 1611:He that oppresseth the poor to increase his [riches, and] he that giveth to the rich, [shall] surely [come] to want.
Westminster Leningrad Codex:עֹשֵֽׁק דָּל לְהַרְבּוֹת לוֹ נֹתֵן לְעָשִׁיר אַךְ לְמַחְסֽוֹר



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:22, 16: Diese beiden Untugenden geben die gleiche selbstsüchtige Haltung wieder: den Armen das vorzuenthalten, was man hat, und den Reichen zu geben, um mehr von ihnen zurückzubekommen. Beides ist für Gott nicht akzeptabel und zieht Strafe nach sich.



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