2. Samuel 24, 3

Das zweite Buch Samuel

Kapitel: 24, Vers: 3

2. Samuel 24, 2
2. Samuel 24, 4

Luther 1984:Joab sprach zu dem König: Der HERR, dein Gott, tue zu diesem Volk, wie es jetzt ist, noch hundertmal soviel hinzu, daß mein Herr, der König, seiner Augen Lust daran habe; aber warum verlangt es meinen Herrn, den König, solches zu tun?
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Joab antwortete dem König: «Der HErr, dein Gott, möge das Volk, so zahlreich es auch schon ist, noch hundertmal zahlreicher werden lassen, und mein Herr, der König, möge das selbst noch mit eigenen Augen schauen! Aber warum trägt mein Herr, der König, Verlangen nach einer derartigen Vornahme?»
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Joab aber sagte zum König: Der HERR, dein Gott, mag zu dem Volk, so viele sie auch sein mögen, (noch) hundertmal (mehr) hinzufügen-a-, während die Augen meines Herrn, des Königs, es sehen-b-! Aber mein Herr (und) König! Warum (denn) hat er Gefallen an einer solchen Sache? -a) 5. Mose 1, 11. b) Sprüche 14, 28.
Schlachter 1952:Joab sprach zum König: Der HERR, dein Gott, füge zu diesem Volke, wie es jetzt ist, noch hundertmal mehr hinzu, daß mein Herr und König es mit seinen eigenen Augen sehe; aber warum verlangt mein Herr und König so etwas?
Schlachter 2000 (05.2003):Joab aber sprach zum König: Der HERR, dein Gott, füge zu diesem Volk, wie es jetzt ist, noch hundertmal mehr hinzu, und mein Herr und König möge es mit seinen eigenen Augen sehen; aber warum hat mein Herr und König Gefallen an so etwas?
Zürcher 1931:Joab erwiderte dem König: Der Herr, dein Gott, füge zu diesem Volke noch hundertmal soviel, als ihrer jetzt schon sind, und mein Herr und König möge es noch mit eignen Augen schauen! Aber warum trägt mein Herr und König nach solchem Tun Verlangen?
Luther 1912:Joab sprach zu dem König: Der Herr, dein Gott, tue zu diesem Volk, wie es jetzt ist, noch hundertmal soviel, daß mein Herr, der König, seiner Augen Lust daran sehe; aber was hat mein Herr König zu dieser Sache Lust?
Buber-Rosenzweig 1929:Joab sprach zum König: So füge ER, dein Gott, dem Volk, soviel ihrer sind, soviel ihrer sind, ein Hundertfaches hinzu, mögens meines Herrn Königs Augen sehn, aber mein Herr König - warum beliebt er diese Rede?
Tur-Sinai 1954:Da sprach Joab zum König: «Möge der Ewige, dein Gott, zum Volk, wieviel ihrer sind, hundertmal soviel hinzufügen, und daß die Augen meines Herrn, des Königs, es sehen; aber warum verlangt mein Herr, der König, nach solchem?»
Luther 1545 (Original):Joab sprach zu dem König, Der HERR dein Gott thu zu diesem Volck, wie es jtzt ist, noch hundert mal so viel, das mein Herr der König seiner augen lust dran sehe, Aber was hat mein Herr könig zu dieser sachen lust?
Luther 1545 (hochdeutsch):Joab sprach zu dem Könige: Der HERR, dein Gott, tue zu diesem Volk, wie es jetzt ist, noch hundertmal so viel, daß mein Herr, der König, seiner Augen Lust dran sehe; aber was hat mein Herr König zu dieser Sache Lust?
NeÜ 2024:Doch Joab sagte zum König: Jahwe, dein Gott, möge das Volk noch hundertmal zahlreicher machen, als es schon ist, und dass du es noch mit eigenen Augen siehst, mein Herr und König! Aber warum nur willst du so etwas tun?
Jantzen/Jettel (25.11.2022):Und Joab sagte zu dem König: Jahweh, dein Gott, füge zu dem Volk, so viele sie auch sein mögen, ein Hundertfaches hinzu, und die Augen meines Herrn, des Königs, mögen es sehen! Aber warum hat mein Herr, der König, Gefallen an dieser Sache?
-Parallelstelle(n): Sprüche 14, 28
English Standard Version 2001:But Joab said to the king, May the LORD your God add to the people a hundred times as many as they are, while the eyes of my lord the king still see it, but why does my lord the king delight in this thing?
King James Version 1611:And Joab said unto the king, Now the LORD thy God add unto the people, how many soever they be, an hundredfold, and that the eyes of my lord the king may see [it]: but why doth my lord the king delight in this thing?
Westminster Leningrad Codex:וַיֹּאמֶר יוֹאָב אֶל הַמֶּלֶךְ וְיוֹסֵף יְהוָה אֱלֹהֶיךָ אֶל הָעָם כָּהֵם וְכָהֵם מֵאָה פְעָמִים וְעֵינֵי אֲדֹנִֽי הַמֶּלֶךְ רֹאוֹת וַאדֹנִי הַמֶּלֶךְ לָמָּה חָפֵץ בַּדָּבָר הַזֶּֽה



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:24, 1: S. Anm. zu 1. Chronik 21, 1-17. 24, 1 wieder. Nach der 3-jährigen Hungersnot, von der in 21, 1 berichtet wird, brach Gottes Zorn nun ein zweites Mal aus. gegen Israel. Durch die von David eingeleitete Volkszählung strafte der Herr Israel für nicht weiter genannte Sünden. Vielleicht trieben ihn Stolz und Ehrgeiz, seine Armee unnötigerweise zu vergrößern und das Volk durch Hilfsleistungen zu belasten. Welche Sünde es auch gewesen sein mag, deutlich wird, dass Gott mit Davids Motiven, Zielen und Handlungen nicht einverstanden war und Gericht brachte. er reizte David. Satan stachelte David zu dieser Volkszählung an, und in seiner Souveränität benutzte der Herr den Teufel, um seinen Willen zu erreichen. S. Anm. zu 1. Chronik 21, 1. zähle Israel und Juda. Eine Volkszählung wurde normalerweise zu militärischen Zwecken durchgeführt, was auch hier der Fall gewesen zu sein schien (s. V. 9). Israels potentielle Armee wurde bereits in der Vergangenheit gezählt (4. Mose 1, 1.2; 26, 1-4). Diese Zählung hatte jedoch nicht die Zustimmung des Herrn und erfolgte aus falschen Motiven. Entweder suchte David sich in der Größe seiner Streitmacht zu sonnen oder er wollte ein größeres Territorium erobern, als der Herr es ihm gewährt hatte. Anstatt auf Gott setzte er sein Vertrauen auf militärische Stärke (das ist ein beständiges Thema in den Psalmen; vgl. 20, 7; 25, 2; 44, 6).



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