Hiob 3, 1

Das Buch Hiob (Ijob, Job)

Kapitel: 3, Vers: 1

Hiob 2, 13
Hiob 3, 2

Luther 1984:DANACH tat Hiob seinen Mund auf und verfluchte seinen Tag.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):ENDLICH öffnete Hiob den Mund und verfluchte den Tag seiner Geburt,
Revidierte Elberfelder 1985/1986:DANACH öffnete Hiob seinen Mund und verfluchte seinen Tag-a-. -a) Jeremia 20, 14.
Schlachter 1952:DARNACH tat Hiob seinen Mund auf und verfluchte den Tag seiner Geburt.
Zürcher 1931:DARNACH öffnete Hiob seinen Mund und verfluchte den Tag seiner Geburt. -Jeremia 15, 10; 20, 14-18.
Luther 1912:Darnach tat Hiob seinen Mund auf und verfluchte seinen Tag.
Buber-Rosenzweig 1929:Danach öffnete Ijob seinen Mund und verfluchte seinen Tag.
Tur-Sinai 1954:Hernach tat Ijob den Mund auf und verwünschte seinen Tag.
Luther 1545 (Original):Darnach that Hiob seinen mund auff, vnd verflucht seinen tag,
Luther 1545 (hochdeutsch):Danach tat Hiob seinen Mund auf und verfluchte seinen Tag.
NeÜ 2021:Hiob verwünscht den Tag seiner GeburtDann erst begann Hiob zu sprechen und verfluchte den Tag seiner Geburt.
Jantzen/Jettel 2016:Danach tat Hiob seinen Mund auf und verfluchte seinen Tag. a)
a) Mund Hiob 7, 11; 23, 4; 35, 16; Psalm 39, 2 .10; Lukas 6, 45; verfluchte Hiob 3, 3 .8; Jeremia 20, 14 .15
English Standard Version 2001:After this Hiob opened his mouth and cursed the day of his birth.
King James Version 1611:After this opened Hiob his mouth, and cursed his day.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:3, 1: Der ganze Abschnitt ist poetisch – ein dramatisches Gedicht voller Reden, die versuchen, Hiobs Leid zu verstehen. 3, 1 Der erste Gesprächszyklus von Hiob und seinen 3 Freunden beginnt. Hiob war der Erste, der das eine Woche dauernde Schweigen mit einer Klage durchbrach (3, 1-26). 3, 1 Hiob begann seine erste Rede, indem er den Tag seiner Geburt verfluchte, normalerweise ein Tag großer Freude, und seinen Todestag herbeisehnte. Verkürzt sagte Hiob: »Ich wünschte, ich wäre niemals geboren.« Hinsichtlich Hiobs Reden s. Hiob 3, 6.7; 9.10; 12-14; 16.17; 19; 21; 23-24; 26-31; 40, 3-5; 42, 1-6. 3, 1 verfluchte den Tag seiner Geburt. Hiob hatte große Schmerzen und befand sich in tiefer Verzweiflung. Gott ließ zwar schreckliche Schmerzen zu, doch Hiob fluchte Gott nicht (vgl. 2, 8), sondern nur den Tag seiner Geburt (V. 10.11). Er wünschte, niemals gezeugt (V. 3) oder geboren worden zu sein, da die Freuden seines Lebens all die Schmerzen nicht wert waren. Er meinte, dass es besser gewesen wäre, nie gelebt zu haben, als so leiden zu müssen; besser nie Reichtum besessen zu haben, als ihn zu verlieren; besser nie Kinder gehabt zu haben, als dass sie alle getötet würden. Er wollte, dass man sich nie an seinen Geburtstag erinnerte und wünschte, dass dieser aus dem Kalender gestrichen worden wäre (V. 4-7).




Predigten über Hiob 3, 1
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