Jesaja 41, 3

Das Buch des Propheten Jesaja

Kapitel: 41, Vers: 3

Jesaja 41, 2
Jesaja 41, 4

Luther 1984:Er jagt ihnen nach und zieht unversehrt hindurch und berührt den Weg nicht mit seinen Füßen.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):daß er hinter ihnen herjagt, unversehrt einherzieht, ohne den Pfad mit seinen Füßen zu berühren.-1- -1) aÜs: Kein Wanderer könnte seine Pfade betreten.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Er jagt ihnen nach, zieht wohlbehalten einher, berührt den Weg nicht mit seinen Füßen.
Schlachter 1952:Er verfolgt sie, zieht hin in Frieden einen Pfad, den er mit seinen Füßen nie zuvor betrat.
Schlachter 2000 (05.2003):Er verfolgt sie, zieht wohlbehalten einen Weg, den er mit seinen Füßen nie zuvor betrat.
Zürcher 1931:er jagt ihnen nach, fährt sicher einher, den Pfad berührt er nicht mit seinen Füssen.
Luther 1912:daß er ihnen nachjagte und zog durch mit Frieden und ward des Weges noch nie müde?
Buber-Rosenzweig 1929:jener verfolgt sie, zieht in Frieden fort, einen Pfad, den er nie mit seinen Füßen gekommen war.
Tur-Sinai 1954:Er jagt sie, und er zieht im Heil / den Pfad, den man mit Füßen nie begangen. /
Luther 1545 (Original):Das er jnen nachjaget vnd zoch durch mit friede, vnd ward des weges noch nie müde.
Luther 1545 (hochdeutsch):daß er ihnen nachjagete und zog durch mit Frieden und ward des Weges noch nie müde?
NeÜ 2021:Er verfolgt sie, rückt unversehrt vor, / berührt kaum mit den Füßen den Weg.
Jantzen/Jettel (25.11.2022):[Wer] jagt ihnen nach, zieht sicher(a) den Pfad, den er mit seinen Füßen [noch] nie gekommen war?
-Fussnote(n): (a) o.: unversehrt; eigtl.: in Frieden
English Standard Version 2001:He pursues them and passes on safely, by paths his feet have not trod.
King James Version 1611:He pursued them, [and] passed safely; [even] by the way [that] he had not gone with his feet.
Westminster Leningrad Codex:יִרְדְּפֵם יַעֲבוֹר שָׁלוֹם אֹרַח בְּרַגְלָיו לֹא יָבֽוֹא



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:40, 1 - 66, 24: Die Prophezeiungen von Kap. 1-39 richteten sich an das Volk von Juda in seiner Situation zur Zeit des Wirkens Jesajas (739 v.Chr. bis ca. 686 v.Chr.). Die Prophezeiungen von Kap. 40-66 richteten sich an das Volk von Juda, als sei die angekündigte Babylonische Gefangenschaft (39, 5-7) bereits gegenwärtige Realität, obwohl diese Gefangenschaft erst 605-586 v.Chr. begann. Die Aussage »Keinen Frieden, spricht der HERR, gibt es für die Gottlosen!« (48, 22; 57, 21) unterteilt diesen Abschnitt in drei Abschnitte: Kap. 40-48, Kap. 49-57 und Kap. 58-66. 40, 1 In diesem Abschnitt geht es um die Hoffnung und den Trost einer gesegneten Zukunft nach dem Gericht Gottes der bevorstehenden Babylonischen Gefangenschaft. 40, 1 Tröstet, tröstet. Diese Prophezeiung richtet sich an die Propheten Gottes und weist sie an, ein Thema besonders zu betonen: den Trost an ein verbanntes Volk in einem fremden Land viele Hundert Kilometer von ihrer Heimatstadt Jerusalem. Gott hat gute Pläne reichen Segens für Israel in der Zukunft, weil es sein Bundesvolk ist, das niemals endgültig verworfen werden wird (vgl. Römer 11, 2).



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