Jeremia 4, 19

Das Buch des Propheten Jeremia

Kapitel: 4, Vers: 19

Jeremia 4, 18
Jeremia 4, 20

Luther 1984:Wie ist mir so weh! Mein Herz pocht mir im Leibe, und ich habe keine Ruhe; denn ich höre der Posaune Hall, den Lärm der Feldschlacht;
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):O meine Brust, meine Brust!-1- Mir ist so angst! O ihr Wände meines Herzens! mein Inneres ist mir in wildem Aufruhr: ich kann nicht schweigen-2-! denn Posaunenschall vernimmst du, meine Seele, das Getöse des Krieges. -1) w: meine Eingeweide (= mein Innerstes)! ich winde mich (vor Schmerz o. Angst)! 2) o: mich nicht beruhigen.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Meine Eingeweide, meine Eingeweide-1-! Ich muß mich winden. Die Wände meines Herzens! Es tobt in mir mein Herz-a-. Ich kann nicht schweigen-b-. Denn du, meine Seele, hörst den Schall des Horns, Kriegsgeschrei-c-: -1) d.i. der Sitz der Gefühle. a) Jeremia 8, 18; Habakuk 3, 16. b) Jeremia 20, 9. c) 2. Könige 8, 11; Amos 3, 6.
Schlachter 1952:Mein Leib, mein Leib, wie tut er mir so weh! O ihr Wände meines Herzens! Mein Herz tobt in mir; ich kann nicht schweigen! Denn der Posaune Ton habe ich vernommen, meine Seele Kriegsgeschrei.
Schlachter 2000 (05.2003):Meine Brust! Meine Brust! Mir ist so angst! O ihr Wände meines Herzens! Mein Herz rast in mir; ich kann nicht schweigen! Denn du, meine Seele, hörst den Schall des Horns, das Kriegsgeschrei.
Zürcher 1931:Ach, meine Brust, meine Brust! ich zittre! ihr Kammern des Herzens! Es stürmt in mir meine Seele, ich kann nicht schweigen. Denn Hörnerschall höre ich und Kriegsgeschrei.
Luther 1912:Wie ist mir so herzlich weh! Mein Herz pocht mir im Leibe, und habe keine Ruhe; denn meine Seele hört der Posaune Hall und eine Feldschlacht - Jesaja 16, 9.
Buber-Rosenzweig 1929:- Mein Eingeweid, mein Eingeweid! Ich muß mich krümmen! Wände meines Herzens! Mein Herz tobt mir auf, ich kann nicht schweigen, denn Posaunenhall hast du gehört, meine Seele, das Schmettern des Kriegs!
Tur-Sinai 1954:Mein Innres, Innerstes! Ich zittre! / O meines Herzens Wände! / Es ächzt mein Herz mir! / Kann still nicht bleiben! / Hörst du ja, Seele, Hörnerschall / des Kriegs Gebrüll! /
Luther 1545 (Original):Wie ist mir so hertzlich weh, Mein hertz pucht mir im Leibe, vnd habe kein Ruge, Denn meine seele höret der Posaunen hall, vnd eine Feldschlacht,
Luther 1545 (hochdeutsch):Wie ist mir so herzlich weh! Mein Herz pocht mir im Leibe und habe keine Ruhe; denn meine Seele hört der Posaunen Hall und eine Feldschlacht
NeÜ 2021:Diese Qual in meinen Eingeweiden! / Ich krümme mich vor Schmerz. / Mein Herz tobt, / dass es fast zerspringt. / Ich kann nicht mehr schweigen. / Ich höre schon den Hörnerschall, / das Geschrei in der Schlacht.
Jantzen/Jettel (25.11.2022):Meine Eingeweide, meine Eingeweide! Ich muss mich winden. Die Wände meines Herzens - es tobt [in] mir mein Herz! Ich kann nicht schweigen, denn du, meine Seele, hast gehört die Stimme der Posaune, Kriegsgeschrei!
-Parallelstelle(n): Jeremia 8, 18; Jeremia 20, 9; Klagelieder 1, 16.20; Habakuk 3, 16
English Standard Version 2001:My anguish, my anguish! I writhe in pain! Oh the walls of my heart! My heart is beating wildly; I cannot keep silent, for I hear the sound of the trumpet, the alarm of war.
King James Version 1611:My bowels, my bowels! I am pained at my very heart; my heart maketh a noise in me; I cannot hold my peace, because thou hast heard, O my soul, the sound of the trumpet, the alarm of war.
Westminster Leningrad Codex:מֵעַי מֵעַי אחולה אוֹחִילָה קִירוֹת לִבִּי הֹֽמֶה לִּי לִבִּי לֹא אַחֲרִישׁ כִּי קוֹל שׁוֹפָר שמעתי שָׁמַעַתְּ נַפְשִׁי תְּרוּעַת מִלְחָמָֽה



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