Jeremia 17, 26

Das Buch des Propheten Jeremia

Kapitel: 17, Vers: 26

Jeremia 17, 25
Jeremia 17, 27

Luther 1984:Und sie sollen kommen aus den Städten Judas und aus der Gegend von Jerusalem und aus dem Lande Benjamin, aus dem Hügelland und vom Gebirge und vom Südland, die da bringen Brandopfer, Schlachtopfer, Speisopfer und Weihrauch und die da Dankopfer bringen zum Hause des HERRN.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Dazu werden aus den Ortschaften Juda's und aus der Umgegend von Jerusalem, sowie aus dem Stamme Benjamin und aus der Niederung, vom Bergland und aus dem Südgau Leute kommen, die Brand- und Schlachtopfer, Speisopfer und Weihrauch darbringen und mit Dankopfern im Tempel des HErrn erscheinen.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Dann werden (Leute) kommen aus den Städten Judas und aus der Umgebung von Jerusalem, aus dem Land Benjamin, aus der Niederung-1-, vom Gebirge und aus dem Süden-a-, die Brandopfer, Schlachtopfer, Speisopfer und Weihrauch bringen und die Lob(opfer) bringen in das Haus des HERRN-b-. -1) hebr. -+Schefelah-; d.i. der Küstenstreifen zwischen Jafo u. Gaza. a) Jeremia 32, 44; 33, 13. b) Jeremia 33, 11; Jesaja 58, 13.14.
Schlachter 1952:Dazu werden von den Städten Judas und aus dem Umkreise Jerusalems, auch vom Lande Benjamin und aus der Ebene und vom Gebirge und vom Mittagslande solche kommen, die Brandopfer, Schlachtopfer, Speisopfer und Weihrauch darbringen und Dankopfer bringen in das Haus des HERRN.
Zürcher 1931:Und aus den Städten Judas und dem Umkreis Jerusalems, aus dem Lande Benjamin und aus der Niederung, vom Gebirge und aus dem Südland werden sie kommen, Brandopfer und Schlachtopfer, Speisopfer und Weihrauch zu bringen, Dankopfer zu bringen in das Haus des Herrn.
Luther 1912:und sollen kommen aus den Städten Juda’s, und die um Jerusalem her liegen, und aus dem Lande Benjamin, aus den Gründen und von den Gebirgen und vom Mittag, die da bringen Brandopfer, Schlachtopfer, Speisopfer und Weihrauch zum Hause des Herrn.
Buber-Rosenzweig 1929:Herbeikommen werden sie aus den Städten Jehudas, aus dem Umkreis Jerusalems, aus dem Lande Binjamin, aus der Niederung, aus dem Gebirg, aus dem Mittag, herbeibringend Darhöhung und Schlachtmahl, Hinleitspende und Weihrauch, und die herbei das Dankopfer bringen in SEIN Haus.
Tur-Sinai 1954:Dann werden (Leute) kommen aus den Städten Jehudas und der Umgebung Jeruschalaims, aus dem Land Binjamin, aus dem Tiefland, dem Gebirge und der Südsteppe, die Hochopfer, Schlachtungen und Mehlspende und Weihrauch darbringen und Huldigungsopfer bringen ins Haus des Ewigen.
Luther 1545 (Original):Vnd sollen komen aus den stedten Juda vnd die vmb Jerusalem her ligen, vnd aus dem lande BenJamin, aus den Gründen vnd von den Gebirgen, vnd vom mittage, die da bringen, Brandopffer, Opffer, Speisopffer vnd Weyrauch, zum Hause des HERRN.
Luther 1545 (hochdeutsch):Und sollen kommen aus den Städten Judas, und die um Jerusalem her liegen, und aus dem Lande Benjamin, aus den Gründen und von den Gebirgen und vom Mittage, die da bringen Brandopfer, Opfer, Speisopfer und Weihrauch zum Hause des HERRN.
NeÜ 2021:Du Mensch, sag zu den Leuten aus deinem Volk: 'Wenn ich das Schwert über ein Land kommen lasse und das Volk des Landes einen seiner Männer als Wächter wählt, wenn dieser die Gefahr kommen sieht und das Signalhorn (Das "Signalhorn" (Hebräisch: "Schofar") war aus einem der gewundenen Hörner des männlichen Fettschwanzschafes hergestellt und brachte einen dumpfen, durchdringenden Ton hervor.)bläst, um das Volk zu warnen, und wenn einer das Signal hört, sich aber nicht warnen lässt und deshalb umkommt, ist er selbst an seinem Tod schuld. Er hat das Signal gehört, aber nicht beachtet, und ist selber schuld. Lässt er sich aber warnen, rettet er sein Leben. Doch wenn der Wächter die Gefahr kommen sieht und nicht ins Horn stößt, um das Volk zu warnen, und wenn dann einer getötet wird, dann ist dies zwar die Strafe für dessen Schuld, aber den Wächter werde ich für seinen Tod verantwortlich machen.' Mensch, dich habe ich zum Wächter über das Haus Israel bestellt. Du sollst das Wort von mir hören und sie von mir aus warnen. Wenn ich einem Menschen, der sich von mir gelöst hat, den Tod androhe, du sagst ihm aber nichts, um ihn vor seinem Weg zu warnen, so wird dieser Gottlose zwar sterben, wie er es verdient hat, aber dich werde ich für seinen Tod verantwortlich machen. Wenn du den Gottlosen jedoch vor seinem Weg warnst, damit er umkehrt, er sich aber nicht von seinem falschen Weg abbringen lässt, wird er wegen seiner Schuld sterben. Aber du hast dein Leben gerettet. Du Mensch, sag zu den Leuten von Israel: 'Ihr klagt mit dem Spruch: Unsere Vergehen und Sünden lasten auf uns, wir gehen daran zugrunde! Wie sollen wir da am Leben bleiben?' Sag zu ihnen: 'So wahr ich lebe, spricht Jahwe, der Herr: Mir gefällt es nicht, wenn ein Schuldiger stirbt! Im Gegenteil: Ich freue mich, wenn er von seinem falschen Weg umkehrt und am Leben bleibt! Kehrt um! Verlasst eure bösen Wege! Warum wollt ihr denn sterben, ihr Leute von Israel?' Und du, Mensch, sag den Leuten aus deinem Volk:An dem Tag, an dem ein Gerechter in Sünde fällt, wird ihn auch seine Gerechtigkeit nicht retten. Und an dem Tag, an dem ein Gottloser von seinem gottlosen Tun umkehrt, wird er nicht mehr zu Fall kommen. Der Gerechte aber kann trotz seiner Gerechtigkeit nicht am Leben bleiben, sobald er sündigt. Wenn ich zum Gerechten sage: 'Du wirst am Leben bleiben!', er aber im Vertrauen auf seine Gerechtigkeit Unrecht tut, dann zählt sein ganzes vorbildliches Leben nicht mehr. Weil er Unrecht getan hat, muss er sterben. Wenn ich zum Gottlosen sage: 'Du musst sterben!', er aber sein sündhaftes Leben aufgibt und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, das Pfand zurückgibt, erstattet, was er sich angeeignet hat, nach den Ordnungen des Lebens lebt und kein Unrecht mehr tut, dann soll er am Leben bleiben und muss nicht sterben. Keine von den Sünden, die er früher begangen hat, wird ihm angerechnet werden. Weil er jetzt das Richtige tut, bleibt er am Leben. Doch die Leute in deinem Volk behaupten: 'Es ist nicht richtig, wie der Herr verfährt!' Dabei ist doch ihr eigener Weg nicht richtig. Wenn jemand, der im richtigen Verhältnis zu mir lebt, diese seine Gerechtigkeit aufgibt und beginnt, Unrecht zu tun, muss er dafür sterben. Und wenn ein Mensch, der sich von mir gelöst hat, seine Gottlosigkeit aufgibt und tut, was recht vor mir ist, wird er dafür am Leben bleiben. Und da sagt ihr: 'Das Verfahren des Herrn ist nicht recht.' Nein, jeder wird von mir nach seinem Tun gerichtet, ihr Leute von Israel!
Jantzen/Jettel 2016:Und sie werden aus den a)Städten Judas kommen und aus der Umgebung von Jerusalem und aus dem Lande Benjamin und aus der Niederung und vom Bergland und aus dem Südland, 1) indem sie b)Brandopfer und Schlachtopfer und Speisopfer und Weihrauch bringen und Lob in das Haus JAHWEHS bringen.
a) Städten Jeremia 32, 44; 33, 13; Sacharja 7, 7;
b) Brandopfer Jeremia 33, 11 .18; Nehemia 12, 43
1) Negev
English Standard Version 2001:And people shall come from the cities of Judah and the places around Jerusalem, from the land of Benjamin, from the Shephelah, from the hill country, and from the Negeb, bringing burnt offerings and sacrifices, grain offerings and frankincense, and bringing thank offerings to the house of the LORD.
King James Version 1611:And they shall come from the cities of Judah, and from the places about Jerusalem, and from the land of Benjamin, and from the plain, and from the mountains, and from the south, bringing burnt offerings, and sacrifices, and meat offerings, and incense, and bringing sacrifices of praise, unto the house of the LORD.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:17, 25: Bei Gehorsam sicherte Gott den Nachfolgern Davids eine immerwährende Herrschaft in Jerusalem zu, Sicherheit für die Stadt und Anbetung im Tempel (V. 25.26). Beständiger Ungehorsam würde für die Stadt Zerstörung bedeuten (V. 27).




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