Hesekiel 21, 15

Das Buch des Propheten Hesekiel (Ezechiel)

Kapitel: 21, Vers: 15

Hesekiel 21, 14
Hesekiel 21, 16

Luther 1984:Es ist geschärft, daß es schlachten soll; es ist gefegt, daß es blinken soll. Wie sollten wir uns da freuen? Mein Sohn, du hast den Stock verachtet und jeden Rat.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):um ein Schlachten-1- anzurichten, dazu ist es geschärft: damit es blitzt und blinkt, dazu ist es gefegt. Oder sollen wir uns freuen? Die für meinen Sohn bestimmte Rute verachtet alles Holz-2-. -1) = Blutbad. 2) die Üs. ist durchaus unzuverlässig und der Sinn des Satzes dunkel.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Damit es ein Schlachten anrichtet, ist es geschärft; damit es blitzt, ist es geschliffen-a-. - Oder sollen wir uns freuen (und sagen): Das Zepter meines Sohnes verwirft alles Holz-1-? - -1) o: Oder sollen wir uns freuen? Die für meinen Sohn bestimmte Rute verachtet jedes (andere) Holz! a) V. 33.
Schlachter 1952:Zu einer Metzelei ist es geschärft; damit es blinke und blitze, ist es geschliffen. Oder sollen wir uns freuen? Die für meinen Sohn bestimmte Rute verachtet alles Holz.
Zürcher 1931:Um zu schlachten, ist es geschärft; um blitzend zu blinken, ist es gefegt . . .-1-* -1) für die oben weggelassene zweite Hälfte des V. bietet die bisherige Zürcher Bibel die freilich unsichere Üs: «Oder sollen wir uns freuen: Die für meinen Sohn bestimmte Rute verachtet alles Holz».
Luther 1912:Es ist geschärft, daß es schlachten soll; es ist gefegt, daß es blinken soll. O wie froh wollten wir sein, wenn er gleich alle Bäume zu Ruten machte über die bösen Kinder!
Buber-Rosenzweig 1929:um Schlachtung zu schlachten, geschärft, um die Blitzkraft zu haben, gefegt! - Oder treiben wir etwa Scherz? Den Stecken hast du verachtet, mein Sohn, alles, was aus Holz ist!
Tur-Sinai 1954:Zum Metzeln ists geschliffen; daß Blitz ihm eigne, ists gefegt. Wie? Wär Nasis-Erz meines Sohnes Stab, das allen Holzes spottet?
Luther 1545 (Original):Du Menschenkind, weissage, vnd sprich, so spricht der HERR, Sprich, Das Schwert, ja das Schwert ist gescherfft vnd gefegt,
Luther 1545 (hochdeutsch):Es ist geschärft, daß es schlachten soll; es ist gefegt, daß es blinken soll. O wie froh wollten wir sein, wenn er gleich alle Bäume zu Ruten machte über die bösen Kinder!
NeÜ 2021:(15) geschärft für eine Metzelei, / poliert, dass es blitzt! Oder sollen wir uns freuen? Das Zepter meines Sohnes verachtet jedes Holz.
Jantzen/Jettel 2016:Damit es eine Schlachtung anrichte, ist es geschärft; damit es blitze, ist es geschliffen. Oder sollen wir uns freuen [und sagen]: ‚Das Zepter meines Sohnes verwirft alles Holz?‘ a)
a) freuen? Klagelieder 1, 21; Obadja 1, 12; Micha 7, 8
English Standard Version 2001:sharpened for slaughter, polished to flash like lightning!(Or shall we rejoice? You have despised the rod, my son, with everything of wood.)
King James Version 1611:It is sharpened to make a sore slaughter; it is furbished that it may glitter: should we then make mirth? it contemneth the rod of my son, [as] every tree.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:21, 15: Das Zepter … verachtet. Vgl. auch V. 13. Das bestätigte möglicherweise das Gottes Schwert, das in V. 15a so überwältigend dargestellt wurde. Das königliche judäische Szepter sollte es verachten (vgl. 1. Mose 49, 9.10), denn es war machtlos und konnte das Schwert nicht aufhalten (V. 30-32). Gottes Gericht war zu stark für diesen Gegenstand, der (hauptsächlich) aus Holz bestand, da dieses Gericht alle hölzernen Gegenstände geringschätzt. »Mein Sohn« bezieht sich möglicherweise auf Juda (vgl. 2. Mose 4, 22.23), oder auf den König als Gottes »Sohn«, wie es Salomo war (1. Chronik 28, 6).




Predigten über Hesekiel 21, 15
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