Markus 11, 13

Das Evangelium nach Markus (Markusevangelium)

Kapitel: 11, Vers: 13

Markus 11, 12
Markus 11, 14

Luther 1984:Und er sah einen Feigenbaum von ferne, der Blätter hatte; da ging er hin, ob er etwas darauf fände. Und als er zu ihm kam, fand er nichts als Blätter; denn es war nicht die Zeit für Feigen.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Als er nun in der Ferne einen Feigenbaum sah, der Blätter hatte, ging er hin, ob er nicht einige Früchte an ihm fände, doch als er zu ihm hinkam, fand er nichts als Blätter, denn es war noch nicht die Feigenzeit.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Und er sah von weitem einen Feigenbaum, der Blätter hatte, und er ging hin, ob er wohl etwas an ihm fände, und als er zu ihm kam, fand er nichts als Blätter, denn es war nicht die Zeit der Feigen-a-. -a) Lukas 13, 6.
Schlachter 1952:Und als er von ferne einen Feigenbaum sah, der Blätter hatte, ging er hin, ob er etwas daran fände. Und als er zu demselben kam, fand er nichts als Blätter; denn es war nicht die Zeit der Feigen.
Zürcher 1931:Und er sah von ferne einen Feigenbaum, der Blätter hatte, und ging hin, ob er nun auch etwas daran fände. Und als er zu ihm hin kam, fand er nichts als Blätter .
Luther 1912:Und er sah einen Feigenbaum von ferne, der Blätter hatte; da trat er hinzu, ob er etwas darauf fände. Und da er hinzukam, fand er nichts als nur Blätter; denn es war noch nicht Zeit, daß Feigen sein sollten.
Luther 1545 (Original):Vnd sahe einen Feigenbawm von ferne, der bletter hatte, Da trat er hinzu, Ob er etwas drauff fünde. Vnd da er hinzu kam, fand er nichts denn nur Bletter, Denn es war noch nicht zeit, das Feigen sein solten.
Luther 1545 (hochdeutsch):Und sah einen Feigenbaum von ferne, der Blätter hatte. Da trat er hinzu, ob er etwas darauf fände. Und da er hinzukam, fand er nichts denn nur Blätter; denn es war noch nicht Zeit, daß Feigen sein sollten.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Da sah er von weitem einen Feigenbaum, der schon Blätter hatte. Er ging hin, um zu sehen, ob auch Früchte an dem Baum waren; doch er fand nur Blätter daran. Es war allerdings auch nicht die Zeit der Feigen. [Kommentar: Da Blätter und Frühfeigen gleichzeitig wachsen, konnte Jesus an diesem Baum Früchte erwarten, auch wenn er ungewöhnlich früh Blätter trug.]
Albrecht 1912/1988:Da sah er von weitem einen Feigenbaum, der Blätter hatte. Auf den ging er zu, um zu sehen, ob er Früchte darauf fände. Doch als er hinkam, fand er nichts als Blätter; denn die Jahreszeit für die (reifen Sommer-)Feigen war noch nicht da-1-. -1) aber unreife Frühfeigen, die in Palästina bes. geschätzt werden, mußte der Feigenbaum damals, Anfang April, tragen.
Luther 1912 (Hexapla 1989):Und er sah einen Feigenbaum von ferne, der Blätter hatte; da trat er hinzu, ob er etwas darauf fände. Und da er hinzukam, fand er nichts als nur Blätter; denn es war noch nicht Zeit, daß Feigen sein sollten.
Meister:Und da Er von ferne einen Feigenbaum-a- sah, der Blätter hatte, kam Er hin, ob Er an ihm etwas fände; und als Er darauf zukam, fand Er nichts als nur Blätter; denn es war nicht die Zeit der Feigen. -a) Matthäus 21, 19.
Menge 1949 (Hexapla 1997):Als er nun in der Ferne einen Feigenbaum sah, der Blätter hatte, ging er hin, ob er nicht einige Früchte an ihm fände, doch als er zu ihm hinkam, fand er nichts als Blätter, denn es war noch nicht die Feigenzeit.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Und als er von ferne einen Feigenbaum sah, 13. der Blätter hatte, ging er hin, ob er vielleicht etwas an ihm fände; und als er zu ihm kam, fand er nichts als nur Blätter, denn es war nicht die Zeit der Feigen.
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Und er sah von weitem einen Feigenbaum, der Blätter hatte, und er ging hin, ob er wohl etwas an ihm fände, und als er zu ihm kam, fand er nichts als Blätter, denn es war nicht die Zeit der Feigen-a-. -a) Lukas 13, 6.
Schlachter 1998:Und als er von fern einen Feigenbaum sah, der Blätter hatte, ging er hin, ob er etwas daran finden würde. Und als er zu ihm kam, fand er nichts als Blätter; denn es war nicht die Zeit der Feigen.-1- -1) um die Zeit des Passah (April) tragen die Feigenbäume in Israel noch keine reifen Früchte, aber eßbare «Frühfeigen» (Knospen). Ihr Fehlen bedeutete, daß der Baum keine Früchte tragen würde.++
Interlinear 1979:Und gesehen habend einen Feigenbaum von weitem, habend Blätter, ging er hin, ob etwa etwas er finden werde an ihm, und hingegangen zu ihm, nichts fand er, wenn nicht Blätter; denn die Zeit nicht war Feigen.
NeÜ 2016:Da sah er von weitem einen Feigenbaum, der schon Blätter trug. Er ging hin, um zu sehen, ob auch Früchte dran wären. Er fand aber nur Blätter, denn es war nicht die Jahreszeit für Feigen (Jesus suchte nach den kleinen, trockenen Vorfeigen ( "paggim"), die aus Blütenanlagen des Vorjahres entstehen und schon Anfang April unter den neuen Trieben des Baumes zu finden sind. Sie werden dann abgeworfen, wenn später an der gleichen Stelle die sogenannten Frühfeigen ( "bikkurah") wachsen, die Anfang Juni reif sind. Im August sind dann die Feigen reif, die an den neuen Trieben gewachsen sind ( "tena").).
Jantzen/Jettel 2016:Und er sah von ferne einen a)Feigenbaum, der Blätter hatte, und ging hin, ob er demzufolge 1) etwas an ihm finden werde. Und als er zu ihm kam, fand er nichts als nur Blätter, denn es war nicht die Zeit der Feigen.
a) Hosea 9, 10
1) d. h.: nämlich aufgrund der Blätter, die zumindest das Vorhandensein von Frühfeigen wahrscheinlich machten, eine essbare Reifeform lange vor der eigtl. Frucht, der Spätfeige; s. Rienecker, Bibellexikon.
English Standard Version 2001:And seeing in the distance a fig tree in leaf, he went to see if he could find anything on it. When he came to it, he found nothing but leaves, for it was not the season for figs.
King James Version 1611:And seeing a fig tree afar off having leaves, he came, if haply he might find any thing thereon: and when he came to it, he found nothing but leaves; for the time of figs was not [yet].


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:11, 13: Feigenbaum … der Blätter hatte. Feigenbäume waren als Nahrungsquelle bekannt. Drei Jahre dauerte es von der Pflanzung bis zu den ersten Früchten. Danach konnte ein Baum zweimal im Jahr abgeerntet werden, für gewöhnlich war der Ertrag reichlich. Normalerweise waren kleine Feigen schon vor den Blättern da. Dieser Baum hatte Blätter, aber sonderbarerweise keine Fruchtansätze. Dass dieser Baum am Wegesrand stand (vgl. Matthäus 21, 19), lässt darauf schließen, dass er öffentliches Eigentum war. Zudem wurzelte er offenbar in gutem Erdreich, denn seine Blätter sprossen vor der Saison und eher als die der umstehenden Feigenbäume. Das füllige Laub gab Hoffnung, dass er auch frühzeitig Früchte tragen würde. es war nicht die Zeit der Feigen. Die nächste Feigensaison war im Juni, mehr als einen Monat hin. Diese speziell von Markus verwendete Erklärung betont die ungewöhnliche Natur des Feigenbaumes.



Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
Copyright © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.

Predigten über Markus 11, 13
Sermon-Online