2. Mose 15, 17

Das zweite Buch Mose, Exodus

Kapitel: 15, Vers: 17

2. Mose 15, 16
2. Mose 15, 18

Luther 1984:Du brachtest sie hinein und pflanztest sie ein / auf dem -a-Berge deines Erbteils, / den du, HERR, dir zur Wohnung gemacht hast, / zu deinem Heiligtum, Herr, das deine Hand bereitet hat. / -a) Psalm 78, 54.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Du brachtest sie hinein und pflanztest sie ein auf den Berg deines Eigentums, / an die Stätte, die du, HErr, zur Wohnung dir bereitet, / in das Heiligtum, Herr, das deine Hände gegründet. /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Du wirst sie bringen und pflanzen auf den Berg deines Erbteils-a-, die Stätte, die du, o HERR, zu deiner Wohnung gemacht hast, das Heiligtum, Herr, das deine Hände bereitet haben-b-. -a) Psalm 78, 54.55. b) 2. Mose 25, 8; Josua 22, 19; Hesekiel 37, 26.
Schlachter 1952:Bring sie hinein und pflanze sie auf den Berg deines Erbteils, / an den Ort, den du, HERR, zu deiner Wohnung gemacht hast, zu dem Heiligtum, o HERR, / welches deine Hände bereitet haben! /
Zürcher 1931:Du führtest sie hinein und pflanztest sie auf den Berg, der dein eigen, / an die Stätte, die du, Herr, zu deiner Wohnung gemacht hast, / in das Heiligtum, Herr, das deine Hände gegründet. /
Luther 1912:Du bringst sie hinein und pflanzest sie auf dem Berge deines Erbteils, den du, Herr, dir zur Wohnung gemacht hast, zu deinem Heiligtum, Herr, das deine Hand bereitet hat.
Buber-Rosenzweig 1929:Du bringst sie hinein, du pflanzest sie ein auf den Berg deines Eigens, den Grund, den dir zum Sitz DU bereitet hast, das Heiligtum, mein Herr, das gründeten deine Hände.
Tur-Sinai 1954:Du bringst sie hin, du pflanzt sie ein Auf deines Erbguts Berg, Der Stätte, die du dir zum Sitz bereitet, Ewiger, Dem Heiligtum, o Herr, das deine Hände stellten.
Luther 1545 (Original):Bringe sie hin ein vnd pflantze sie auff dem Berge deines Erbteils, den du HERR dir zur Wonung gemacht hast, Zu deinem Heiligthumb HERR, das deine Hand bereitet hat.
Luther 1545 (hochdeutsch):Bringe sie hinein und pflanze sie auf dem Berge deines Erbteils, den du, HERR, dir zur Wohnung gemacht hast, zu deinem Heiligtum, HERR, das deine Hand bereitet hat.
NeÜ 2021:Du bringst sie hin, du pflanzt sie ein / auf dem Berg, der dir gehört, / am Ort, wo du wohnst, Jahwe, / beim Heiligtum, das du errichtet hast.
Jantzen/Jettel 2016:Du wirst sie bringen und einpflanzen auf dem Berg deines Erbteils, die Stätte, die du, JAHWEH, gemacht hast zu deiner Wohnung, das Heiligtum, das deine Hände, mein Herr, bereitet haben. a)
a) einpfla . Psalm 44, 2 .3; 78, 54-55; 80, 8 .9; Wohnung Psalm 132, 13; Hesekiel 37, 27
English Standard Version 2001:You will bring them in and plant them on your own mountain, the place, O LORD, which you have made for your abode, the sanctuary, O Lord, which your hands have established.
King James Version 1611:Thou shalt bring them in, and plant them in the mountain of thine inheritance, [in] the place, O LORD, [which] thou hast made for thee to dwell in, [in] the Sanctuary, O Lord, [which] thy hands have established.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:15, 1: Die Struktur des Liedes, das das Volk nun singt, umfasst vier Strophen (V. 1-5; 6-10; 11-13 und 14-17) und eine abschließende Erklärung von einer Zeile (V. 18). Strophe eins und zwei enden mit dem Refrain: »sie (ver-)sanken …« Das betont, wie endgültig die Armee des Feindes geschlagen ist. Die Strophen drei und vier enden mit einer ehrenden Erwähnung des Heiligtums Gottes (V. 13 und 17). Doch dieses Lied enthält mehr, als durch die leicht auszumachenden Eckpunkte zu beobachten ist. Auch der Gedankengang und die Entwicklung der Betonung ist interessant. Strophe eins stellt kurz Gottes mächtigen Sieg vor (V. 1-5). Strophe zwei wiederholt anschaulich den Sieg und fügt dann ein, wie der Feind arrogant und rachlustig den Sieg behauptete. Dadurch wird deutlich, wie kläglich er untergegangen ist (V. 6-10). Strophe drei fasst nach einer treffenden Frage knapp den Sieg zusammen (V. 11-13). Da der Sieg außerdem elementar wichtig für Israels Rettung war, erwähnt diese Strophe auch das Volk. Strophe vier greift das Thema der Führung Jahwes auf und beschreibt, wie er sie zur ihrer verordneten Heimat leitet und wie andere Nationen sie fürchteten, nachdem sie von Israels dramatischer Rettung vor einer solch mächtigen feindlichen Nation gehört hatten (V. 14-17). Die abschließende Zeile fasst alles zusammen: Der Herr regiert! Ein erzählerisches Intermezzo (V. 19.20) erinnert an das Thema hinter dem Lied und leitet die antiphonische Antwort von Mirjam und ihrem Frauenchor ein (V. 21). 15, 1 Ich will dem HERRN singen. Die Israeliten begannen ihr Lied in der ersten Person Singular und brachten damit wirksam zum Ausdruck, dass das gemeinschaftliche Lied für jeden persönlich bedeutsam ist und jeder Einzelne Jahwes Sieg verkündet und erklärt, wer und was er für sie war (man beachte die Possessivpronomen in V. 2). 15, 6 HERR. Auf die kühnen Erklärungen der ersten Strophe (V. 1-5) folgt passenderweise diese Form der Anrede des Herrn im Rest des Liedes (V. 6.11.16.17), da sein Werk und sein Eingreifen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht.




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