2. Samuel 5, 6

Das zweite Buch Samuel

Kapitel: 5, Vers: 6

2. Samuel 5, 5
2. Samuel 5, 7

Luther 1984:UND der König zog mit seinen Männern vor Jerusalem gegen die -a-Jebusiter, die im Lande wohnten. Sie aber sprachen zu David: Du wirst nicht hier hereinkommen, sondern Blinde und Lahme werden dich abwehren. Damit meinten sie, daß David nicht dort hineinkommen könnte. -a) Josua 15, 63; Richter 1, 21; 19, 10-12.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):ALS hierauf der König mit seinem Heere vor Jerusalem gegen die Jebusiter zog, welche die dortige Gegend bewohnten, sagte man zu David: «Hier wirst du nicht eindringen, sondern die Blinden und Lahmen werden dich vertreiben»-1-; damit wollte man sagen: «David wird hier nicht eindringen.» -1) = zurückschlagen.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:UND der König zog mit seinen Männern nach Jerusalem gegen die Jebusiter-a-, die Bewohner des Landes. Und sie sagten zu David: Du wirst nicht hier hereinkommen, -1-sondern die Blinden und die Lahmen werden dich wegtreiben-1-. Sie wollten damit sagen: David wird nicht hier hereinkommen. -1-1) o: es sei denn, du vertreibst (auch noch) die Blinden und die Lahmen. a) Josua 15, 63.
Schlachter 1952:Und der König zog mit seinen Männern nach Jerusalem gegen die Jebusiter, die im Lande wohnten; die sprachen zu David: Du wirst hier nicht hereinkommen, sondern die Blinden und die Lahmen werden dich vertreiben! Das sollte heißen: David wird nicht hineinkommen!
Zürcher 1931:ALS der König mit seinen Leuten nach Jerusalem wider die Jebusiter zog, die im Lande wohnten, sprach man zu David: Da kommst du nicht hinein, sondern die Blinden und Lahmen werden dich vertreiben, das sollte heissen: Da kommt David nicht hinein. -Josua 15, 63; Richter 1, 21.
Luther 1912:Und der König zog hin mit seinen Männern gen Jerusalem wider die Jebusiter, die im Lande wohnten. Sie aber sprachen zu David: Du wirst nicht hier hereinkommen, sondern Blinde und Lahme werden dich abtreiben. Damit meinten sie aber, daß David nicht würde dahinein kommen.
Buber-Rosenzweig 1929:Der König ging nun mit seinen Mannen gegen Jerusalem an, wider den Jebussiter, den Insassen des Lands. Der ließ zu Dawid sprechen, den Spruch: Du kommst nicht herein, es sei denn, du beseitigst auch die Blinden und die Hinkenden noch! - um auszusprechen: Dawid kommt nicht herein!
Tur-Sinai 1954:Dann zog der König mit seinen Leuten nach Jeruschalaim zu dem Jebusäer, dem Bewohner des Landes; da ließ er Dawid so sagen: «Du wirst nicht hierherkommen, es sei denn, du entfernst die Blinden und Lahmen.» Das besagte: «Dawid wird nicht hierherkommen.»
Luther 1545 (Original):Vnd der König zoch hin mit seinen Mennern zu Jerusalem, wider die Jebusiter, die im Lande woneten. Sie aber sprachen zu Dauid, Du wirst nicht hie er ein komen, sondern Blinden vnd Lamen werden dich abtreiben (Das meineten sie aber) das Dauid nicht würde da hin ein komen. -[Blinden vnd Lamen] Diese Blinden vnd Lamen sind jre Götzen gewesen, welche sie zu trotz wider Dauid auff die maure setzten, als jre Patron die sie schützen solten. Wie man jtzt auch mit der heiligen Bilder thut. O. d. Du kriegest mit vns nicht, sondern mit vnsern Göttern, Beisse dich mit jnen, sie werden dir wol weren. Nicht das sie sie Blinde oder Lahme geheissen haben, sondern der geist Gottes in denen, so her nach die Historien beschrieben haben, heisset sie also.
Luther 1545 (hochdeutsch):Und der König zog hin mit seinen Männern zu Jerusalem wider die Jebusiter, die im Lande wohneten. Sie aber sprachen zu David: Du wirst nicht hie hereinkommen, sondern Blinde und Lahme werden dich abtreiben. Das meinten sie aber, daß David nicht würde da hineinkommen.
NeÜ 2021:David erobert JerusalemDer König zog nun mit seinen Männern nach Jerusalem. Die Jebusiter, die damals noch dort wohnten, sagten zu ihm: Du wirst hier nie hereinkommen. Selbst Blinde und Lahme werden dich vertreiben. Sie waren sich sicher, dass David die Stadt nicht erobern könne.
Jantzen/Jettel 2016:Und der König zog mit seinen Männern nach Jerusalem gegen die Jebusiter, die Bewohner des Landes. Und sie sagten zu David und sagten: „Du wirst nicht hier hereinkommen, sondern die Blinden und die Lahmen werden dich wegtreiben; [sie wollten damit] sagen: David wird nicht hier hereinkommen. a)
a) Jebusit . Josua 15, 63; Richter 1, 21; Blinden Matthäus 12, 22 .23
English Standard Version 2001:And the king and his men went to Jerusalem against the Jebusites, the inhabitants of the land, who said to David, You will not come in here, but the blind and the lame will ward you off thinking, David cannot come in here.
King James Version 1611:And the king and his men went to Jerusalem unto the Jebusites, the inhabitants of the land: which spake unto David, saying, Except thou take away the blind and the lame, thou shalt not come in hither: thinking, David cannot come in hither.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:5, 6: S. 1. Chronik 11, 4-9. 5, 6 Jerusalem. Diese Stadt wird in der Bibel häufiger erwähnt als jede andere (von 1. Mose 14, 18 bis Offenbarung 21, 10). Die Stadt lag im Gebiet Benjamins, nahe der Grenze zu Juda und war hervorragend befestigt wegen ihrer erhöhten Lage und der sie umgebenden tiefen Täler, die sie von 3 Seiten auf natürliche Weise wehrhaft machten. Zusätzlich verfügte sie über eine gute Wasserversorgung, die Gihon-Quelle, und lag in der Nähe von Handelswegen. Juda hatte die Stadt früher schon einmal erobert (Richter 1, 8), aber weder Juda noch Benjamin konnten die jebusitischen Einwohner mit Erfolg dauerhaft verdrängen (Josua 15, 33; Richter 1, 21). Durch die Einnahme Jerusalems konnte David den fremden Keil zwischen den Nordund Süd-Stämmen beseitigen und Jerusalem als seine Hauptstadt einsetzen. Jebusiter. Ein Volk kanaanitischer Abstammung (1. Mose 10, 1618). Da die früheren Einwohner Jerusalems Amoriter waren (Josua 10, 5), scheint es, dass die Jebusiter nach der israelitischen Eroberung des Landes die Kontrolle über Jerusalem an sich rissen. die Blinden und die Lahmen. Die Jebusiter spotteten über die Israeliten und über Davids Macht, indem sie sich rühmten, dass die Blinden und Lahmen Jerusalem gegen ihn verteidigen könnten.




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