Psalm 119, 101

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 119, Vers: 101

Psalm 119, 100
Psalm 119, 102

Luther 1984:101. Ich verwehre meinem Fuß alle bösen Wege, / damit ich dein Wort halte. /
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):101. Von jedem bösen Pfade halte ich meinen Fuß fern, / um dein Wort zu befolgen. /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:101. Von jedem bösen Pfad habe ich meine Füße zurückgehalten, / damit ich dein Wort bewahre-a-. / -a) V. 2; Sprüche 1, 15.
Schlachter 1952:101. Von allen schlechten Wegen habe ich meine Füße abgehalten, / um dein Wort zu befolgen. /
Schlachter 2000 (05.2003):101. Ich halte meine Füße fern von jedem bösen Weg, damit ich dein Wort befolge.
Zürcher 1931:101. Von jedem bösen Wege hielt ich meine Füsse zurück, / auf dass ich dein Wort halte. / -Sprüche 1, 15; 4, 27.
Luther 1912:101. Ich wehre meinem Fuß alle bösen Wege, daß ich dein Wort halte.
Buber-Rosenzweig 1929:101. Vor allem bösen Pfad hemmte ich meine Füße, damit ich deine Rede hüte.
Tur-Sinai 1954:101. Von jedem bösen Pfad hielt ich die Schritte fern / damit dein Wort ich wahre. /
Luther 1545 (Original):101. Ich were meinem fus alle böse wege, Das ich dein Wort halte.
Luther 1545 (hochdeutsch):101. Ich wehre meinem Fuß alle bösen Wege, daß ich dein Wort halte.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Von jedem bösen Weg halte ich meinen Fuß zurück, um dein Wort zu befolgen.
NeÜ 2021:Von jedem Unrecht hielt ich mich fern, / um das zu tun, was du befohlen hast.
Jantzen/Jettel (25.11.2022):101. Von jedem bösen Pfad hielt ich meine Füße zurück, damit ich wahre ‹und halte› dein Wort.
-Parallelstelle(n): Psalm 119, 59.60.104; Sprüche 1, 15; 1. Petrus 2, 1.2; 1. Petrus 3, 11
English Standard Version 2001:101. I hold back my feet from every evil way, in order to keep your word.
King James Version 1611:I have refrained my feet from every evil way, that I might keep thy word.
Westminster Leningrad Codex:מִכָּל אֹרַח רָע כָּלִאתִי רַגְלָי לְמַעַן אֶשְׁמֹר דְּבָרֶֽךָ



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:101. 119, 1: Dieser längste aller Psalmen und Kapitel der Bibel repräsentiert quasi den »Matthäus Everest« des Psalters. Wie Psalm 1 und 19 preist er das Wort Gottes. Der Autor ist unbekannt, obgleich man berechtigterweise David, Daniel und Esra vorgeschlagen hat. Der Psalmist schrieb diesen Psalm anscheinend in einer schlimmen Notlage (vgl. V. 23.42.51.61.67.71.78.86-87.95.110.121.134.139.143.146.153.154. 157.161.169). Dieser Psalm ist ein Akrostichon (vgl. Psalm 9.10.25.34.37.1 11.112.145), der 22 Abschnitte von je 8 Zeilen umfasst. Alle 8 Zeilen des ersten Abschnitts beginnen mit dem ersten Buchstaben des hebr. Alphabets, alle 8 Zeilen des zweiten Abschnitts mit dem zweiten Buchstaben usw. bis alle 22 Buchstaben der Reihe nach verwendet sind. 8 verschiedene Bezeichnungen für die Heilige Schrift werden in diesem Psalm verwendet: 1.) Gesetz, 2.) Zeugnisse, 3.) Vorschriften, 4.) Satzungen, 5.) Gebote, 6.) Verordnungen, 7.) Worte und 8.) Ordnungen. Von der Zeit vor Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang bestimmte das Wort Gottes das Leben des Psalmisten, z.B. 1.) vor dem Morgengrauen (V. 147), 2.) täglich (V. 97), 3.) 7-mal täglich (V. 164), 4.) in der Nacht (V. 55.148) und 5.) um Mitternacht (V. 62). Abgesehen von der akrostischen Struktur hat Psalm 119 keine Gliederung. Stattdessen hat er viele immer wiederkehrende Themen, auf die wir in den Anmerkungen eingehen werden. 119, 1 Wohl … Wohl. Ähnlich wie Psalm 1, 1-3. An anderer Stelle erklärt der Psalmist, dass die Schrift wertvoller ist als Geld (V. 14.72. 127.162) und mehr Freude einbringt als süßer Honig (V. 103; vgl. Sprüche 13, 13; 16, 20; 19, 16). 119, 1 wandeln. Ein gewohnheitsmäßiges Lebensmuster.



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