Jesaja 44, 12

Das Buch des Propheten Jesaja

Kapitel: 44, Vers: 12

Jesaja 44, 11
Jesaja 44, 13

Luther 1984:-a-Der Schmied macht ein Messer in der Glut und formt es mit Hammerschlägen. Er arbeitet daran mit der ganzen Kraft seines Arms; dabei wird er hungrig, so daß er nicht mehr kann, und trinkt auch kein Wasser, so daß er matt wird. -a) V. 12-20: Jesaja 40, 18-20.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):DER Eisenschmied arbeitet mit seinem Werkzeug bei Kohlenglut; mit Hammerschlägen gestaltet er ein Bild und formt es mit seinem kräftigen Arm; wird er auch hungrig dabei, so geht ihm die Kraft aus; und trinkt er kein Wasser, so wird er matt.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Der Handwerker in Eisen schärft-1- das Beil und arbeitet mit Kohlenglut, und er formt es-2- mit Hämmern und verarbeitet es mit seinem kräftigen Arm. Er wird (dabei) auch hungrig und kraftlos, er trinkt kein Wasser und ermüdet. -1) so mit LXX. Im MasT. fehlt ein entsprechendes Verb. 2) d.i. das Götterbild.
Schlachter 1952:Der Schmied hat einen Meißel und arbeitet in der Glut und bildet es-1- mit Hämmern und fertigt es mit der Kraft seines Armes; er leidet Hunger, bis er kraftlos wird, und trinkt kein Wasser, bis er ermattet ist. -1) d.h. das Bild.++
Zürcher 1931:Der Eisenschmied macht es in der Kohlenglut und formt es mit Hämmern, arbeitet es aus mit starkem Arm; er hungert sogar, sodass er kraftlos wird, und trinkt kein Wasser, sodass er ermattet.
Luther 1912:Es schmiedet einer das Eisen in der Zange, arbeitet in der Glut und bereitet’s mit Hämmern und arbeitet daran mit ganzer Kraft seines Arms, leidet auch Hunger, bis er nimmer kann, trinkt auch nicht Wasser, bis er matt wird. - Jesaja 40, 18-20.
Buber-Rosenzweig 1929:Der Former in Eisen, mit dem Schrotmeißel, am Gebläse arbeitet er, bildet ihn mit den Hämmern, mit seinem kräftigen Arm bearbeitet er ihn, er hungert sich ab, ob er auch kraftlos wird, trinkt ja nicht Wasser, ob er auch ermattet.
Tur-Sinai 1954:Der schmiedet Eisen um zur Axt / und werkt mit Blasebalg / und formts mit Hämmern / und schaffts mit seinem kräftgen Arm. / Doch, hungert er / vergeht die Kraft; / trinkt er kein Wasser / wird er matt. /
Luther 1545 (Original):Es schmidet einer das Eisen in der Zangen, erbeitet in der glut, vnd bereitets mit Hemmern, Vnd erbeitet dran mit gantzer krafft seines Arms, leidet auch Hunger bis er nimer kan, trincket auch nicht wasser, bis er matt wird.
Luther 1545 (hochdeutsch):Es schmiedet einer das Eisen in der Zange, arbeitet in der Glut und bereitet es mit Hämmern und arbeitet daran mit ganzer Kraft seines Arms, leidet auch Hunger, bis er nimmer kann, trinket auch nicht Wasser, bis er matt wird.
NeÜ 2021:Der Schmied nimmt ein Stück Eisen und steckt es in die Glut. / Dann bringt er es mit Hämmern in die gewünschte Form, / bearbeitet es mit seinem kräftigen Arm. / Dabei hungert er sich ab und verliert seine Kraft, / er trinkt kein Wasser und ist ganz erschöpft.
Jantzen/Jettel 2016:Der Eisenschmied [hat] ein Werkzeug und arbeitet bei Kohlenglut, und er gestaltet es mit Hämmern und verarbeitet es mit seinem kräftigen Arm. Er wird auch hungrig und kraftlos; er hat kein Wasser getrunken und ermattet. a)
a) Jesaja 40, 19; 41, 6 .7; 2. Mose 32, 4-8; Jeremia 10, 3-5
English Standard Version 2001:The ironsmith takes a cutting tool and works it over the coals. He fashions it with hammers and works it with his strong arm. He becomes hungry, and his strength fails; he drinks no water and is faint.
King James Version 1611:The smith with the tongs both worketh in the coals, and fashioneth it with hammers, and worketh it with the strength of his arms: yea, he is hungry, and his strength faileth: he drinketh no water, and is faint.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:44, 12: Menschliche Arbeiter investieren all ihre Kraft in die Herstellung eines schönen Götzen, aber das Beste, was sie zustande bekamen, war das Gleichnis eines Menschen (5. Mose 4, 15-18; Römer 1, 23) und das konnte ihre Kraft nicht erneuern. Aber wer auf den Herrn harrt, bekommt neue Kraft (40, 28-31). Dieselben von Menschen kultivierten Bäume, die als Brennholz verwendet wurden, um Wärme und Energie zum Kochen zu liefern, wurden auch als Material zur Herstellung von Götzen verwendet, die die Menschen anbeteten und denen sie ihre Gebete und sich selbst weihten. Nichts könnte törichter sein als ein Stück Holz als Gottheit anzubeten, während man dasselbe in einem Feuer verbrennt, um Wärme zu erzeugen. Götzenhersteller können nicht begreifen, wie unsinnig es ist, Götter aus Material anzufertigen, das zu den simpelsten häuslichen Zwecken verwendet wurde. Vgl. 6, 9.10; 5. Mose 27, 15.




Predigten über Jesaja 44, 12
Sermon-Online