Apostelgeschichte 8, 37

Die Apostelgeschichte des Lukas

Kapitel: 8, Vers: 37

Apostelgeschichte 8, 36
Apostelgeschichte 8, 38

Luther 1984:-[Philippus aber sprach: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so kann es geschehen. Er aber antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus Gottes Sohn ist.]-1- - -1) dieser Vers findet sich erst in der spät. Überlieferung.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):[Philippus antwortete ihm: «Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so darf es wohl geschehen.» Jener antwortete: «Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist.»]
Revidierte Elberfelder 1985/1986:-spHs. fügen hinzu: «Philippus aber sprach zu ihm: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, ist es erlaubt. Er aber antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist.»
Schlachter 1952:Da sprach Philippus: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt. Er antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist!
Zürcher 1931:-[Philippus aber sagte zu ihm: Wenn du aus ganzem Herzen glaubst, darf es geschehen. Er aber antwortete und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist.]-1- - -1) spätere Textzeugen fügen hier diese Worte hinzu (Markus 16, 16; Matthäus 16, 16).
Luther 1912:Philippus aber sprach: Glaubest du von ganzem Herzen, so mag’s wohl sein. Er antwortete und sprach: Ich glaube, daß a) Jesus Christus Gottes Sohn ist. - a) Matthäus 16, 16; Markus 16, 16.
Luther 1545 (Original):Philippus aber sprach, Gleubestu von gantzem hertzen, So mags wol sein. Er antwortet, vnd sprach, Ich gleube, Das Jhesus Christus Gottes Son ist.
Luther 1545 (hochdeutsch):Philippus aber sprach: Glaubest du von ganzem Herzen, so mag's wohl sein. Er antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus Gottes Sohn ist.
Neue Genfer Übersetzung 2011:[Kommentar: Eine weniger gut bezeugte Lesart fügt hier Vers 37 an: Philippus sagte: »Wenn du mit aufrichtigem Herzen glaubst, kannst du getauft werden.« »Ja«, antwortete der Äthiopier, »ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist.«]
Albrecht 1912/1988:-verschiedene Hs. fügen hier als V. 37 die Worte ein: «Philippus sprach: Glaubst du von ganzem Herzen, so kannst du sie empfangen. Er erwiderte: Ich glaube, daß Jesus Christus Gottes Sohn ist.»
Luther 1912 (Hexapla 1989):Philippus aber sprach: Glaubst du von ganzem Herzen, so mag's wohl sein. Er antwortete und sprach: Ich glaube, daß -a-Jesus Christus Gottes Sohn ist. -a) Matthäus 16, 16; Markus 16, 16.
Meister:Philippus aber sprach: «Wenn du von ganzem Herzen glaubst, dann steht nichts im Wege.» Er antwortete aber und sprach: «Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist.»
Menge 1949 (Hexapla 1997):[Philippus antwortete ihm: «Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so darf es wohl geschehen.» Jener antwortete: «Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist.»]
Nicht revidierte Elberfelder 1905:-[Philippus aber sprach: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt. Er aber antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist.]-1- - -1) TR fügt diesen Vers hinzu.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991:-[Philippus aber sprach zu ihm: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, ist es erlaubt. Er aber antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist.]-1- - -1) spHs. fügen diesen Vers hinzu.
Schlachter 1998:Da sprach Philippus: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt! Er antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist!
NeÜ 2021:In Erwartung des kommenden HerrnWie eine wartende Gemeinde verunsichert werden kann und neu das Vertrauen auf ihren gegenwärtigen und kommenden Herrn lernen soll. (Nachdem Paulus seinen ersten Brief an die Thessalonicher geschrieben hatte, predigte Paulus mit großer innerer Freiheit in der Synagoge in Korinth und machte den Juden deutlich, dass der Messias, den sie erwarteten, schon gekommen war und Jesus hieß, Jesus von Nazaret. Daraufhin kam es – wie überall – zur Trennung von der Synagoge. So entstand in Korinth eine große Gemeinde, die anderthalb Jahre lang von Paulus betreut wurde. In dieser Zeit erhielt der Apostel wieder Nachrichten aus der Gemeinde in Thessalonich, die einerseits sehr erfreulich waren, ihn andererseits aber veranlassten, zusammen mit Silas und Timotheus einen zweiten Brief an die Christen dort zu schreiben. In der Gemeinde waren nämlich falsche Lehren über den sogenannten Tag des Herrn aufgetaucht, hatten die Gläubigen verwirrt und einige sogar dazu gebracht, ihren Beruf aufzugeben.)Es schreiben Paulus, Silvanus ("Silvanus (Silas)" stammte aus Jerusalem und war ein enger Mitarbeiter des Paulus.)und Timotheus. (Ausgezeichneter Mitarbeiter des Paulus aus Lystra, siehe Apostelgeschichte 16, 1-3.)An die Gemeinde der Thessalonicher, ("Thessalonich" war die bedeutendste Stadt Mazedoniens, etwa 200.000 Einwohner groß. Es war Hauptstadt des zweiten mazedonischen Bezirks und ein wichtiger Seehafen. Heute: Thessaloniki.)die in Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus geborgen ist.
Jantzen/Jettel 2016:1)Philippus sagte: „Wenn du von ganzem Herzen glaubst, ist es gestattet.“ Er antwortete* und sagte: „Ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist.“ a)
a) Markus 16, 16*; Johannes 6, 69*
1) Der Vers befindet sich nicht nur in der Vulgata des Hieronymus, sondern auch in einer Vielzahl alter lateinischer Hss (wie l, m, e, r, ar, ph und gig) sowie im griech. Codex E (6. Jh.) und in mehreren griech. Hss (36, 88, 97, 103, 104, 242, 257, 307, 322, 323, 385, 429, 453, 464, 467, 610, 629, 630, 913, 945, 1522, 1678, 1739, 1765, 1877, 1891 und anderen). Obwohl der Wortlaut sich unterscheiden kann, bleibt der Ort dieses Zeugnisses in allen Kopien derselbe. Zitiert wird der Vers von Irenäus (202 n. Ch.; Adv. Haer. III, 12, 8. („… daß dies Jesus sei, und dass in ihm die Schrift erfüllt sei, wie der Eunuch selber glaubte und die Taufe begehrte mit den Worten: ‚Ich glaube, dass Jesus der Sohn Gottes ist‘? Dieser wurde nun in die Länder Äthiopiens gesandt, um das zu verkünden, was er selbst geglaubt hatte, dass ein Gott von den Propheten verkündet sei, und dass dessen Sohn in menschlicher Gestalt erschienen sei, um wie ein Schaf zur Schlachtbank geführt zu werden und so fort, wie die Propheten von ihm gesprochen haben.“) Wie das Buch Adversus Haereses zeigt, musste Iräneus tatsächlich den Text der Apostelgeschichte auf Griechisch vor sich liegen haben; er zitierte laufend daraus und nahm inhaltlich darauf Bezug), Cyprian (258), Ambrosiaster (im 4. Jh.), Pacian (392), Ambrosius (397), Augustin (430) und Theophylakt (1077). Siehe auch Holland: „Crowned with Glory“, K. 8.
English Standard Version 2001:See Footnote
King James Version 1611:And Philip said, If thou believest with all thine heart, thou mayest. And he answered and said, I believe that Jesus Christ is the Son of God.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:8, 37: Dieser Vers fehlt in den ältesten und zuverlässigsten Manuskripten. 8, 39 entrückte der Geist des Herrn den Philippus. Elia (1. Könige 18, 12; 2. Könige 2, 16) und Hesekiel (Hesekiel 3, 12.14; 8, 3) wurden ebenfalls auf wunderbare Weise enthoben. Das war für die Karawane eine eindrückliche Bestätigung, dass Philippus Gottes Repräsentant war.



Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
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