3. Mose 2, 2

Das dritte Buch Mose, Leviticus

Kapitel: 2, Vers: 2

3. Mose 2, 1
3. Mose 2, 3

Luther 1984:und es bringen zu den Priestern, Aarons Söhnen. Und der Priester soll eine Handvoll nehmen von dem Mehl und Öl samt dem ganzen Weihrauch und es als Gedenkopfer in Rauch aufgehen lassen auf dem Altar als ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für den HERRN.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Wenn er es dann den Söhnen Aarons, den Priestern, gebracht hat, soll der Priester eine Handvoll davon nehmen, nämlich von dem dargebrachten Feinmehl und Öl samt dem ganzen zugehörigen Weihrauch, und der Priester soll den zum Duftopfer bestimmten Teil auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen: so ist es ein Feueropfer zu lieblichem Geruch für den HErrn.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Und er soll es zu den Söhnen Aarons, den Priestern, bringen. Er-1- nehme davon seine Hand voll, von seinem Weizengrieß und von seinem Öl samt all seinem Weihrauch, und der Priester lasse die Askara-2a- davon auf dem Altar-b- in Rauch aufgehen: ein Feueropfer ist es als wohlgefälliger Geruch-3- für den HERRN-c-. -1) d.h. der Darbringende. 2) d.i. der zu verbrennende Teil des Speisopfers. 3) o: Geruch der Befriedigung o. Beschwichtigung. a) 3. Mose 5, 12; 24, 7. b) 4. Mose 5, 26. c) 3. Mose 1, 9; Philipper 4, 18.
Schlachter 1952:Also soll man sie zu den Söhnen Aarons, zu den Priestern bringen, und er soll davon eine Handvoll nehmen, von dem Semmelmehl und dem Öl, samt allem Weihrauch, und der Priester soll dieses Gedächtnisopfer auf dem Altar verbrennen als ein wohlriechendes Feuer für den HERRN.
Zürcher 1931:dann bringe er es den Söhnen Aarons, den Priestern. Der Priester aber nehme davon eine Handvoll, von dem Mehl und Öl, samt allem Weihrauch und verbrenne den als Duftopfer bestimmten Teil auf dem Altar als lieblich duftendes Feueropfer für den Herrn. -3. Mose 5, 12.
Luther 1912:und es also bringen zu den Priestern, Aarons Söhnen. Da soll der Priester seine Hand voll nehmen von dem Semmelmehl und Öl samt dem ganzen Weihrauch und es anzünden zum Gedächtnis auf dem Altar. Das ist ein Feuer zum süßen Geruch dem Herrn.
Buber-Rosenzweig 1929:er bringe es zu Aharons Söhnen, den Priestern. Es greife sich seinen Griff voll von dort, von ihrem Mehl und ihrem Öl samt all ihrem Weihrauch, lasse es emporrauchen der Priester als ihr Gedenkteil auf der Statt, Feuerspende: Ruch des Geruhens IHM.
Tur-Sinai 1954:Und er bringe es zu den Söhnen Aharons, den Priestern; und er fasse von dort seine Hand voll, von dessen Mehl und von dessen Öl samt all seinem Weihrauch, und der Priester lasse seine Duftgabe auf dem Altar in Rauch aufgehn, ein Feueropfer zum Duft der Befriedigung für den Ewigen.
Luther 1545 (Original):vnd also bringen zu den Priestern Aarons sönen. Da sol der Priester seine hand vol nemen von demselben Semelmelh vnd Ole, sampt dem gantzen Weyrauch, vnd anzünden zum Gedechtnis auff dem Altar, Das ist ein Fewr zum süssen geruch dem HERRN.
Luther 1545 (hochdeutsch):und also bringen zu den Priestern, Aarons Söhnen. Da soll der Priester seine Hand voll nehmen von demselben Semmelmehl und Öl samt dem ganzen Weihrauch und anzünden zum Gedächtnis auf dem Altar. Das ist ein Feuer zum süßen Geruch dem HERRN.
NeÜ 2021:Er soll es zu den Priestern aus der Nachkommenschaft Aarons bringen. Dann nehme er eine Handvoll von dem mit Öl durchtränkten Mehl mitsamt dem ganzen Weihrauch und der Priester verbrenne diesen Teil der Gabe auf dem Altar. Es ist ein Feueropfer, dessen Geruch Jahwe erfreut.
Jantzen/Jettel 2016:Und er soll es zu den Söhnen Aarons, den Priestern, bringen. Und er nehme davon seine Hand voll, von seinem Feinmehl und von seinem Öl samt all seinem a)Weihrauch, und der Priester räuchere das Gedächtnisteil davon auf dem Altar: [Es ist] ein Feueropfer b)lieblichen ‹und beschwichtigenden› Geruchs JAHWEH.
a) Rauch 3. Mose 5, 12; 24, 7;
b) lieblichen 3. Mose 6, 14
English Standard Version 2001:and bring it to Aaron's sons the priests. And he shall take from it a handful of the fine flour and oil, with all of its frankincense, and the priest shall burn this as its memorial portion on the altar, a food offering with a pleasing aroma to the LORD.
King James Version 1611:And he shall bring it to Aaron's sons the priests: and he shall take thereout his handful of the flour thereof, and of the oil thereof, with all the frankincense thereof; and the priest shall burn the memorial of it upon the altar, [to be] an offering made by fire, of a sweet savour unto the LORD:



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:2, 1: Für die entsprechenden Anweisungen für die Priester s. 6, 14-23. Das Speisopfer symbolisierte Huldigung und Dank gegenüber Gott als freiwilliges Opfer, das bei den verordneten Opfern zusammen mit einem Brandund einem Trankopfer dargebracht wurde (vgl. 4. Mose 28, 1-15). Drei Varianten waren vorgeschrieben: 1.) ungebackenes Mehl (2, 1-3); 2.) gebackenes Mehl (2, 4-13); oder 3.) geröstete Körner von den Erstlingen der Ernte (2, 14-16). Dieses Opfer war das Einzige der 5, das nicht aus einem Tier bestand, und zeigt, dass Opferungen von der Frucht des Erdbodens ihren Platz hatten (wie bei Kain in 1. Mose 4). 2, 1 Feinmehl. Die erste Variante bestand aus ungebackenem Mehl, dessen Qualität »fein« war und damit dem »makellosen« Tier des Brandopfers entsprach. Ein Teil dieses Opfers war für den Lebensunterhalt der Priester bestimmt (V. 3). Wie das Trankopfer musste das Speisopfer dem Brandopfer hinzugefügt werden (vgl. 4. Mose 28, 1-15). 2, 1 Öl. S. Anm. zu 2, 4. Weihrauch. S. Anm. zu 2, 15. 2, 2 Hand voll. Im Gegensatz zum ganzen Brandopfer (1, 9) sollte hier nur ein repräsentativer Teil »zum Gedenken« dem Herrn gegeben werden. lieblichen Geruch. S. Anm. zu 1, 9. 2, 3 Aaron und seine Söhne. Im Gegensatz zum Brandopfer (vgl. 1, 9.13.17) unterstützte dieses Opfer die Priester. Hochheiliges. Dieses Opfer unterschied sich von den anderen, weil es sich nicht wie das Brandopfer allein auf Gott beschränkte und nicht wie das Dankbzw. Friedensopfer teilweise vom Opfernden gegessen wurde. Nur der Priester durfte den nicht verbrannten Teil essen (s. 7, 9). Auch das Sünd- (6, 17.25) und das Schuldopfer (6, 17; 7, 1) werden »hochheilig« genannt.




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