2. Könige 14, 26

Das zweite Buch der Könige

Kapitel: 14, Vers: 26

2. Könige 14, 25
2. Könige 14, 27

Luther 1984:Denn der HERR sah den bitteren Jammer Israels an, daß sie allesamt dahin waren und kein Helfer in Israel war.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Denn der HErr hatte das gar bittere Elend Israels wahrgenommen und gesehen, daß Unmündige ebenso wie Mündige dahin waren und daß kein Helfer für Israel da war.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Denn der HERR sah das überaus bittere Elend Israels-1a-, und daß dahin war der Unmündige und dahin der Mündige-2b- und daß kein Helfer da war für Israel-c-. -1) eT. in Anlehnung an LXX; MasT: daß das Leiden Israels überaus widerspenstig war. 2) o: dahin der Sklave und dahin der Freie; w: dahin der Festgehaltene und dahin der Losgelassene. a) 2. Könige 13, 4.23. b) 5. Mose 32, 36. c) Psalm 107, 12; Hesekiel 22, 30.
Schlachter 1952:Denn der HERR sah das so bittere Elend Israels, daß Mündige und Unmündige dahin waren und es keinen Helfer für Israel gab.
Zürcher 1931:Denn der Herr hatte gesehen, wie bitter das Elend Israels war: Unmündige wie Mündige waren dahin, und es gab keinen Helfer für Israel.
Luther 1912:Denn der Herr sah an den elenden Jammer Israels, daß auch die Verschlossenen und Verlassenen dahin waren und kein Helfer war in Israel. - 5. Mose 32, 36.
Buber-Rosenzweig 1929:denn ER hatte das Elend Jissraels angesehn, obs auch sehr widerspenstig war: Behaltnes dahin, Belaßnes dahin, kein Helfer für Jissrael!
Tur-Sinai 1954:Denn der Ewige sah das Elend Jisraëls, (da es) gar trotzig (war), da war nicht Drinverhaltenes noch Freibelassenes, und es gab keinen Helfer für Jisraël,
Luther 1545 (Original):Denn der HERR sahe an den elenden jamer Jsrael, das auch die verschlossen vnd verlassen da hin waren, vnd kein Helffer war in Jsrael.
Luther 1545 (hochdeutsch):Denn der HERR sah an den elenden Jammer Israels, daß auch die Verschlossenen und Verlassenen dahin waren, und kein Helfer war in Israel.
NeÜ 2021:Denn Jahwe hatte das bittere Elend Israels gesehen, dass sie allesamt am Ende waren und dass niemand da war, der ihnen half.
Jantzen/Jettel 2016:denn JAHWEH sah, dass das Elend Israels sehr bitter war und dass dahin war der Gebundene und dahin der Freie, und dass kein Helfer da war für Israel. a)
a) sah 2. Könige 13, 4; 2. Mose 3, 7; Retter 5. Mose 32, 36; Psalm 142, 5; Hesekiel 22, 30; Jesaja 63, 3 .5
English Standard Version 2001:For the LORD saw that the affliction of Israel was very bitter, for there was none left, bond or free, and there was none to help Israel.
King James Version 1611:For the LORD saw the affliction of Israel, [that it was] very bitter: for [there was] not any shut up, nor any left, nor any helper for Israel.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:14, 25: das Gebiet Israels zurück eroberte. Die größte Leistung von Jerobeam II. war, dass er die israelitischen Grenzen ungefähr bis dorthin ausweitete, wo sie zur Zeit Salomos verliefen, einschließlich des Territoriums von Juda. Die Nordgrenze war wie bei Salomo der Eingang zu Hamat (vgl. 1. Könige 8, 65) und die Südgrenze war das Meer der Arava, das Tote Meer (Josua 3, 16; 12, 3). Jerobeam II. eroberte Hamat, eine wichtige Stadt am Orontes, ca. 250 km nördlich des Sees von Galiläa. Er kontrollierte auch Damaskus, was darauf schließen lässt, dass das Gebiet jenseits des Jordan südlich von Moab ebenso unter seiner Herrschaft stand. Seine Siege kamen zustande, da die Syrer durch assyrische Angriffe geschwächt waren, während Assyrien zu jener Zeit selbst nicht sehr stark war und ihm die Bedrohung der Nordgrenze, innere Probleme und eine Reihe von schwachen Königen zu schaffen machte. Jona. Die territoriale Ausbreitung von Jerobeam II. entsprach dem Willen des Herrn, wie er durch seinen Propheten Jona offenbarte. Es war der gleiche Jona, der mit dem göttlichen Aufruf zur Buße an die Assyrer nach Ninive reiste (s. Einleitung zum Buch Jona). Gath-Hepher. Eine Stadt im Stammesgebiet von Sebulon, ca. 22 km westlich des Sees von Galiläa (Josua 19, 13). 14, 25 Jonas Prophezeiung wird hier beschrieben. Der Herr selbst war Zeuge der schweren und bitteren Not, die jeden in Israel erreicht hatte, ohne dass menschliche Hilfe zu finden war (V. 26). Außerdem hatte der Herr nicht Israels endgültige Vernichtung beschlossen (V. 27). »Den Namen Israels unter dem Himmel austilgen« zu wollen, bedeutete, Israel vollständig auszurotten, ohne eine Spur oder Erinnerung an das Volk zurück zu lassen (5. Mose 9, 14; 29, 20). Von Mitleid bewegt, benutzte der Herr die Herrschaft von Jerobeam II., um sein leidendes Volk zu retten. Wie die Bücher Hosea und Amos zeigen, antwortete Israel jedoch nicht mit Buße auf Gottes Gnade.




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