2. Könige 17, 7

Das zweite Buch der Könige

Kapitel: 17, Vers: 7

2. Könige 17, 6
2. Könige 17, 8

Luther 1984:DENN die Israeliten hatten gegen den HERRN, ihren Gott, gesündigt, der sie aus Ägyptenland geführt hatte, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten, und fürchteten andere Götter
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):DAS ist aber geschehen, weil die Israeliten sich am HErrn, ihrem Gott, versündigt hatten, der sie aus Ägypten aus der Gewalt des Pharao's, des ägyptischen Königs, weggeführt hatte, und weil sie andere Götter verehrt hatten
Revidierte Elberfelder 1985/1986:UND das geschah, weil die Söhne Israel gesündigt hatten gegen den HERRN, ihren Gott, der sie aus dem Land Ägypten hatte heraufkommen lassen aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten-a-, und weil sie andere Götter fürchteten-b- -a) Psalm 78, 12-14. b) 2. Mose 20, 2-5; Psalm 106, 36; Jesaja 57, 5.7; Hosea 4, 12.13.
Schlachter 1952:Solches geschah darum, weil die Kinder Israel gesündigt hatten wider den HERRN, ihren Gott, der sie aus Ägyptenland, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten, geführt hatte, und weil sie andere Götter fürchteten
Zürcher 1931:Israel hatte sich nämlich an dem Herrn, seinem Gott, versündigt, der es aus dem Lande Ägypten, aus der Gewalt des Pharao, des Königs von Ägypten, hinweggeführt hatte: sie verehrten andre Götter
Luther 1912:Denn die Kinder Israel sündigten wider den Herrn, ihren Gott, der sie aus Ägyptenland geführt hatte, aus der Hand Pharaos, des Königs in Ägypten, und fürchteten andere Götter
Buber-Rosenzweig 1929:Es geschah also, da die Söhne Jissraels an IHM ihrem Gott sich versündigt hatten, der sie vom Land Ägypten, von unter der Hand Pharaos Königs von Ägypten, hatte heraufziehn lassen, fürchteten andere Götter,
Tur-Sinai 1954:So ward es, weil die Kinder Jisraël gegen den Ewigen, ihren Gott, gesündigt hatten, der sie aus dem Land Mizraim geführt hatte, aus der Gewalt Par'os, des Königs von Mizraim, und weil sie fremde Götter gefürchtet hatten
Luther 1545 (Original):Denn da die kinder Jsrael wider den HERRN jren Gott sündigeten, der sie aus Egyptenland gefüret hatte, aus der hand Pharao des königs in Egypten, vnd ander Götter furchten,
Luther 1545 (hochdeutsch):Denn da die Kinder Israel wider den HERRN, ihren Gott, sündigten (der sie aus Ägyptenland geführet hatte, aus der Hand Pharaos, des Königs in Ägypten) und andere Götter fürchteten
NeÜ 2021:Israels Schuld an seiner WegführungDas alles geschah, weil die Israeliten gegen Jahwe, ihren Gott, gesündigt hatten, der sie aus Ägypten herausgeführt und aus der Gewalt des Pharao befreit hatte. Sie verehrten andere Götter
Jantzen/Jettel 2016:Und dieses geschah, weil die Söhne Israels gesündigt hatten gegen JAHWEH, ihren Gott, der sie aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hatte, aus der Hand des Pharaos, des Königs von Ägypten, und weil sie andere Götter fürchteten a)
a) gesündi . Psalm 78, 11-14; 78, 52-56; Götter 2. Mose 20, 2-5; Psalm 106, 36; Hosea 4, 12-14
English Standard Version 2001:And this occurred because the people of Israel had sinned against the LORD their God, who had brought them up out of the land of Egypt from under the hand of Pharaoh king of Egypt, and had feared other gods
King James Version 1611:For [so] it was, that the children of Israel had sinned against the LORD their God, which had brought them up out of the land of Egypt, from under the hand of Pharaoh king of Egypt, and had feared other gods,



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:17, 7: In diesen Versen findet ein Wechsel statt; der Verfasser unterbricht das Zitieren seiner schriftlichen Quellen und liefert seine eigene Erklärung für Israels Gefangenschaft. Juda ist miteingeschlossen, obwohl es nicht vor dem Zeitraum 605/604-586 v. Chronik von den Babyloniern in die Gefangenschaft geführt wurde. Juda machte sich der gleichen Sünden schuldig. Hier findet sich eine vollständige und eindrückliche Rechtfertigung für Gottes strafendes Handeln mit seinem zwar privilegierten, aber auch aufständischen und abgefallenen Volk. In V. 7 beginnt er mit der Erklärung, dass die Israeliten gegen den Herrn sündigten, welcher sie aus Ägypten erlöst hatte. Eine ungeheuerliche Verzerrung der Gottesverehrung und der nationale Hang zum Götzendienst erschöpften schließlich die göttliche Langmut. Israels Götzendienst wird in V. 7-12 beschrieben. Als Reaktion auf Israels Taten sandte der Herr seine Propheten mit dem Aufruf zur Buße zu Israel und Juda (V. 13). Allerdings reagierte das Volk nicht auf die Botschaft der Propheten, da sie wie ihre Väter nicht an den Herrn glaubten (V. 14). Ihr fehlender Glaube führte zu Ungehorsam gegenüber den Geboten des Herrn und dem weiteren Streben nach Götzendienst (V. 15-17). Israels (und Judas) Götzendienst rief den Zorn des Herrn hervor, welcher sie letztendlich ins Exil führte (V. 18). Israels und Judas »schwere Sünde« bestand darin, dass sie Jerobeams I. sündigem Vorbild dauerhaft folgten, den Herrn verließen und den Götzen dienten. Dadurch brachten sie das von den Propheten vorhergesagte Gericht der Gefangenschaft auf sich (V. 19-23). 17, 7 fürchteten andere Götter. Der Hauptgrund für Israels Wegführung ins Exil war die Anbetung anderer Götter. Die Furcht des Herrn führte zum Hören auf sein Wort und dem Gehorsam gegenüber seinen Anordnungen und Satzungen (5. Mose 4, 10; 5, 29; 6, 24), aber die Furcht der Götter Kanaans führte Israel zum Gehorsam gegenüber den Gesetzen der kanaanitischen Gottheiten (V. 8). Das Ergebnis des Gehorsams gegenüber diesen falschen Göttern wird in V. 9-12.16.17 beschrieben.




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