Nehemia 5, 6

Das Buch Nehemia

Kapitel: 5, Vers: 6

Nehemia 5, 5
Nehemia 5, 7

Luther 1984:Als ich aber ihr Schreien und diese Worte hörte, wurde ich sehr zornig.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):DA geriet ich in heftigen Zorn, als ich ihre lauten Klagen und diese Reden vernahm.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Da wurde ich sehr zornig-a-, als ich ihr Klagegeschrei und diese Worte hörte. -a) Nehemia 13, 8.17.25; Psalm 119, 53; Jakobus 2, 6.
Schlachter 1952:Als ich aber das Geschrei und diese Worte hörte, ward ich sehr zornig.
Zürcher 1931:Als ich sie so klagen und berichten hörte, ward ich sehr zornig.
Luther 1912:Da ich aber ihr Schreien und solche Worte hörte, ward ich sehr zornig.
Buber-Rosenzweig 1929:Es entflammte mich sehr, als ich ihr Geschrei und diese ihre Reden hörte.
Tur-Sinai 1954:Das verdroß mich sehr, als ich ihr Wehgeschrei und diese Worte hörte.
Luther 1545 (Original):Da ich aber jr schreien vnd solche wort höret, ward ich seer zornig.
Luther 1545 (hochdeutsch):Und mein Herz ward Rats mit mir, daß ich schalt die Ratsherren und die Obersten, und sprach zu ihnen: Wollt ihr einer auf den andern Wucher treiben? Und ich brachte eine große Gemeine wider sie
NeÜ 2021:Als ich ihre Klage und diese Worte hörte, wurde ich sehr zornig.
Jantzen/Jettel 2016:Und als ich ihr Geschrei und diese Worte hörte, wurde ich sehr zornig. a)
a) Nehemia 13, 8 .25; 2. Mose 16, 20; 2. Samuel 13, 21; Markus 3, 5; Epheser 4, 26
English Standard Version 2001:I was very angry when I heard their outcry and these words.
King James Version 1611:And I was very angry when I heard their cry and these words.
John MacArthur Studienbibel:5, 1: Der Widerstand der Feinde und schwierige Zeiten verursachten im Allgemeinen schlechte wirtschaftliche Bedingungen, die sich auf das empfindliche Leben der Juden verheerend auswirkten. Der Effekt dieses moralischen Drucks, der auf den Rückkehrern lastete, war schlimmer als jeder feindliche Widerstand. 5, 1 ihre Brüder, die Juden. Das bezieht sich vielleicht wieder auf die Vornehmen, die nicht mitarbeiteten und Allianzen mit den Feinden eingegangen waren (s. Anm. zu 3, 5). Das Volk war von der schweren Arbeit erschöpft und aufgerieben von der unerbittlichen Belästigung durch die Feinde. Sie waren arm und es fehlte ihnen am Lebensnotwendigsten und an Mitteln, um Steuern zu zahlen. Sie liehen sich Geld für die Steuern und arbeiteten an der Stadtmauer, anstatt Nahrung vom Land zu erwirtschaften. Als Krönung all dessen wurden Beschwerden laut gegen die schreckliche Ausbeutung und Erpressung durch die reichen Juden, die nicht mithalfen, sondern die Leute zwangen, ihre Häuser und Kinder zu verkaufen, ohne eine Möglichkeit zu haben, diese zurückzukaufen. Unter normalen Umständen bot das Gesetz die Hoffnung, dass diese jungen Leute bei der Schulderlassung, die alle 7 Jahre und im Jubeljahr (alle 50 Jahre) stattfand, freikamen (3. Mose 25). Der Brauch des Lösens ermöglichte, die Versklavten fast jederzeit zurückzukaufen, aber die verzweifelte finanzielle Situation jener Zeit ließ das unmöglich erscheinen.




Predigten über Nehemia 5, 6
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