Hiob 31, 17

Das Buch Hiob (Ijob, Job)

Kapitel: 31, Vers: 17

Hiob 31, 16
Hiob 31, 18

Luther 1984:-a-Hab ich meinen Bissen allein gegessen, und hat nicht die Waise auch davon gegessen? -a) V. 17-20: Jesaja 58, 7.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):und meinen Bissen für mich allein verzehrt habe, ohne daß der Verwaiste sein Teil davon genossen hat, -
Revidierte Elberfelder 1985/1986:und meinen Bissen alleine aß, so daß die Waise nichts (mehr) davon essen konnte -
Schlachter 1952:Habe ich meinen Bissen allein verzehrt, und hat das Waislein nichts davon gekriegt?
Schlachter 2000 (05.2003):Habe ich meinen Bissen allein verzehrt, und hat der Verwaiste nichts davon essen können?
Zürcher 1931:wenn ich meinen Bissen allein ass / und die Waise ass nicht mit - /
Luther 1912:Hab ich meinen Bissen allein gegessen, und hat nicht der Waise auch davon gegessen?
Buber-Rosenzweig 1929:aß ich je allein meinen Bissen, die Waise aß nicht davon mit?
Tur-Sinai 1954:wenn ich mein Brot allein verzehrte / und nicht davon die Waise aß -
Luther 1545 (Original):Hab ich meinen bissen allein gessen, vnd nicht der Waise auch dauon gessen?
Luther 1545 (hochdeutsch):Hab ich meinen Bissen allein gegessen, und nicht der Waise auch davon gegessen?
NeÜ 2024:Habe ich meinen Bissen allein gegessen, / dass das Waisenkind nichts davon bekam?
Jantzen/Jettel (25.11.2022):und meinen Bissen allein aß, sodass die Waise nicht davon essen konnte
-Parallelstelle(n): Hiob 22, 7; 5. Mose 15, 11.14
English Standard Version 2001:or have eaten my morsel alone, and the fatherless has not eaten of it
King James Version 1611:Or have eaten my morsel myself alone, and the fatherless hath not eaten thereof;
Westminster Leningrad Codex:וְאֹכַל פִּתִּי לְבַדִּי וְלֹא אָכַל יָתוֹם מִמֶּֽנָּה



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:31, 1: Hiob suchte sich nun verstärkt von den falschen Anschuldigungen zu befreien. Er betonte mit Nachdruck, unschuldig zu sein, und forderte Gerechtigkeit. Wenn jemand damals unschuldig war, legte er davon Zeugnis ab, indem er beim König schwor. Dieses Vorgehen war unter Hiobs Nachbarvölkern bei Gerichtsverfahren bekannt. Der wiederholte Gebrauch des Wortes »wenn« beschreibt, was Hiob falsch gemacht haben könnte, im Anschluss werden die möglichen Folgen aufgeführt. Er akzeptierte diese Folgen, wenn er sie verdient hätte. Das stellte Hiobs letzten Versuch dar, sich vor Gott und Mensch zu verteidigen. Hiob war keiner Sünde schuldig in Bezug auf Reinheit (V. 1), Sünde im Allgemeinen (V. 2.3), Wahrheit (V. 5), Begehren (V. 7), eheliche Treue (V. 9), Rechtsangelegenheiten (V. 13), Erbarmen (V. 16-21), materielle Dinge (V. 24.25), falsche Religionen (V. 26.27), Liebe zu Feinden und Fremden (V. 29-32), geheime Sünden (V. 33.34) und geschäftliche Beziehungen (V. 38-40). Er bat Gott, ihm zu antworten (V. 35) und sein Leid zu erklären. 31, 1 hatte einen Bund geschlossen mit meinen Augen. Er meinte hier sexuelle Reinheit (vgl. Sprüche 6, 25; Matthäus 5, 28).



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