Hiob 31, 16

Das Buch Hiob (Ijob, Job)

Kapitel: 31, Vers: 16

Hiob 31, 15
Hiob 31, 17

Luther 1984:Habakuk ich -a-den Bedürftigen ihr Begehren versagt und die Augen der Witwe verschmachten lassen? -a) Hiob 29, 12.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):«Wenn ich den Geringen ihr Begehren versagt und die Augen der Witwe habe schmachten lassen
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Wenn ich Geringen einen Wunsch verweigert habe-a-, die Augen der Witwe erlöschen ließ -a) Sprüche 22, 22; Jesaja 10, 2.
Schlachter 1952:Habe ich den Armen versagt, was sie begehrten, und die Augen der Witwe verschmachten lassen?
Zürcher 1931:Wenn ich den Armen ihr Begehr versagte / und die Augen der Witwe verschmachten liess, /
Luther 1912:Habakuk ich den Dürftigen ihr Begehren versagt und die Augen der Witwe lassen verschmachten? - Hiob 29, 12.
Buber-Rosenzweig 1929:Weigerte Schwachen ich je das Begehr, ließ die Augen der Witwe verschmachten,
Tur-Sinai 1954:Wenn ich der Armen Wunsch versagt / der Witwe Augen schmachten ließ /
Luther 1545 (Original):Habakuk ich den Dürfftigen jr begirde versaget, vnd die augen der Widwen lassen verschmachten?
Luther 1545 (hochdeutsch):Habakuk ich den Dürftigen ihre Begierde versagt und die Augen der Witwen lassen verschmachten?
NeÜ 2021:Habe ich jemals Armen einen Wunsch versagt, / ließ ich die Augen der Witwe erlöschen?
Jantzen/Jettel 2016:Hab’ ich den Wunsch der Armen verweigert die Augen der Witwe verschmachten lassen, a)
a) Armen Hiob 29, 12 .16; 30, 25; Sprüche 14, 31; 19, 17; Witwe Hiob 29, 13; 5. Mose 10, 18; 24, 19; Jakobus 1, 27
English Standard Version 2001:If I have withheld anything that the poor desired, or have caused the eyes of the widow to fail,
King James Version 1611:If I have withheld the poor from [their] desire, or have caused the eyes of the widow to fail;



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:31, 1: Hiob suchte sich nun verstärkt von den falschen Anschuldigungen zu befreien. Er betonte mit Nachdruck, unschuldig zu sein, und forderte Gerechtigkeit. Wenn jemand damals unschuldig war, legte er davon Zeugnis ab, indem er beim König schwor. Dieses Vorgehen war unter Hiobs Nachbarvölkern bei Gerichtsverfahren bekannt. Der wiederholte Gebrauch des Wortes »wenn« beschreibt, was Hiob falsch gemacht haben könnte, im Anschluss werden die möglichen Folgen aufgeführt. Er akzeptierte diese Folgen, wenn er sie verdient hätte. Das stellte Hiobs letzten Versuch dar, sich vor Gott und Mensch zu verteidigen. Hiob war keiner Sünde schuldig in Bezug auf Reinheit (V. 1), Sünde im Allgemeinen (V. 2.3), Wahrheit (V. 5), Begehren (V. 7), eheliche Treue (V. 9), Rechtsangelegenheiten (V. 13), Erbarmen (V. 16-21), materielle Dinge (V. 24.25), falsche Religionen (V. 26.27), Liebe zu Feinden und Fremden (V. 29-32), geheime Sünden (V. 33.34) und geschäftliche Beziehungen (V. 38-40). Er bat Gott, ihm zu antworten (V. 35) und sein Leid zu erklären. 31, 1 hatte einen Bund geschlossen mit meinen Augen. Er meinte hier sexuelle Reinheit (vgl. Sprüche 6, 25; Matthäus 5, 28).




Predigten über Hiob 31, 16
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