Hiob 31, 19

Das Buch Hiob (Ijob, Job)

Kapitel: 31, Vers: 19

Hiob 31, 18
Hiob 31, 20

Luther 1984:Hab ich zugesehen, wie jemand ohne Kleid verkommen ist, und den Armen ohne Decke gehen lassen?
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):wenn ich jemand habe verkommen sehen aus Mangel an Kleidung und daß ein Armer keine Schlafdecke hatte,
Revidierte Elberfelder 1985/1986:wenn ich (ruhig) zusah, wie einer ohne Kleidung umherirrte-1- und der Arme keine Decke hatte-a-, -1) o: umkam. a) Jesaja 58, 7; Matthäus 25, 36; Jakobus 2, 16.
Schlachter 1952:Habe ich einen umherirren sehen ohne Kleider und dem Armen keine Decke gegeben?
Schlachter 2000 (05.2003):Habe ich mit angesehen, wie einer umherirrte ohne Kleider, oder der Arme ohne Decke?
Zürcher 1931:sah ich, dass vor Blösse einer umkam / und dass ein Armer keine Decke hatte, /
Luther 1912:Hab ich jemand sehen umkommen, daß er kein Kleid hatte, und den Armen ohne Decke gehen lassen? - Jesaja 58, 7.
Buber-Rosenzweig 1929:Sah ich je einen Verlornen ohne Gewand, keine Hülle am Dürftigen,
Tur-Sinai 1954:Wenn ohne Kleid ich sah den Irrenden / und unbedeckt den Elenden /
Luther 1545 (Original):Hab ich jemand sehen vmbkomen, das er kein Kleid hatte, vnd den Armen on decke gehen lassen?
Luther 1545 (hochdeutsch):Hab ich jemand sehen umkommen, daß er kein Kleid hatte, und den Armen ohne Decke gehen lassen?
NeÜ 2021:Habe ich jemand umkommen sehen, weil er nichts anhatte; / ließ ich einen Armen ohne Decke gehn?
Jantzen/Jettel (25.11.2022):wenn ich je einen Umkommenden sah, ohne Kleider, und einen Armen, wie er keine Decke hatte,
-Parallelstelle(n): Lukas 3, 11; Jakobus 2, 15.16
English Standard Version 2001:if I have seen anyone perish for lack of clothing, or the needy without covering,
King James Version 1611:If I have seen any perish for want of clothing, or any poor without covering;
Westminster Leningrad Codex:אִם אֶרְאֶה אוֹבֵד מִבְּלִי לְבוּשׁ וְאֵין כְּסוּת לָאֶבְיֽוֹן



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:31, 1: Hiob suchte sich nun verstärkt von den falschen Anschuldigungen zu befreien. Er betonte mit Nachdruck, unschuldig zu sein, und forderte Gerechtigkeit. Wenn jemand damals unschuldig war, legte er davon Zeugnis ab, indem er beim König schwor. Dieses Vorgehen war unter Hiobs Nachbarvölkern bei Gerichtsverfahren bekannt. Der wiederholte Gebrauch des Wortes »wenn« beschreibt, was Hiob falsch gemacht haben könnte, im Anschluss werden die möglichen Folgen aufgeführt. Er akzeptierte diese Folgen, wenn er sie verdient hätte. Das stellte Hiobs letzten Versuch dar, sich vor Gott und Mensch zu verteidigen. Hiob war keiner Sünde schuldig in Bezug auf Reinheit (V. 1), Sünde im Allgemeinen (V. 2.3), Wahrheit (V. 5), Begehren (V. 7), eheliche Treue (V. 9), Rechtsangelegenheiten (V. 13), Erbarmen (V. 16-21), materielle Dinge (V. 24.25), falsche Religionen (V. 26.27), Liebe zu Feinden und Fremden (V. 29-32), geheime Sünden (V. 33.34) und geschäftliche Beziehungen (V. 38-40). Er bat Gott, ihm zu antworten (V. 35) und sein Leid zu erklären. 31, 1 hatte einen Bund geschlossen mit meinen Augen. Er meinte hier sexuelle Reinheit (vgl. Sprüche 6, 25; Matthäus 5, 28).



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