Psalm 26, 10

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 26, Vers: 10

Psalm 26, 9
Psalm 26, 11

Luther 1984:an deren Händen Schandtat klebt / und die gern Geschenke nehmen. /
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):an deren Händen Verbrechen kleben / und deren Rechte gefüllt ist mit Bestechung! /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:an deren Händen Schandtat / und deren Rechte voll Bestechung ist! /
Schlachter 1952:an deren Händen Laster klebt / und deren Rechte voll Bestechung ist. /
Schlachter 2000 (05.2003):an deren Händen Laster klebt und deren Rechte voll Bestechung ist.
Zürcher 1931:an deren Händen Schandtat klebt / und deren Rechte voll Bestechung ist. /
Luther 1912:welche mit böser Tücke umgehen und nehmen gern Geschenke.
Buber-Rosenzweig 1929:an deren Fingern Zuchtlosigkeit ist und deren Rechte voll ist die Bestechung!
Tur-Sinai 1954:an deren Händen Treubruch ist / und deren Rechte voll Bestechung! /
Luther 1545 (Original):Welche mit bösen Tücken vmbgehen, Vnd nemen gerne Geschencke.
Luther 1545 (hochdeutsch):welche mit bösen Tücken umgehen und nehmen gerne Geschenke.
Neue Genfer Übersetzung 2011:An ihren Händen klebt Unrecht, gerne nehmen sie Bestechungsgelder an.
NeÜ 2024:Schandtaten kleben an ihren Händen, / und ihre Taschen sind durch Bestechungen voll.
Jantzen/Jettel (25.11.2022):in deren Händen Schandtat(a) und deren Rechte voll Bestechung ist.
-Fussnote(n): (a) o.: böses Vorhaben
-Parallelstelle(n): Händ. Psalm 28, 4; böses Jesaja 33, 15
English Standard Version 2001:in whose hands are evil devices, and whose right hands are full of bribes.
King James Version 1611:In whose hands [is] mischief, and their right hand is full of bribes.
Westminster Leningrad Codex:אֲשֶׁר בִּידֵיהֶם זִמָּה וִֽימִינָם מָלְאָה שֹּֽׁחַד



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:26, 1: Die Psalmen 26, 27 und 28 sprechen vom »Haus« des Herrn, denn hier geht es zentral um den öffentlichen Gottesdienst. Psalm 26 weist eine Mischform auf: Er enthält Elemente der Unschuldserklärung, des Gebets und der Zuversicht (vgl. V. 1 als Beispiel). Was die Struktur des Psalms betrifft, verdeutlichen 4 eingewobene Gebete und Zeugnisse die Leidenschaft des Psalmisten, den Herrn in Geist und Wahrheit anzubeten. I. Seine Situation (26, 1) A. Sein Gebet um Gerechtigkeit (26, 1a) B. Das Zeugnis seiner Hingabe (26, 1b) II. Seine offensichtliche Lauterkeit (26, 2-8) A. Sein Gebet um Prüfung (26, 2) B. Das Zeugnis seiner Treue (26, 3-8) III. Sein Blick in die Zukunft (26, 9-11a) A. Sein Gebet um letztendliche Gunst (26, 9) B. Sein Zeugnis messbarer Andersartigkeit (26, 10-11a) IV. Seine Zuversicht (26, 11b-12) A. Seine Gebete drücken Zuversicht in die Person Gottes aus (26, 11b) B. Seine Zeugnisse drücken Zuversicht in die Vorsehung Gottes aus (26, 12) 26, 1 Schaffe mir Recht. Wörtl. »Richte mich!« Das bezieht sich auf die Entlastung von falschen Anklagen bzw. Vorwürfen unter dem Schutz der Bundesklauseln des theokratischen Gesetzes (vgl. Psalm 7, 8; 35, 24; 43, 1). meiner Lauterkeit. Auch das ist kein Anspruch der Vollkommenheit, sondern der Unschuld, insbesondere im Kontext unbegründeter »juristischer« Vorwürfe (vgl. Psalm 7, 8; Sprüche 10, 9; 19, 1; 20, 7; 28, 6). ich werde nicht wanken. Vgl. Psalm 18, 36; 37, 31; im Gegensatz zu Psalm 73, 18-20.



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