Prediger 5, 5

Prediger, Kohelet, Koheleth, Prediger Salomo, Ekklesiastes

Kapitel: 5, Vers: 5

Prediger 5, 4
Prediger 5, 6

Luther 1984:Laß nicht zu, daß dein Mund dich in Schuld bringe, und sprich vor dem -a-Boten Gottes nicht: Es war ein Versehen. Gott könnte zürnen über deine Worte und verderben das Werk deiner Hände. -a) Maleachi 2, 7.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Gestatte deinem Munde nicht, deine Person in Schuld zu bringen, und sage nicht vor dem Gottesdiener-1- aus, daß eine Übereilung vorliege: warum soll Gott über etwas von dir Ausgesprochenes zürnen und das Werk deiner Hände mißlingen lassen? -1) = Priester.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Gestatte deinem Mund nicht, daß er dein Fleisch in Sünde bringt-1-! Und sprich nicht vor dem Boten (Gottes)-a-: Es war ein Versehen-2b-! Wozu soll Gott über deine Stimme zürnen und das Werk deiner Hände verderben? -1) w: das Ziel verfehlen läßt. 2) w: unabsichtliches und unwissentliches Vergehen. a) Maleachi 2, 7. b) 3. Mose 5, 4.
Schlachter 1952:Laß dich durch deinen Mund nicht in Schuld stürzen und sage nicht vor dem Boten: «Es war ein Versehen!» Warum soll Gott zürnen ob deiner Worte und das Werk deiner Hände bannen?
Zürcher 1931:Mach nicht, dass dein Mund dich in Schuld bringt, / und sage nicht vor dem Boten (Gottes)-1-: «Es war Übereilung.» / Warum soll Gott ob deines Wortes zürnen / und das Tun deiner Hände missraten lassen? / -1) vermutlich der Priester, vgl. Maleachi 2, 7.
Luther 1912:Laß deinem Mund nicht zu, daß er dein Fleisch verführe; und sprich vor dem a) Engel nicht: Es war ein Versehen. Gott möchte erzürnen über deine Stimme und verderben alle Werke deiner Hände. - a) Maleachi 2, 7.
Buber-Rosenzweig 1929:Gib nimmer deinen Mund her, dein Fleisch in Sünde zu versetzen, und sprich nimmer dem Boten ins Antlitz, daß es ein Irrtum gewesen sei, - weshalb soll Gott um deine Stimme grollen und das Tun deiner Hände zermürben!
Tur-Sinai 1954:Gestatte deinem Mund nicht, deinen Leib in Schuld zu bringen, und sage nicht vor dem Boten, daß es unbedacht war. Warum soll Gott über dein Gerede zürnen und das Werk deiner Hände verderben?
Luther 1545 (Original):Verhenge deinem Mund nicht, das er dein fleisch verfüre, Vnd sprich fur dem Engel nicht, Ich bin vnschüldig, Gott möcht erzürnen vber deine stim, vnd verdamnen alle werck deiner hende. -[Vnschüldig] Das ist, Verteidige deine verfürung nicht, wie die falschen geister vnd trewmer. Engel heisst hie die Priester vnd Lerer.
Luther 1545 (hochdeutsch):Verhänge deinem Mund nicht, daß er dein Fleisch verführe, und sprich vor dem Engel nicht: Ich bin unschuldig. Gott möchte erzürnen über deine Stimme und verdammen alle Werke deiner Hände.
NeÜ 2021:(5) Gestatte deinem Mund nicht, dich in Schuld zu bringen, und sag dem Boten ‹Gottes› nicht ins Gesicht: Es war ein Versehen! Oder willst du, dass Gott zornig auf dein Reden wird und das Werk deiner Hände verdirbt?
Jantzen/Jettel 2016:Gestatte deinem Mund nicht, dass er dein Fleisch veranlasst zu sündigen. Und sprich nicht vor dem Boten [Gottes], es sei ein Versehen gewesen: Warum sollte Gott über deine Stimme zürnen und das Werk deiner Hände verderben?
English Standard Version 2001:Let not your mouth lead you into sin, and do not say before the messenger that it was a mistake. Why should God be angry at your voice and destroy the work of your hands?
King James Version 1611:Suffer not thy mouth to cause thy flesh to sin; neither say thou before the angel, that it [was] an error: wherefore should God be angry at thy voice, and destroy the work of thine hands?



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:5, 1: Der Auftakt zur abschließenden Ermahnung des Buches, Gott mit Ehrfurcht zu nahen. 5, 1 Haus Gottes. Der von Salomo in Jerusalem erbaute Tempel (vgl. 1. Könige 8, 15-21). Himmel … Erde. Da Gott im Himmel ist und der Mensch auf der Erde, sind voreilige Versprechen und Worte gegenüber Gott töricht.




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