Römer 2, 15

Der Brief des Paulus an die Römer (Römerbrief)

Kapitel: 2, Vers: 15

Römer 2, 14
Römer 2, 16

Luther 1984:Sie beweisen damit, daß in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert, zumal ihr Gewissen es ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen --a- -a) Römer 1, 32.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):sie liefern ja dadurch den tatsächlichen Beweis, daß das vom Gesetz gebotene Tun ihnen ins Herz geschrieben ist, wofür auch ihr Gewissen sein Zeugnis ablegt und ebenso ihre Gedanken, die im Widerstreit miteinander Anklagen erheben oder auch Entschuldigungen vorbringen: -
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Sie beweisen, daß das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben ist, indem ihr Gewissen mit Zeugnis gibt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen -
Schlachter 1952:da sie ja beweisen, daß des Gesetzes Werk in ihre Herzen geschrieben ist, was auch ihr Gewissen bezeugt, dazu ihre Überlegungen, welche sich untereinander verklagen oder entschuldigen.
Schlachter 1998:da sie ja beweisen, daß das Werk des Gesetzes-1- in ihre Herzen geschrieben ist, was auch ihr Gewissen bezeugt, dazu ihre Überlegungen, welche sich untereinander verklagen oder auch entschuldigen - -1) o: das vom Gesetz geforderte Handeln.++
Schlachter 2000 (05.2003):da sie ja beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben ist, was auch ihr Gewissen bezeugt, dazu ihre Überlegungen, die sich untereinander verklagen oder auch entschuldigen —
Zürcher 1931:da sie ja zu erkennen geben, dass das Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben ist, indem auch ihr Gewissen dies bezeugt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch verteidigen - -Römer 1, 19.32; Hebräer 8, 10; Jeremia 31, 33.
Luther 1912:als die da beweisen, des Gesetzes Werk sei geschrieben in ihrem Herzen, sintemal ihr Gewissen ihnen zeugt, dazu auch die Gedanken, die sich untereinander verklagen oder entschuldigen), - Römer 1, 32.
Luther 1912 (Hexapla 1989):als die da beweisen, des Gesetzes Werk sei geschrieben in ihrem Herzen, sintemal ihr Gewissen ihnen zeugt, dazu auch die Gedanken, die sich untereinander verklagen oder entschuldigen>, -Römer 1, 32.
Luther 1545 (Original):damit, das sie beweisen, des Gesetzes werck sey beschrieben in jrem hertzen, Sintemal jr Gewissen sie bezeuget, da zu auch die gedancken, die sich vnternander verklagen oder entschüldigen,
Luther 1545 (hochdeutsch):damit, daß sie beweisen, des Gesetzes Werk sei beschrieben in ihrem Herzen, sintemal ihr Gewissen sie bezeuget, dazu auch die Gedanken, die sich untereinander verklagen oder entschuldigen,
Neue Genfer Übersetzung 2011:Ihr Verhalten beweist, dass das, was das Gesetz fordert, ihnen ins Herz geschrieben ist. Das zeigt sich auch im Urteil ihres Gewissens und am Widerstreit von Anklagen und Rechtfertigungen in ihren Gedanken.
Albrecht 1912/1988:Denn durch ihr Verhalten* beweisen sie, daß die Kenntnis jenes Tuns, das vom Gesetz gefordert wird, in ihrem Herzen eingeschrieben steht. Dafür* zeugt auch ihr sittliches Bewußtsein: ihre Gedanken verklagen sich untereinander und suchen sich auch wohl zu rechtfertigen*.
Meister:welche beweisen, daß das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben steht, indem ihr Gewissen es mitbezeugt und im Umgang untereinander ihre Gedanken sich anklagen oder auch sich verantworten -
Menge 1949 (Hexapla 1997):sie liefern ja dadurch den tatsächlichen Beweis, daß das vom Gesetz gebotene Tun ihnen ins Herz geschrieben ist, wofür auch ihr Gewissen sein Zeugnis ablegt und ebenso ihre Gedanken, die im Widerstreit miteinander Anklagen erheben oder auch Entschuldigungen vorbringen: -
Nicht revidierte Elberfelder 1905:welche das Werk des Gesetzes geschrieben zeigen in ihren Herzen, indem ihr Gewissen mitzeugt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen>
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Sie beweisen, daß das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben ist, indem ihr Gewissen mit Zeugnis gibt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen -
Robinson-Pierpont (01.12.2022):welche das Werk des Gesetzes (als) in ihren Herzen geschrieben erweisen, mit ihrem Gewissen zeugend, und ihre Überlegungen sich untereinander anklagen oder auch verteidigen.
Interlinear 1979:diese zeigen das Werk des Gesetzes geschrieben in ihren Herzen, Zeugnis ablegt ihr Gewissen und untereinander die Gedanken anklagen oder auch verteidigen,
NeÜ 2024:Sie beweisen damit, dass ihnen die Forderungen des Gesetzes ins Herz geschrieben sind. Das zeigt sich auch an der Stimme ihres Gewissens und am Widerstreit ihrer Gedanken, die sich gegenseitig anklagen oder auch entschuldigen.
Jantzen/Jettel (25.11.2022):welche das Werk(a) des Gesetzes, geschrieben in ihren Herzen, aufweisen, indem(b) ihr Gewissen mitbezeugt und indem zwischen ihnen wechselweise die Gedankenurteile sich anklagen oder auch entschuldigen(c))
-Fussnote(n): (a) o.: die Verrichtung; das Geschäft; das Tun (b) o.: wobei; während; zumal (c) d. h.: sie beweisen damit, dass die Verrichtung des Gesetzes in ihren Herzen aufgeschrieben ist; ihr Gewissen bezeugt es mit, und die Gedankenurteile klagen sich untereinander an oder entschuldigen sich auch.
-Parallelstelle(n): Römer 1, 32; Gewissen Apostelgeschichte 23, 1*
English Standard Version 2001:They show that the work of the law is written on their hearts, while their conscience also bears witness, and their conflicting thoughts accuse or even excuse them
King James Version 1611:Which shew the work of the law written in their hearts, their conscience also bearing witness, and [their] thoughts the mean while accusing or else excusing one another;)
Robinson-Pierpont 2022:οἵτινες ἐνδείκνυνται τὸ ἔργον τοῦ νόμου γραπτὸν ἐν ταῖς καρδίαις αὐτῶν, συμμαρτυρούσης αὐτῶν τῆς συνειδήσεως, καὶ μεταξὺ ἀλλήλων τῶν λογισμῶν κατηγορούντων ἢ καὶ ἀπολογουμένων,
Franz Delitzsch 11th Edition:בְּהַרְאוֹתָם מַעֲשֵׂה הַתּוֹרָה כָּתוּב עַל־לִבָּם וְדַעְתָּם מְעִידָה בָהֶם וּמַחְשְׁבוֹתָם בְּקִרְבָּם מְחַיְּבוֹת זֹאת אֶת־זֹאת אוֹ מְזַכּוֹת



Kommentar:
Peter Streitenberger 2022:Die das tun, was Gott will, zeigen, dass sie das Gesetz in ihrem Gewissen haben. Dieses beurteilt die Absichten und die Handlungen, sodass es ein gewisser Maßstab sein kann, wie jemand handeln sollte.
John MacArthur Studienbibel:2, 1: Nachdem Paulus die Sündhaftigkeit der unmoralischen Heiden aufgezeigt hat (1, 18-32), legt er seine Anklage gegen den religiösen Moralisten vor - sei er Jude oder Heide. Dazu führt er sechs Prinzipien an, anhand derer Gott richtet: 1.) Erkenntnis (V. 1), 2.) Wahrheit (V. 2.3), 3.) Schuld (V. 4.5), 4.) Werke (V. 6-10), 5.) kein Ansehen der Person (V. 11-15) und 6.) Motivation (V. 16). 2, 1 Darum bist du nicht zu entschuldigen … der du richtest. Sowohl Juden (an die Paulus sich hier in erster Linie richtet, vgl. V. 17) als auch moralisierende Heiden irren, wenn sie von sich meinen, sie seien von Gottes Gericht ausgenommen, weil sie die unmoralischen Exzesse aus Kap. 1 nicht ausgeübt haben. Solche Menschen haben eine größere Erkenntnis als die morallosen Heiden (3, 2; 9, 4) und damit auch eine größere Verantwortung (vgl. Hebräer 10, 26-29; Jakobus 3, 1). verurteilst du dich selbst. Wenn jemand genug Erkenntnis hat, um andere zu verurteilen, so verdammt er sich selbst. Denn er zeigt, dass er mit seiner Erkenntnis sehr wohl auch seinen eigenen Zustand beurteilen könnte. verübst ja dasselbe. Sie verurteilten andere, aber entschuldigten ihre eigenen Sünden. Selbstgerechtigkeit beruht auf zwei fatalen Fehlern: 1.) Man setzt Gottes Moralmaßstab herab, indem man Äußerlichkeiten betont; 2.) man unterschätzt das Ausmaß der eigenen Sündhaftigkeit (vgl. Matthäus 5, 20-22.27.28; 7, 1-3; 15, 1-3; Lukas 18, 21).



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