1. Mose 49, 6

Das erste Buch Mose, Genesis

Kapitel: 49, Vers: 6

1. Mose 49, 5
1. Mose 49, 7

Luther 1984:Meine Seele komme nicht in ihren Rat, und mein Herz sei nicht in ihrer Versammlung; denn in ihrem Zorn haben sie Männer gemordet, und in ihrem Mutwillen haben sie Stiere gelähmt.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):ich will nichts zu schaffen haben mit ihren Ratschlägen, will keine Gemeinschaft haben mit ihren Entschlüssen! Denn in ihrem Zorn haben sie Männer erschlagen und in ihrem Mutwillen-1- Stiere verstümmelt. -1) o: Übermut.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Meine Seele komme nicht in ihren geheimen Rat, meine Ehre-1- vereinige sich nicht mit ihrer Versammlung! Denn in ihrem Zorn erschlugen sie den Mann, in ihrem Mutwillen lähmten sie den Stier. -1) LXX: «meine Leber», was auch soviel wie «meine Seele» o. «mein Herz» bed. kann.
Schlachter 1952:Meine Seele komme nicht in ihren Kreis / und meine Ehre vereine sich nicht mit ihrer Versammlung! / Denn in ihrem Zorn haben sie Männer gemordet / und in ihrer Willkür Ochsen verstümmelt. /
Zürcher 1931:Ihrem Rat bleibe fern meine Seele, / mit ihrer Versammlung eine sich nicht mein Herz; / denn im Zorne töten sie Männer, / und im Mutwillen verstümmeln sie Stiere. / -1. Mose 34, 25.
Luther 1912:Meine Seele komme nicht in ihren Rat, und meine a) Ehre sei nicht in ihrer Versammlung; denn b) in ihrem Zorn haben sie den Mann erwürgt, und in ihrem Mutwillen haben sie den Ochsen verlähmt. - a) Psalm 16, 9; Psalm 30, 13. b) 1. Mose 34, 25.
Buber-Rosenzweig 1929:Nimmer komme in ihren Rat meine Seele, nimmer eine, meine Ehre, dich ihrer Versammlung! Denn in ihrem Zorn erwürgen sie Männer, in ihrem Mutwill lähmen sie Stiere.
Tur-Sinai 1954:In ihren Kreis komm' meine Seele nicht, Nie eine sich zu ihrer Schar mein Stolz; In ihrem Zorn erschlugen sie den Mann, Im Guten schnitten sie des Stieres Sehnen.
Luther 1545 (Original):Meine Seele kome nicht in jren Rat, vnd meine Ehre sey nicht in jrer Kirchen, Denn in jrem zorn haben sie den Man erwürget, vnd in jrem mutwillen, haben sie den Ochsen verderbet.
Luther 1545 (hochdeutsch):Meine Seele komme nicht in ihren Rat, und meine Ehre sei nicht in ihrer Kirche; denn in ihrem Zorn haben sie den Mann erwürget und in ihrem Mutwillen haben sie den Ochsen verderbet.
NeÜ 2021:Mit ihren Plänen habe ich nichts zu tun, / meine Ehre ist nicht eins mit ihrer Schar, / denn im Zorn haben sie Männer gemordet, / mutwillig Stiere gelähmt.
Jantzen/Jettel 2016:Meine Seele komme nicht in ihren geheimen Rat, und meine Ehre 1) vereinige sich nicht mit ihrer Versammlung, denn in ihrem Zorn haben sie den Mann erschlagen und in ihrem Mutwillen den Stier gelähmt. a)
a) Psalm 1, 1; Sprüche 1, 15
1) hier vmtl. i. S. v. „Seele“; ebenso Psalm 16, 9; 30, 13; 57, 9; 108, 2. Des Menschen Seele ist ein Abbild der göttlichen Herrlichkeit/Ehre; das hebr. Wort kawood hat die Grundbedeutung „schwer; gewichtig“; hier vielleicht „Seele“ i. S. v.: „das Gewichtige“; die Seele ist der „gewichtige“ Teil des Menschen.
English Standard Version 2001:Let my soul come not into their council; O my glory, be not joined to their company. For in their anger they killed men, and in their willfulness they hamstrung oxen.
King James Version 1611:O my soul, come not thou into their secret; unto their assembly, mine honour, be not thou united: for in their anger they slew a man, and in their selfwill they digged down a wall.
John MacArthur Studienbibel:49, 1: Juda und Josua eph empfingen zwar am meisten Aufmerksamkeit (V. 8-12.22-26), aber der Segen des Vaters beschrieb die künftige Geschichte jeden einzelnen Sohnes. Diese Beschreibungen basierten offenbar auf ihrem damaligen Charakter. Die kryptische Natur dieser Poesie erfordert eine pedantische Analyse, um die Geschichte der einzelnen Stämme in Verbindung mit diesen letzten Worten und dem Testament Jakobs zu bringen. S. Moses Segnung der Stämme in 5. Mose 33, etwa 1405 v.Chr. 49, 1 in künftigen Tagen. Wörtl. »am Ende der Tage«. Dieser Schlüsselbegriff, der den poetischen Inhalt von Jakobs Voraussage für jeden Sohn einleitet, bezeichnet in der prophetischen Literatur oft die letzten Tage (Jesaja 2, 2; Hesekiel 38, 16) oder weist im allgemeineren Sinn auf die »Endzeit« hin (5. Mose 4, 30; 31, 29), d.h. im Sinn von »in späteren Zeiten«.




Predigten über 1. Mose 49, 6
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