2. Mose 20, 6

Das zweite Buch Mose, Exodus

Kapitel: 20, Vers: 6

2. Mose 20, 5
2. Mose 20, 7

Luther 1984:aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.-a- -a) 2. Mose 34, 7; 5.Mo, 7, 9.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):der aber Gnade erweist an Tausenden von Nachkommen-1- derer, die mich lieben und meine Gebote halten. -1) o: ins tausendste Geschlecht.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:der aber Gnade erweist an Tausenden (von Generationen) von denen, die mich lieben und meine Gebote halten-a-. - -a) 2. Mose 34, 7; Daniel 9, 4.
Schlachter 1952:und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.
Zürcher 1931:der aber Gnade übt bis ins tausendste Geschlecht an den Kindern derer, die mich lieben und meine Gebote halten.
Luther 1912:und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten.
Buber-Rosenzweig 1929:aber Huld tuend ins tausendste denen die mich lieben, denen die meine Gebote wahren.
Tur-Sinai 1954:der aber Liebe erweist tausenden (Geschlechtern), denen, die mich lieben und meine Gebote wahren.
Luther 1545 (Original):Vnd thu Barmhertzigkeit an vielen Tauseten, die mich lieb haben, vnd meine Gebot halten.
Luther 1545 (hochdeutsch):und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten.
NeÜ 2021:Doch wer mich liebt und meine Gebote hält, dem schenke ich meine Gunst auf tausend Generationen hin.
Jantzen/Jettel 2016:und der Freundlichkeit ‹und Gnade›* erweist auf Tausende hin an denen, die mich lieben und meine Gebote halten. a)
a) 5. Mose 5, 10; Psalm 103, 4 .17; Daniel 9, 9; Römer 12, 11; 2. Korinther 1, 3; 1. Timotheus 1, 13
English Standard Version 2001:but showing steadfast love to thousands of those who love me and keep my commandments.
King James Version 1611:And shewing mercy unto thousands of them that love me, and keep my commandments.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:20, 3: Die Zehn Gebote, auch als Dekalog bekannt, die auf den einleitenden historischen Prolog folgen (V. 2), sind als eine Vorschrift oder direkter Befehl in der zweiten Person formuliert. Diese Formulierung war damals weitgehend unbekannt. Antike orientalische Gesetzeskodizes waren meistens kasuistisch formuliert, d.h. sie bestanden aus einer Wenn-dann-Konstruktion in der dritten Person. Darin folgt auf ein hypothetisches Delikt die Aussage, welche Handlung dann unternommen oder welche Strafe auferlegt werden soll. Die Zehn Gebote können auch in zwei weiter gefasste Kategorien eingeteilt werden: die vertikale Beziehung des Menschen zu Gott (V. 2-11) und die horizontale der Beziehung der Menschen in ihrer Gemeinschaft untereinander (V. 12-17). Die zweite Kategorie ist von kurz und bündig aufgelisteten Verboten gekennzeichnet, mit nur einer Ausnahme: ein Imperativ plus Erklärung (V. 12). Erklärungen oder Begründungen zu den Verboten kennzeichnen die erste Kategorie. Durch diese Zehn Gebote werden wahre Theologie und wahre Anbetung, der Name Gottes und der Sabbat, familiäre Ehre, das Leben, die Ehe, Besitz, Wahrheit und Tugendhaftigkeit gut geschützt. S. Anm. zu 24, 7. 20, 3 neben mir. Das bedeutet »über mir bzw. gegen mich« und ist angesichts der anschließenden Verse ein höchst angemessener Ausdruck. Alle falschen Götter stehen in Opposition gegen den wahren Gott, und ihre Verehrung ist unvereinbar mit der Verehrung von Jahwe. Als Israel von der Verehrung des einen wahren Gottes abwich, stürzte das Volk sich damit in geistliche Orientierungslosigkeit (Richter 17.18).




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