2. Mose 23, 3

Das zweite Buch Mose, Exodus

Kapitel: 23, Vers: 3

2. Mose 23, 2
2. Mose 23, 4

Luther 1984:Du sollst den Geringen nicht begünstigen in seiner Sache.-a- -a) 3. Mose 19, 15.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Den Vornehmen-1- sollst du in seinem Rechtshandel nicht begünstigen. - -1) der Urtext lautet (weil ohne Zweifel ein Buchstabe verschrieben ist): den Niedrigen.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Auch den Geringen sollst du in seinem Rechtsstreit nicht begünstigen-1a-. - -1) w: ehren; o: auszeichnen; wie 3. Mose 19, 15. a) 3. Mose 19, 15; Psalm 82, 3.4; Sprüche 18, 5; 22, 22; Jesaja 10, 1.2; Amos 5, 12.
Schlachter 1952:Du sollst den Armen nicht beschönigen in seinem Prozeß.
Zürcher 1931:Auch den Geringen sollst du in seiner Rechtssache nicht begünstigen.*
Luther 1912:Du sollst den Geringen nicht beschönigen in seiner Sache. - 3. Mose 19, 15.
Buber-Rosenzweig 1929:Auch den Armen beschönige in seinem Streitfall nicht.
Tur-Sinai 1954:Und den Niedern sollst du nicht begünstigen in seiner Streitsache.
Luther 1545 (Original):Du solt den geringen nicht schmücken in seiner Sache.
Luther 1545 (hochdeutsch):Du sollst den Geringen nicht schmücken in seiner Sache.
NeÜ 2021:Aber auch einen Armen darfst du vor Gericht nicht begünstigen.
Jantzen/Jettel 2016:Und den Geringen sollst du in seinem Rechtsstreit nicht begünstigen. a)
a) 2. Mose 23, 6; 3. Mose 19, 15
English Standard Version 2001:nor shall you be partial to a poor man in his lawsuit.
King James Version 1611:Neither shalt thou countenance a poor man in his cause.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:23, 1: Eine Liste verschiedener Gesetze, die den Schutz von gerechter und unparteiischer Gerechtigkeit für alle einschließt. Falsches Zeugnis, unkritisches Befolgen der Mehrheit, Bevorzugung und Bestechung tragen alle dazu bei, wahre Gerechtigkeit zu verderben. Die Haltung der Unparteilichkeit bedeutete auch, jemandem zu helfen, der Probleme mit seinen Tieren hatte, ob er nun Freund oder Feind ist. Wenn ihm nicht geholfen wurde, stand er in Gefahr, seinen Lebensunterhalt zu verlieren, was die anderen in seinem gesellschaftlichen Umfeld nicht zulassen durften.




Predigten über 2. Mose 23, 3
Sermon-Online