Hiob 14, 6

Das Buch Hiob (Ijob, Job)

Kapitel: 14, Vers: 6

Hiob 14, 5
Hiob 14, 7

Luther 1984:so blicke doch weg von ihm, damit er Ruhe hat, bis sein Tag kommt, auf den er sich -a-wie ein Tagelöhner freut. -a) Hiob 7, 1.2.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):so wende doch deine Blicke von ihm weg, damit er Ruhe habe, bis er wie ein Tagelöhner mit Befriedigung auf seinen Tag-1- hinblicken kann!» -1) d.h. den zurückgelegten Tag.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:so blicke weg von ihm, so daß er Ruhe hat-a-, damit er wie ein Tagelöhner seinen Tag genießen kann-b-! -a) Hiob 7, 16.19. b) Hiob 7, 1.2.
Schlachter 1952:so schaue doch weg von ihm und laß ihn in Ruhe, bis er seines Tages froh werde wie ein Tagelöhner!
Zürcher 1931:so blicke weg von ihm und lass ihn ruhen, / dass er doch seines Tages froh werde wie ein Tagelöhner. /
Luther 1912:So tu dich von ihm, daß er Ruhe habe, bis daß seine Zeit komme, deren er a) wie ein Tagelöhner wartet. - a) Hiob 7, 1.2.
Buber-Rosenzweig 1929:blick weg von ihm, daß er aussetzen kann, bis er wie der Mietling seinen Tag sich gefallen läßt!
Tur-Sinai 1954:Blick weg von ihm, und laß ihn säumig sein / bis daß er, wie der Löhner, gutmacht seinen Tag!
Luther 1545 (Original):Thu dich von jm, das er ruge hab, bis das seine zeit kome, der er wie ein Taglöner wartet.
Luther 1545 (hochdeutsch):Tue dich von ihm, daß er Ruhe habe, bis daß seine Zeit komme, deren er wie ein Taglöhner wartet.
NeÜ 2021:dann schau doch von ihm weg, dass er Ruhe hat, / dass er wie ein Tagelöhner sich seines Tagwerks freuen kann!
Jantzen/Jettel 2016:schau weg von ihm, dass er Ruhe hat, bis er wie der Tagelöhner seinen Tag abgetragen, a)
a) schaue Hiob 7, 19; 10, 20; Tagelöhner Hiob 7, 1 .2; 3. Mose 25, 40 .53
English Standard Version 2001:look away from him and leave him alone, that he may enjoy, like a hired hand, his day.
King James Version 1611:Turn from him, that he may rest, till he shall accomplish, as an hireling, his day.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:14, 1: Hiob behandelt die Tatsache, dass Gott die Kontrolle über die Dinge des Lebens hat, deren Bedeutung Hiob aber hinterfragt. Das Leben ist kurz (V. 1.2), alle sind Sünder (V. 4), die Tage des Menschen sind begrenzt (V. 5) und am Ende steht der Tod (V. 7-12). Angesichts dessen bat Hiob Gott um ein wenig Gnade anstelle eines solch intensiven Gerichts (V. 3) und um etwas Ruhe von all seinen Schmerzen (V. 6). Er glaubte, dass ein Baum mehr Hoffnung habe als er (V. 7).




Predigten über Hiob 14, 6
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