Hiob 31, 29

Das Buch Hiob (Ijob, Job)

Kapitel: 31, Vers: 29

Hiob 31, 28
Hiob 31, 30

Luther 1984:Habakuk ich mich -a-gefreut, wenn's meinem Feinde übel ging, und -b-mich erhoben, weil ihn Unglück getroffen hatte? -a) Sprüche 24, 17. b) Psalm 7, 5; 35, 13.14.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Wenn ich mich je über das Unglück meines Feindes gefreut und darüber gejubelt habe, daß ein Mißgeschick ihm zugestoßen war: -
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Wenn-1- ich mich freute über den Untergang meines Hassers und aufjauchzte-2-, als Unglück ihn traf-a-! -1) s. Anm. zu V. 24. 2) eT.; MasT: und mich aufraffte. a) Sprüche 17, 5; Obadja 13; Matthäus 5, 44.
Schlachter 1952:Habe ich mich gefreut über den Sturz meines Feindes und mich ergötzt daran, wenn ihn ein Unglück traf?
Zürcher 1931:Wenn ich mich freute am Untergang meines Feindes / und frohlockte, weil ihn Unheil traf - / -Sprüche 24, 17.
Luther 1912:Habakuk ich mich gefreut, wenn’s meinem Feinde übel ging, und habe mich überhoben, darum daß ihn Unglück betreten hatte? - Psalm 35, 13; Sprüche 24, 17.
Buber-Rosenzweig 1929:Freute ich mich je übers Scheitern meines Hassers und ließ michs erregen, daß das Böse ihn fand
Tur-Sinai 1954:Freut ich mich über meines Hassers Fall / und jauchzte, da ihn Unglück traf /
Luther 1545 (Original):Habakuk ich mich gefrewet, wens meinem Feinde vbel gieng, vnd habe mich erhaben, das jn vnglück betretten hatte?
Luther 1545 (hochdeutsch):Habakuk ich mich gefreuet, wenn's meinem Feinde übel ging, und habe mich erhoben, daß ihn Unglück betreten hatte?
NeÜ 2021:Freute ich mich über das Scheitern meines Hassers, / ergötzte es mich, als Böses ihn traf?
Jantzen/Jettel 2016:Habe ich mich erfreut am Unheil meines Hassers und mich ergötzt, als Böses ihn traf - a)
a) Psalm 35, 13; Sprüche 17, 5; 24, 17
English Standard Version 2001:If I have rejoiced at the ruin of him who hated me, or exulted when evil overtook him
King James Version 1611:If I rejoiced at the destruction of him that hated me, or lifted up myself when evil found him:



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:31, 1: Hiob suchte sich nun verstärkt von den falschen Anschuldigungen zu befreien. Er betonte mit Nachdruck, unschuldig zu sein, und forderte Gerechtigkeit. Wenn jemand damals unschuldig war, legte er davon Zeugnis ab, indem er beim König schwor. Dieses Vorgehen war unter Hiobs Nachbarvölkern bei Gerichtsverfahren bekannt. Der wiederholte Gebrauch des Wortes »wenn« beschreibt, was Hiob falsch gemacht haben könnte, im Anschluss werden die möglichen Folgen aufgeführt. Er akzeptierte diese Folgen, wenn er sie verdient hätte. Das stellte Hiobs letzten Versuch dar, sich vor Gott und Mensch zu verteidigen. Hiob war keiner Sünde schuldig in Bezug auf Reinheit (V. 1), Sünde im Allgemeinen (V. 2.3), Wahrheit (V. 5), Begehren (V. 7), eheliche Treue (V. 9), Rechtsangelegenheiten (V. 13), Erbarmen (V. 16-21), materielle Dinge (V. 24.25), falsche Religionen (V. 26.27), Liebe zu Feinden und Fremden (V. 29-32), geheime Sünden (V. 33.34) und geschäftliche Beziehungen (V. 38-40). Er bat Gott, ihm zu antworten (V. 35) und sein Leid zu erklären. 31, 1 hatte einen Bund geschlossen mit meinen Augen. Er meinte hier sexuelle Reinheit (vgl. Sprüche 6, 25; Matthäus 5, 28).




Predigten über Hiob 31, 29
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