Daniel 11, 16

Das Buch des Propheten Daniel

Kapitel: 11, Vers: 16

Daniel 11, 15
Daniel 11, 17

Luther 1984:sondern der gegen ihn zieht, wird tun, was ihm gut dünkt, und niemand wird ihm widerstehen können. Er wird auch in das -a-herrliche Land kommen, und Verderben ist in seiner Hand. -a) Daniel 8, 9.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):sondern der, welcher gegen ihn herangezogen ist, wird nach seinem Gutdünken schalten, ohne daß jemand ihm zu widerstehen vermag; und er wird im Prachtlande-1- festen Fuß fassen, und Verwüstung wird von ihm ausgehen-2-. -1) = Palästina, vgl. Daniel 8, 9. 2) aL: so daß es ganz in seine Hand fällt.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Und der, der gegen ihn gekommen ist, wird nach seinem Belieben handeln, und niemand kann vor ihm bestehen. Und im Land der Zierde-1a- wird er (mit seinem Heer) stehen, und Vernichtung wird in seiner Hand sein. -1) d.i. Israel. a) V. 41.45; Daniel 8, 9.
Schlachter 1952:sondern der, welcher gegen ihn gekommen ist, wird tun, was ihm beliebt, und niemand kann vor ihm bestehen; und er wird Stellung nehmen im lieblichen Lande, das wird verheert durch seine Hand.
Zürcher 1931:Und der, der wider ihn ausgezogen, wird schalten nach seinem Belieben, und niemand wird vor ihm standhalten. So wird er Fuss fassen im Lande der Zierde-1-, und es fällt ganz in seine Hand. -1) d.h. im heiligen Lande.
Luther 1912:sondern der an ihn kommt, wird seinen Willen schaffen, und niemand wird ihm widerstehen können. Er wird auch in das a) werte Land kommen und wird’s vollenden durch seine Hand. - a) Daniel 8, 9.
Buber-Rosenzweig 1929:Der gegen ihn Gekommne tut nach seiner Willkür, keines besteht vor ihm, im Zierland bleibt er stehn, und Vernichtung ist in seiner Hand.
Tur-Sinai 1954:Und der gegen ihn herankommt, tut nach seinem Belieben, und keiner hält vor ihm stand, und er hält im Land der Lust, und Verderben ist in seiner Hand.
Luther 1545 (Original):Sondern er wird, wenn er an jn kompt, seinen willen schaffen, vnd niemand wird jm widerstehen mügen. Er wird auch in das Werde land komen, vnd wirds volenden, durch seine hand. -[Werdeland] Der grosse Antiochus thet den Jüden grosse ehre, Darumb, das sie jm hulffen wider Ptolemeum Epiphanem vollend Syriam gewinnen.
Luther 1545 (hochdeutsch):sondern er wird, wenn er an ihn kommt, seinen Willen schaffen; und niemand wird ihm widerstehen mögen. Er wird auch in das werte Land kommen und wird's vollenden durch seine Hand.
NeÜ 2021:Er kann machen, was er will, denn niemand leistet noch Widerstand. Auch im Land der Zierde macht er sich breit und verwüstet es.
Jantzen/Jettel 2016:Und der gegen ihn Gekommene wird nach seinem Gutdünken handeln, und niemand wird vor ihm bestehen. Und im Lande der Zierde bleibt er stehen mit Vertilgung in seiner Hand. a)
a) Land Daniel 11, 41 .45; 8, 9; Psalm 106, 24; Maleachi 3, 12
English Standard Version 2001:But he who comes against him shall do as he wills, and none shall stand before him. And he shall stand in the glorious land, with destruction in his hand.
King James Version 1611:But he that cometh against him shall do according to his own will, and none shall stand before him: and he shall stand in the glorious land, which by his hand shall be consumed.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:11, 2: Wie in 8, 3-26 reicht diese Prophezeiung von der Geschichte der geistlichen Kämpfe in Israel (11, 2-35) bis zur Drangsalszeit (V. 36-42), wenn Michael für die vollständige Errettung Israels eintreten wird (12, 1). Die Einzelheiten dieser Geschichte sind so minuziös und genau durch die Geschichtsschreibung bestätigt, dass ungläubige Kritiker, ohne Beweise erbringen zu können, darauf bestanden, dass die Niederschrift 400 Jahre nach Daniel erfolgte, nachdem sich die beschriebenen Ereignisse zugetragen hatten, was den Verfasser zu einem Betrüger machen würde. Die Prophezeiung schaut in die Zukunft von Daniel bis zum Antichrist. 11, 2 Dieser Abschnitt enthüllt die zeitnahe Erfüllung für das persische Reich sowie die Herrschaft Griechenlands unter Antiochus Epiphanes. 11, 2 noch drei Könige … und der vierte. Die 3 persischen Könige nach Kyrus (10, 1) waren Kambyses (ca. 530-522 v. Chronik), Pseudo-Smerdis (ca. 522 v. Chronik) und Darius I. Hystaspes (ca. 522-486 v. Chronik). Der vierte ist Xerxes I., im Buch Esther Ahasveros genannt (486-465 v. Chronik). Die Könige nach Xerxes werden nicht erwähnt, wahrscheinlich weil Xerxes den Feldzug gegen die Griechen nicht gewinnen konnte (481-479 v. Chronik), der den Anfang vom Ende des Perserreiches einläutete, das schließlich ca. 331 v. Chronik an Alexander den Großen fiel. 11, 3 ein tapferer König. Alexander der Große (vgl. 8, 5). 11, 4 Nach Alexanders Tod (ca. 323 v. Chronik) übernahmen 4 Männer, die nicht seiner Familie entstammten, Gebiete seines weitverzweigten Reiches (s. Anm. zu 7, 6; 8, 3-9). Der König des Südens (Ägypten) und der König des Nordens (Syrien) werden in V. 5 und im Anschluss erwähnt. Im Lauf der Zeit traten andere Herrscher auf und durchzogen Palästina.




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