Johannes 10, 22

Das Evangelium nach Johannes (Johannesevangelium)

Kapitel: 10, Vers: 22

Johannes 10, 21
Johannes 10, 23

Luther 1984:Es war damals das Fest der Tempelweihe-1-** in Jerusalem, und es war Winter. -1) das Fest, das zur Erinnerung an die Wiedereinweihung des Tempels durch Judas Makkabäus im Jahr 165 v. Chronik jährlich 8 Tage lang gefeiert wurde.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):DAMALS-1- fand das Fest der Tempelweihe in Jerusalem statt; es war Winter-2-, -1) o: danach. 2) d.h. es war stürmisches und kaltes Regenwetter.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Es war aber das Fest der Tempelweihe-1- in Jerusalem; es war Winter. -1) Fest, das jährlich zur Erinnerung an die Neueinweihung des Tempels durch Judas Makkabäus (165 v. Chronik) begangen wurde.
Schlachter 1952:ES fand aber in Jerusalem die Tempelweihe statt; es war Winter,
Zürcher 1931:Damals fand in Jerusalem das Fest der Tempelweihe statt; es war Winter.
Luther 1912:Es ward aber Kirchweihe zu Jerusalem und war Winter.
Luther 1545 (Original):Es ward aber Kirchweihe zu Jerusalem, vnd war winter,
Luther 1545 (hochdeutsch):Es war aber Kirchweih zu Jerusalem und war Winter.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Es war Winter. In Jerusalem feierte man das Fest der Tempelweihe.
Albrecht 1912/1988:Zu der Zeit feierte man in Jerusalem das Fest der Tempelweihe**. Es war Winter-1-. -1) nach meiner Zeitrechnung: Dezember 28 oder 29 n. Chronik
Luther 1912 (Hexapla 1989):Es ward aber -1-Kirchweihe zu Jerusalem und war Winter. -1) -+Kirchweihe-, das zum Andenken an die neue Einweihung des Tempels durch Judas Makkabäus am 25. des Monats Chislev gefeierte Fest.
Meister:Es kam dann das Fest der Tempelweihe in Jerusalem; es war Winter.
Menge 1949 (Hexapla 1997):DAMALS-1- fand das Fest der Tempelweihe in Jerusalem statt; es war Winter-2-, -1) o: danach. 2) d.h. es war stürmisches und kaltes Regenwetter.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Es war aber das Fest der Tempelweihe in Jerusalem; [und] es war Winter.
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Es war damals das Fest der Tempelweihe-1- in Jerusalem; es war Winter. -1) Fest, das jährlich zur Erinnerung an die Neueinweihung des Tempels durch Judas Makkabäus (165 v. Chronik) begangen wurde.
Schlachter 1998:Es fand aber in Jerusalem das Fest der Tempelweihe-1- statt; und es war Winter. -1) hebr. -+Chanukkah-; gefeiert im Nov./Dez. zum Gedenken an die Wiedereinweihung des Tempels 165 v. Chronik, nach der Entweihung durch Antiochus Epiphanes.++
Interlinear 1979:Statt fand damals das Fest der Tempelweihe in Jerusalem; Winter war,
NeÜ 2016:Vorwurf der Gotteslästerung Damals war gerade Winter, und in Jerusalem fand das Fest der Tempelweihe (Das Fest wurde zur Erinnerung an die Wiedereinweihung des Tempels 164 v. Chronik durch die Makkabäer gefeiert. Seine Entweihung durch den heidnischen Herrscher Antiochus Epiphanes IV. führte 167 v. Chronik zum Makkabäeraufstand.) statt.
Jantzen/Jettel 2016:Es fand das Fest der Tempelweihe 1) in Jerusalem statt, und es war Winter.
1) eigtl.: Fest der „Erneuerung“; d. i.: das „Chanukka“-Fest; es wurde gefeiert zur Erinnerung an die Wiedereinweihung des Tempels am 25. Kislev (Dezember) des Jahres 164 v. Ch. nach seiner Entweihung durch Antiochus IV. Epiphanes; es gehörte also nicht zur ursprünglichen mosaischen Festordnung.
English Standard Version 2001:At that time the Feast of Dedication took place at Jerusalem. It was winter,
King James Version 1611:And it was at Jerusalem the feast of the dedication, and it was winter.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:10, 1: Jesu Diskurs über sich selbst als dem »Guten Hirten« schließt sich direkt an Kap. 9 an. Jesus fuhr also fort, sich an die gleichen Menschen zu wenden. Das Problem von Kap. 9 war, dass Israel von falschen Hirten geführt wurde, die es von der wahren Erkenntnis und dem Reich des Messias abbrachten (9, 39-41). In Kap. 10 gab Jesus bekannt, dass er der »Gute Hirte« ist, der von seinem Vater als Retter und König bestimmt war, im Gegensatz zu Israels falschen Hirten, die sich selbst ernannten und selbstgerecht waren (Psalm 23, 1; Jesaja 40, 11; Jeremia 3, 15; vgl. Jesaja 56, 9-12; Jeremia 23, 1-4; 25, 32-38; Hesekiel 34, 1-31; Sacharja 11, 16). 10, 1 Schafhürde. In V. 1-30 benutzte Jesus durchgehend das Bild der Schafzucht des 1. Jahrhunderts. Die Schafe wurde in einem Stall gehalten, in den sie durch eine Tür einund ausgingen. Der Hirte beschäftigte einen »Türhüter« (V. 3) oder »Mietling« (V. 12) als Hilfshirten, um die Tür zu bewachen. Durch diese Tür ging der Hirte zu den Schafen. Jemand mit der Absicht, die Schafe zu stehlen oder zu verwunden, hätte versucht, sich auf andere Weise Einlass zu verschaffen. Sehr wahrscheinlich bilden die Worte aus Hesekiel 34 den Hintergrund zur Lehre Jesu, da Gott die falschen Hirten Israels beschuldigte (d.h. die geistlichen Führer des Volkes), nicht richtig für die Herde Israel zu sorgen (d.h. das Volk). Die Evangelien enthalten eine reiche Bildsymbolik mit dem Motiv von Schafen und Hirten (s. Matthäus 9, 36; Markus 6, 34; 14, 27; Lukas 15, 1-7).



Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
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