Apostelgeschichte 10, 28

Die Apostelgeschichte des Lukas

Kapitel: 10, Vers: 28

Apostelgeschichte 10, 27
Apostelgeschichte 10, 29

Luther 1984:Und er sprach zu ihnen: Ihr wißt, daß es einem jüdischen Mann nicht erlaubt ist, mit einem Fremden umzugehen oder zu ihm zu kommen; aber Gott hat mir gezeigt, daß ich keinen Menschen meiden oder unrein nennen soll.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):zu der er sagte: «Ihr wißt, wie streng es einem Juden verboten ist, Verkehr mit jemand zu haben, der zu einem anderen Volke gehört, oder gar bei ihm einzukehren. Doch mir hat Gott gezeigt, daß man keinen Menschen als unheilig oder unrein bezeichnen darf.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Und er sprach zu ihnen: Ihr wißt, wie unerlaubt es für einen jüdischen Mann ist, sich einem Fremdling-1- anzuschließen oder zu ihm zu kommen-a-; und mir hat Gott gezeigt, keinen Menschen gemein oder unrein zu nennen. -1) o: «Stammesfremden», d.h. Heiden. a) Apostelgeschichte 11, 2.3.
Schlachter 1952:Und er sprach zu ihnen: Ihr wißt, daß es einem jüdischen Manne nicht erlaubt ist, mit einem Ausländer zu verkehren oder sich ihm zu nahen; aber mir hat Gott gezeigt, daß ich keinen Menschen gemein oder unrein nennen soll.
Zürcher 1931:Und er sagte zu ihnen: Ihr wisst, wie ungehörig es für einen Juden ist, mit einem Heiden zu verkehren oder zu ihm zu gehen - und mir hat Gott gezeigt, dass ich keinen Menschen gemein oder unrein nennen soll. -Apostelgeschichte 11, 3; 21, 28.29.
Luther 1912:Und er sprach zu ihnen: Ihr wisset, wie es ein unerlaubt Ding ist einem jüdischen Mann, sich zu tun oder zu kommen zu einem Fremdling; aber Gott hat mir gezeigt, keinen Menschen gemein oder unrein zu heißen.
Luther 1545 (Original):Vnd er sprach zu jnen, Jr wisset, wie es ein vngewonet ding ist einem Jüdischen man, sich zu thun oder komen zu einem Frembdlinge. Aber Gott hat mir gezeiget, keinen Menschen gemein oder vnrein zu heissen,
Luther 1545 (hochdeutsch):Und er sprach zu ihnen: Ihr wisset, wie es ein ungewohnet Ding ist einem jüdischen Mann, sich zu tun oder zu kommen zu einem Fremdling; aber Gott hat mir gezeiget, keinen Menschen gemein oder unrein zu heißen.
Neue Genfer Übersetzung 2011:»Ihr wisst sicher«, sagte er zu ihnen, »dass es einem Juden nicht erlaubt ist, engeren Kontakt mit jemand zu haben, der zu einem anderen Volk gehört, oder ihn gar in seinem Haus zu besuchen. [Kommentar: Er würde damit gegen die jüdischen Reinheitsvorschriften verstoßen; vergleiche z.B. Johannes 18, 28.] Aber Gott hat mir unmissverständlich klar gemacht, dass man keinen Menschen als unheilig oder unrein bezeichnen darf, 'nur weil er kein Jude ist'.
Albrecht 1912/1988:und sprach zu ihnen: «Ihr wisset ganz genau, wie streng es einem Juden verboten ist, mit einem Heiden zu verkehren oder ihn zu besuchen. Mir aber hat Gott gezeigt, keinen Menschen als unheilig oder unrein anzusehen.
Luther 1912 (Hexapla 1989):Und er sprach zu ihnen: Ihr wisset, wie es ein unerlaubt Ding ist einem jüdischen Mann, sich zu tun oder zu kommen zu einem Fremdling; aber Gott hat mir gezeigt, keinen Menschen gemein oder unrein zu heißen.
Meister:Und er sagte zu ihnen: «Ihr versteht, wie ungesetzlich einem jüdischen Manne es ist, sich zu verbinden oder einzukehren zu einem anderen Volk. Und mir hat Gott gezeigt, nicht einen Menschen gemein oder unrein zu nennen! -Johannes 4, 9; 18, 28; Apostelgeschichte 11, 3; 15, 8.9; Galater 2, 12.14; Epheser 3, 6.
Menge 1949 (Hexapla 1997):zu der er sagte: «Ihr wißt, wie streng es einem Juden verboten ist, Verkehr mit jemand zu haben, der zu einem anderen Volke gehört, oder gar bei ihm einzukehren. Doch mir hat Gott gezeigt, daß man keinen Menschen als unheilig oder unrein bezeichnen darf.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Und er sprach zu ihnen: Ihr wisset, wie unerlaubt es für einen jüdischen Mann ist, sich einem Fremdling-1- anzuschließen oder zu ihm zu kommen; und mir hat Gott gezeigt, keinen Menschen gemein oder unrein zu heißen. -1) eig: jemand, der einem anderen Volke angehört.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Und er sprach zu ihnen: Ihr wißt, wie unerlaubt es für einen jüdischen Mann ist, sich einem Fremdling-1- -ifpp-anzuschließen oder zu ihm zu -ifp-kommen-a-; und mir hat Gott gezeigt, keinen Menschen gemein oder unrein zu nennen. -1) o: «Stammesfremden», d.h. Heiden. a) Apostelgeschichte 11, 2.3.
Schlachter 1998:Und er sprach zu ihnen: Ihr wißt, daß es einem jüdischen Mann nicht erlaubt ist, mit einem Angehörigen eines anderen Volkes zu verkehren oder sich ihm zu nahen; doch mir hat Gott gezeigt, daß ich keinen Menschen gemein oder unrein nennen soll.
Interlinear 1979:Und er sagte zu ihnen: Ihr wißt, daß unerlaubt ist einem Mann einem Juden, zu verkehren mit oder zu gehen zu einem Andersstämmigen; und mir Gott hat klargemacht, keinen gemein oder unrein zu nennen Menschen;
NeÜ 2016:Ihr wisst ja, sagte er, dass es für einen Juden nicht erlaubt ist, engen Kontakt mit einem Nichtjuden zu haben oder ihn gar zu besuchen. Doch Gott hat mir gezeigt, keinen Menschen als unrein oder unberührbar zu betrachten.
Jantzen/Jettel 2016:Da ‹richtete› er sich an sie und sagte: „Euch ist bekannt, wie es für einen jüdischen Mann a)unerlaubt ist, sich an einen, der anderer Abstammung ist, anzuschließen oder zu [ihm] hinzukommen. Und [nun] zeigte mir Gott, keinen Menschen gemein oder b)unrein zu nennen,
a) Apostelgeschichte 11, 2 .3; Johannes 18, 28; Galater 2, 12
b) Apostelgeschichte 10, 15; 15, 8 .9*; Epheser 3, 6
English Standard Version 2001:And he said to them, You yourselves know how unlawful it is for a Jew to associate with or to visit anyone of another nation, but God has shown me that I should not call any person common or unclean.
King James Version 1611:And he said unto them, Ye know how that it is an unlawful thing for a man that is a Jew to keep company, or come unto one of another nation; but God hath shewed me that I should not call any man common or unclean.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:10, 28: nicht erlaubt. Wörtl. »ein Tabu brechend«. Petrus hatte sein ganzes Leben die jüdischen Normen und Traditionen befolgt. Seine Bemerkungen zeigen, dass er diesen neuen Maßstab annahm, demzufolge die Juden die Heiden nicht mehr als minderwertig betrachten sollten.


«Grammatische Kürzel» der Elberfelder Studienbibel
aAorist (2)
amAorist Medium (2, 24)
apAorist Passiv (2, 31)
artbestimmter Artikel (3)
bpmbetontes Personalpronomen (4)
bvftbetonte Verneinung im Futur (5)
fFemininum (6)
ftFutur (7)
ftmFutur Medium (7, 24)
ftpFutur Passiv (7, 31)
gnGenitiv (8)
idpIndikativ Präsens (12, 13)
idpfIndikativ Perfekt (12, 32)
idppIndikativ Perfekt Passiv (12, 31, 32)
ippIndikativ Präsens Passiv (12, 13, 31)
ifaInfinitiv Aorist (14, 15)
ifapInfinitiv Aorist Passiv (2, 14, 31)
ifftInfinitiv Futur (7, 14)
ifgnInfinitiv im Genitiv (16)
ifpInfinitiv Präsens (14, 17)
ifpfInfinitiv Perfekt (14, 32)
ifppInfinitiv Präsens Passiv (14, 17, 31)
imaImperativ Aorist (9)
imapImperativ Aorist Passiv (9, 31)
impImperativ Präsens (10)
ipfImperfekt (11)
kaKonjunktiv Aorist (19, 20)
kaakKonjunktiv Aorist Aktiv (19, 20)
kaimKonjunktiv Aorist als Imperativ (21)
kamKonjunktiv Aorist Medium (19, 20, 24)
kapKonjunktiv Aorist Passiv (19, 20, 31)
komKomparativ (18)
kpakKonjunktiv Präsens Aktiv (1, 22)
kpmpKonjunktiv Präsens Medium / Passiv (22, 24, 31)
mMaskulinum (23)
nNeutrum (25)
nomNomen (26)
optOptativ (27)
pfPerfekt (32)
plPlural (33)
ppPräsens Passiv (13, 31)
ppfPartizip Perfekt (28, 32)
ppfpPartizip Perfekt Passiv (28, 31, 32)
pqpfPlusquamperfekt (34)
prdPrädikat (35)
ptaPartizip Aorist (28, 29)
ptapPartizip Aorist Passiv (28, 29, 31)
ptpPartizip Präsens (30)
ptppPartizip Präsens Passiv (28, 30, 31)
sadsubstantiviertes Adjektiv (38)
sgSingular (37)
sifdsubstantivierter Infinitiv mit dia (39)
sifesubstantivierter Infinitiv mit en (41)
sifmsubstantivierter Infinitiv mit meto (42)
sifpsubstantivierter Infinitiv mit pro (43)
sifpssubstantivierter Infinitiv mit pros (44)
sifssubstantivierter Infinitiv mit eis (40)
ubunbestimmt (45)

Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
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