Römer 3, 9

Der Brief des Paulus an die Römer (Römerbrief)

Kapitel: 3, Vers: 9

Römer 3, 8
Römer 3, 10

Luther 1984:WAS sagen wir denn nun? Haben wir Juden einen Vorzug? Gar keinen. Denn -a-wir haben soeben bewiesen, daß alle, Juden wie Griechen, unter der Sünde sind, -a) Römer 1, 18 - 2, 24.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):WIE steht es also? Haben wir (Juden) für uns etwas voraus? Nicht unbedingt. Wir haben ja schon vorhin gegen Juden ebenso wie gegen Griechen-a- die Anklage erheben müssen, daß sie ausnahmslos unter (der Herrschaft) der Sünde stehen, -a) vgl. Römer 2, 9.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Was nun? Haben wir einen Vorzug? Durchaus nicht-1-! Denn wir haben sowohl Juden als Griechen-2- zuvor beschuldigt, daß sie alle unter der Sünde seien-a-, -1) o: Nicht in jeder Hinsicht. 2) s. Anm. zu Römer 1, 16. a) V. 23; Römer 5, 12; 11, 32; Galater 2, 15; 3, 22.
Schlachter 1952:Wie nun? Haben wir etwas voraus? Ganz und gar nichts! Denn wir haben ja vorhin sowohl Juden als Griechen beschuldigt, daß sie alle unter der Sünde sind,
Schlachter 1998:Wie nun? Haben wir etwas voraus? Ganz und gar nichts! Denn wir haben ja vorhin sowohl Juden als Griechen beschuldigt, daß sie alle unter der Sünde-1- sind, -1) d.h. unter der Herrschaft der Sünde. Hier wird die Sünde als eine geistliche Macht zeigt, die den Menschen beherrscht und zum Handeln gegen Gott und seine Gebote führt (vgl. Römer 7, 7-25).++
Schlachter 2000 (05.2003):Kein Mensch ist vor Gott gerecht Wie nun? Haben wir etwas voraus? Ganz und gar nicht! Denn wir haben ja vorhin sowohl Juden als Griechen beschuldigt, dass sie alle unter der Sünde sind,
Zürcher 1931:WIE nun? Haben wir einen Vorzug? Ganz und gar nicht! Denn wir haben soeben Juden und Griechen als schuldig erwiesen, dass sie alle unter der Herrschaft der Sünde seien, -Römer 1, 18 - 2, 24; Galater 3, 22.
Luther 1912:Was sagen wir denn nun? Haben wir einen Vorteil? Gar keinen. Denn wir haben a) droben bewiesen, daß beide, Juden und Griechen, alle unter der Sünde sind, - a) Römer 1, 18-2, 24.
Luther 1912 (Hexapla 1989):Was sagen wir denn nun? Haben wir einen Vorteil? Gar keinen. Denn wir haben -a-droben bewiesen, daß beide, Juden und Griechen, alle unter der Sünde sind, -a) Römer 1, 18 - 2, 24.
Luther 1545 (Original):Was sagen wir denn nu? Haben wir einen vorteil? Gar keinen. Denn wir haben droben beweiset, das beide Jüden vnd Griechen alle vnter der sünde sind,
Luther 1545 (hochdeutsch):Was sagen wir denn nun? Haben wir einen Vorteil? Gar keinen. Denn wir haben droben bewiesen daß beide, Juden und Griechen, alle unter der Sünde sind,
Neue Genfer Übersetzung 2011:Wie ist es denn nun? Sind wir 'als Juden den anderen Menschen gegenüber' im Vorteil, 'oder sind wir es nicht'? Wir sind es ganz und gar nicht! Ich habe ja jetzt den Beweis erbracht, dass alle schuldig sind, die Juden ebenso wie die anderen Menschen, und dass alle unter der Herrschaft der Sünde stehen,
Albrecht 1912/1988:Wie steht es nun? Zeichnen wir (Juden) uns durch unser Verhalten wirklich (vor den Heiden) aus? Nicht im geringsten. Wir haben ja im vorigen gegen Juden und Heiden dieselbe Anklage erheben müssen, daß sie alle unter der Herrschaft der Sünde stehen.
Meister:WIE ist es nun? Haben wir einen Vorzug? Durchaus nicht! Denn wir haben vorher beschuldigt die Juden wie auch die Griechen, daß sie alle-a- unter der Sünde sind, -a) Vers(e) 23; Römer 1, 18; 2, 1; Galater 3, 22.
Menge 1949 (Hexapla 1997):WIE steht es also? Haben wir (Juden) für uns etwas voraus? Nicht unbedingt. Wir haben ja schon vorhin gegen Juden ebenso wie gegen Griechen-a- die Anklage erheben müssen, daß sie ausnahmslos unter (der Herrschaft) der Sünde stehen, -a) vgl. Römer 2, 9.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Was nun? Haben wir einen Vorzug?-1- Durchaus nicht; denn wir haben sowohl Juden als Griechen zuvor beschuldigt, daß sie alle unter (der) Sünde seien, -1) o: Schützen wir etwas vor?++
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Was nun? Haben wir einen Vorzug? Durchaus nicht-1-! Denn wir haben sowohl Juden als auch Griechen-2- vorher beschuldigt, daß sie alle unter der Sünde seien-a-, -1) o: Nicht in jeder Hinsicht. 2) s. Anm. zu Römer 1, 16. a) V. 23; Römer 5, 12; 11, 32; Galater 2, 15; 3, 22.
Robinson-Pierpont (01.12.2022):Was nun? Haben wir (etwas) voraus? Sicher nicht! Wir beschuldigten ja vorher Juden sowie auch Griechen, dass alle unter (der) Sünde sind.
Interlinear 1979:Was denn? Haben wir einen Vorteil? Nicht durchaus; denn wir haben vorher die Anschuldigung erhoben, Juden sowohl als auch Griechen alle unter Sünde sind,
NeÜ 2021:Aber wie ist es nun? Machen wir etwa Ausflüchte? Ganz und gar nicht. Wir haben ja schon den Beweis erbracht, dass die Juden genauso wie die anderen Völker in der Gewalt der Sünde sind.
Jantzen/Jettel (25.11.2022):Was also? Haben wir etwas voraus? Ganz und gar nichts! - denn wir beschuldigten vorhin Juden und auch Griechen, dass sie alle unter der Sünde seien,
-Parallelstelle(n): Römer 3, 22.23; Römer 1, 20; Römer 2, 1; Römer 5, 12; Römer 11, 32
English Standard Version 2001:What then? Are we Jews any better off? No, not at all. For we have already charged that all, both Jews and Greeks, are under sin,
King James Version 1611:What then? are we better [than they]? No, in no wise: for we have before proved both Jews and Gentiles, that they are all under sin;
Robinson-Pierpont 2022:Τί οὖν; Προεχόμεθα; Οὐ πάντως· προῃτιασάμεθα γὰρ Ἰουδαίους τε καὶ Ἕλληνας πάντας ὑφ᾽ ἁμαρτίαν εἶναι,
Franz Delitzsch 11th Edition:וְעַתָּה מָה הֲיֶשׁ־לָנוּ מַעֲלָה יְתֵרָה לֹא בִמְאוּמָה כְּבָר הוֹכַחְנוּ שֶׁגַּם־הַיְּהוּדִים גַּם־הַיְּוָנִים כֻּלָּם תַּחַת הַחֵטְא



Kommentar:
Peter Streitenberger 2022:Paulus fragt sich nun, ob Juden einen Vorteil vor Gott haben bzw. was aus dem Bisherigen zu folgern ist, wobei τί οὗν („was nun“) zum Ausdruck bringt, was das Gesagte, dass alle Menschen unter der Sünde sind, nun für Konsequenzen und Folgen hat. Dies ist nicht der Fall, da alle Sünder vor Gott sind. Juden werden also nicht bevorzugt behandelt. Paulus beantwortet die selbstgestellte Frage, dass Juden und Heiden unter der Sünde sind. Οὐ πάντως („sicher nicht“) bedeutet nicht, wie schon vorgeschlagen, „nicht ganz“. Vgl. Epictetus, Dissertationes ab Arriano digestae, 4.8, 3: „οὗτος ταχέως λούεται.’ κακῶς οὖν ποιεῖ; οὐ πάντως. ἀλλὰ τί; ταχέως λούεται. — Πάντα οὖν καλῶς γίνεται; — Οὐδαμῶς“. „Dieser badet sehr schnell. Hat er dann etwas falsch gemacht? Sicherlich nicht. Aber was tut er dann? Er badet sehr schnell. Sind dann alle Dinge gut gemacht? Ganz und gar nicht.“
John MacArthur Studienbibel:3, 9: Paulus beendet seine Anklageschrift gegen die Menschheit mit der Zusammenfassung: Juden wie auch Griechen sind vor Gott schuldig (s. Anm. zu 1, 18 - 3, 20). 3, 9 Haben wir etwas voraus? »Wir« bezieht sich wahrscheinlich auf die Christen in Rom, die diesen Brief empfingen. Christen haben keine bessere Natur als all jene, von denen Paulus gezeigt hat, dass sie unter Gottes Verdammungsurteil stehen. Griechen. S. Anm. zu 1, 14. unter der Sünde. Von Sünde versklavt und beherrscht.



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