Römer 8, 23

Der Brief des Paulus an die Römer (Römerbrief)

Kapitel: 8, Vers: 23

Römer 8, 22
Römer 8, 24

Luther 1984:Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir den Geist als Erstlingsgabe haben, -a-seufzen in uns selbst und sehnen uns nach der Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes. -a) 2. Korinther 5, 2.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Aber nicht nur sie-1-, sondern auch wir selbst, die wir doch den Geist als Erstlingsgabe bereits besitzen, seufzen gleichfalls in unserm Inneren beim Warten auf (das Offenbarwerden) der Sohnschaft, nämlich auf die Erlösung unsers Leibes. -1) o: das.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Nicht allein aber (sie), sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst-a- und erwarten die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes. -a) 2. Korinther 5, 2.4.
Schlachter 1952:und nicht nur sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir erwarten seufzend die Sohnesstellung-1-, die Erlösung unsres Leibes. -1) d.h. das volle Offenbarwerden derselben.++
Zürcher 1931:Aber nicht nur das, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir seufzen in uns selbst und warten auf die (volle Offenbarung der) Annahme an Sohnes Statt, auf die Erlösung unsres Leibes. -2. Korinther 5, 2.3.
Luther 1912:Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir haben des Geistes Erstlinge, sehnen uns auch bei uns selbst nach der Kindschaft und warten auf unsers Leibes Erlösung. - 2. Korinther 5, 2.
Luther 1545 (Original):Nicht alleine aber sie, Sondern auch wir selbs, die wir haben des Geistes erstling, sehnen vns auch bey vns selbs, nach der Kindschafft, vnd warten auff vnsers Leibes erlösung.
Luther 1545 (hochdeutsch):Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir haben des Geistes Erstlinge, sehnen uns auch bei uns selbst nach der Kindschaft und warten auf unsers Leibes Erlösung.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Und sogar wir, denen Gott doch bereits seinen Geist gegeben hat, den ersten Teil des künftigen Erbes, sogar wir seufzen innerlich noch, weil die volle Verwirklichung dessen noch aussteht, wozu wir als Gottes Söhne und Töchter bestimmt sind: Wir warten darauf, dass auch unser Körper erlöst wird.
Albrecht 1912/1988:Doch nicht allein sie seufzt. Auch wir, die wir bereits den Geist als Erstlingsgabe-a-* (der zukünftigen Herrlichkeit) besitzen, auch wir, wir seufzen innerlich und warten sehnsuchtsvoll darauf, in unsre Kindesrechte eingesetzt zu werden und damit auch für unsern Leib Befreiung-b-* zu erlangen. -a) vgl. 2. Korinther 1, 22; 5, 2.5; Galater 5, 5; Epheser 1, 14; 4, 30. b) 2. Korinther 5, 2.4; Philipper 3, 21; 1. Johannes 3, 2.
Luther 1912 (Hexapla 1989):Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir haben des Geistes Erstlinge, sehnen uns auch bei uns selbst nach der Kindschaft und warten auf unsers Leibes Erlösung. -2. Korinther 5, 2.
Meister:Nicht allein aber sie, sondern auch selbst die, welche den Geist der Erstlingsgabe-a- haben, auch wir selbst seufzen-b- in uns selbst, indem wir die Sohnschaft-c- erwarten, die Erlösung-d- unseres Leibes. -a) 2. Korinther 5, 5; Epheser 1, 14. b) 2. Korinther 5, 2.4. c) Lukas 20, 36. d) Lukas 21, 28; Epheser 4, 30.
Menge 1949 (Hexapla 1997):Aber nicht nur sie-1-, sondern auch wir selbst, die wir doch den Geist als Erstlingsgabe bereits besitzen, seufzen gleichfalls in unserm Inneren beim Warten auf (das Offenbarwerden) der Sohnschaft, nämlich auf die Erlösung unsers Leibes. -1) o: das.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Nicht allein aber (sie), sondern auch wir selbst, die wir die Erstlinge des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst, erwartend die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes.
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Nicht allein aber (sie), sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst-a- und erwarten die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes. -a) 2. Korinther 5, 2.4.
Schlachter 1998:und nicht nur sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir erwarten seufzend die Sohnesstellung-1-, die Erlösung unseres Leibes. -1) o: Sohnschaft; d.h. das volle Offenbarwerden der Sohnesstellung bei der Entrückung der Gläubigen.++
Interlinear 1979:nicht nur; aber, sondern auch, selbst die Erstlingsgabe des Geistes habend, wir auch selbst in uns selbst seufzen, Sohnschaft erwartend, die Erlösung unseres Leibes.
NeÜ 2021:Wenn ihr wisst, dass der Sohn Gottes gerecht ist, dann könnt ihr sicher sein, dass jeder, der sich nach dem Willen Gottes richtet, die Neugeburt aus Gott empfangen hat.
Jantzen/Jettel 2016:aber nicht nur [das], sondern auch wir selbst, als solche, die wir die Erstlingsgabe, den a)Geist 1), haben, auch wir selbst b)seufzen in uns selbst, während wir auf die Sohnesstellung, die c)Erlösung unseres Leibes, warten,
a) Römer 8, 15*; 2. Korinther 1, 22*
b) 2. Korinther 5, 2; 5, 4
c) Epheser 1, 14*; Philipper 3, 21
1) Der Wesfall im Gt. „die Erstlingsgabe des Geistes“ muss hier wohl i. S. d. Gleichsetzung verstanden werden.
English Standard Version 2001:And not only the creation, but we ourselves, who have the firstfruits of the Spirit, groan inwardly as we wait eagerly for adoption as sons, the redemption of our bodies.
King James Version 1611:And not only [they], but ourselves also, which have the firstfruits of the Spirit, even we ourselves groan within ourselves, waiting for the adoption, [to wit], the redemption of our body.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:8, 2: Der Geist, der in den Kap. 1-7 nur einmal erwähnt worden ist (vgl. 1, 4), wird in Kap. 8 fast 20-mal genannt. Er befreit uns von Sünde und Tod (V. 2.3), befähigt uns, das Gesetz Gottes zu erfüllen (V. 4), verändert unsere Natur und gibt uns Kraft zum Sieg über unser unerlöstes Fleisch (V. 5-13), bestätigt unsere Annahme als Gottes Kinder (V. 14-16), und garantiert unsere zukünftige Herrlichkeit (V. 17-30). 8, 2 Das Wort »denn« leitet die Begründung ein, weshalb es für den Gläubigen keine Verdammnis gibt: Das Gesetz, das nur Sünde und Tod hervorbrachte (7, 5.13), wurde vom Geist durch ein neues, einfaches Gesetz ersetzt, das Leben hervorbringt: das Gesetz des Glaubens (3, 27) bzw. die Botschaft des Evangeliums. das Gesetz des Geistes des Lebens. Dieser Ausdruck ist gleichbedeutend mit »das Evangelium«, das Gesetz des Glaubens. Gesetz der Sünde und des Todes. Das Gesetz Gottes. Es ist zwar gut, heilig und gerecht (7, 12), aber aufgrund der Schwachheit des Fleisches (s. Anm. zu 7, 7-11; 8, 3) kann es nur Sünde und Tod hervorbringen (7, 5.13).



Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
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