Römer 13, 4

Der Brief des Paulus an die Römer (Römerbrief)

Kapitel: 13, Vers: 4

Römer 13, 3
Römer 13, 5

Luther 1984:Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: sie ist Gottes Dienerin und vollzieht das Strafgericht an dem, der Böses tut.-a- -a) 2. Chronik 19, 6.7.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):denn sie ist Gottes Dienerin dir zum Guten-1-. Tust du aber das Böse, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: sie ist ja Gottes Dienerin, eine Vergelterin zur Vollziehung des (göttlichen) Zornes-2- an dem Übeltäter. -1) = zu deinem Besten. 2) o: Strafgerichts.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber das Böse tust, so fürchte dich, denn sie trägt das Schwert nicht umsonst, denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe-1- für den, der Böses tut. -1) w: «Zorn»; so auch V. 5.
Schlachter 1952:Denn sie ist Gottes Dienerin, zu deinem Besten. Tust du aber Böses, so fürchte dich! Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; Gottes Dienerin ist sie, eine Rächerin zur Strafe an dem, der das Böse tut.
Zürcher 1931:denn Gottes Dienerin ist sie für dich zum Guten. Wenn du aber das Böse tust, so fürchte dich, denn nicht umsonst trägt sie das Schwert; denn Gottes Dienerin ist sie, eine Rächerin zum Zorngericht für den, der das Böse verübt. -2. Chronik 19, 6.7.
Luther 1912:Denn sie ist a) Gottes Dienerin dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe über den, der Böses tut. - a) Psalm 82, 6.
Luther 1545 (Original):Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zu gut. Thustu aber böses, so fürchte dich, Denn sie tregt das Schwert nicht vmb sonst, Sie ist Gottes Dienerin, eine Racherin zur straffe vber den, der böses thut.
Luther 1545 (hochdeutsch):denn sie ist Gottes Dienerin dir zu gut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe über den, der Böses tut.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Denn die Regierung ist Gottes Dienerin, und du sollst durch sie Gutes empfangen. Wenn du jedoch Böses tust, hast du allen Grund, sie zu fürchten. Schließlich ist sie nicht umsonst Trägerin der richterlichen Gewalt. Auch darin ist sie Gottes Dienerin. Indem sie den Schuldigen zur Verantwortung zieht, vollstreckt sie an ihm das Urteil des göttlichen Zorns.
Albrecht 1912/1988:Denn sie ist Gottes Dienerin zu deinem Besten. Tust du aber Böses, so fürchte dich! Denn sie trägt das Richtschwert nicht umsonst. Sie ist Gottes Dienerin, die den Übeltäter strafen soll.
Luther 1912 (Hexapla 1989):Denn sie ist -a-Gottes Dienerin dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe über den, der Böses tut. -a) Psalm 82, 6.
Meister:Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber das Böse tust, fürchte dich! Denn sie trägt nicht umsonst das Schwert; denn sie ist Gottes Dienerin, Rächerin zum Zorn, dem, der das Böse tut.
Menge 1949 (Hexapla 1997):denn sie ist Gottes Dienerin dir zum Guten-1-. Tust du aber das Böse, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: sie ist ja Gottes Dienerin, eine Vergelterin zur Vollziehung des (göttlichen) Zornes-2- an dem Übeltäter. -1) = zu deinem Besten. 2) o: Strafgerichts.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber das Böse übst, so fürchte dich, denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe-1- für den, der Böses tut. -1) w: zum Zorn.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991:denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber das Böse -kpak-tust, so -imp-fürchte dich! Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst, denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe-1- für den, der Böses -ptp-tut. -1) w: Zorn; so auch V. 5.
Schlachter 1998:Denn sie ist Gottes Dienerin, zu deinem Besten. Tust du aber Böses, so fürchte dich! Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; Gottes Dienerin ist sie, eine Rächerin zum Zorngericht-1- an dem, der das Böse tut. -1) w: zum Zorn.++
Interlinear 1979:denn Gottes Dienerin ist sie dir zum Guten. Wenn aber das Böse du tust, fürchte dich! Denn nicht umsonst das Schwert trägt sie; denn Gottes Dienerin ist sie, Rächerin zum Zorngericht für den das Böse Tuenden.
NeÜ 2021:Sie steht ja zu deinem Besten im Dienst Gottes. Tust du aber Böses, hast du allen Grund, sie zu fürchten, schließlich ist sie nicht umsonst die Trägerin von Polizei- und Strafgewalt. Auch darin ist sie Gottes Dienerin. Sie zieht den Schuldigen zur Verantwortung und vollstreckt damit das Urteil des göttlichen Zorns.
Jantzen/Jettel 2016:denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber das Böse tust, fürchte dich, denn sie trägt das Schwert nicht ohne Grund, denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zum Zorn 1) für den, der Böses tut. a)
a) 1. Mose 9, 5 .6; Sprüche 20, 8
1) a. im Sinne von: zur Ausübung von Zorn in Form von Strafe
English Standard Version 2001:for he is God's servant for your good. But if you do wrong, be afraid, for he does not bear the sword in vain. For he is the servant of God, an avenger who carries out God's wrath on the wrongdoer.
King James Version 1611:For he is the minister of God to thee for good. But if thou do that which is evil, be afraid; for he beareth not the sword in vain: for he is the minister of God, a revenger to [execute] wrath upon him that doeth evil.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:13, 4: Gottes Dienerin, zu deinem Besten. Indem sie hilft, das Böse in Schranken zu halten und Leben und Besitz schützt. Paulus machte sich die Aufgabe der römischen Regierung, das Gute zu fördern, zunutze, als er sich auf seine Rechte als römischer Bürger berief, um gerecht behandelt zu werden (Apostelgeschichte 16, 37; 22, 25.29; 25, 11). trägt das Schwert. Das symbolisiert das Recht der Regierung, Übeltäter zu bestrafen, auch mit dem Tod (1. Mose 9, 6; vgl. Matthäus 26, 52; Apostelgeschichte 25, 11). zum Zorngericht. Nicht Gottes Zorn, sondern die Strafe, die von der zivilen Autorität auferlegt wird.


«Grammatische Kürzel» der Elberfelder Studienbibel
aAorist (2)
amAorist Medium (2, 24)
apAorist Passiv (2, 31)
artbestimmter Artikel (3)
bpmbetontes Personalpronomen (4)
bvftbetonte Verneinung im Futur (5)
fFemininum (6)
ftFutur (7)
ftmFutur Medium (7, 24)
ftpFutur Passiv (7, 31)
gnGenitiv (8)
idpIndikativ Präsens (12, 13)
idpfIndikativ Perfekt (12, 32)
idppIndikativ Perfekt Passiv (12, 31, 32)
ippIndikativ Präsens Passiv (12, 13, 31)
ifaInfinitiv Aorist (14, 15)
ifapInfinitiv Aorist Passiv (2, 14, 31)
ifftInfinitiv Futur (7, 14)
ifgnInfinitiv im Genitiv (16)
ifpInfinitiv Präsens (14, 17)
ifpfInfinitiv Perfekt (14, 32)
ifppInfinitiv Präsens Passiv (14, 17, 31)
imaImperativ Aorist (9)
imapImperativ Aorist Passiv (9, 31)
impImperativ Präsens (10)
ipfImperfekt (11)
kaKonjunktiv Aorist (19, 20)
kaakKonjunktiv Aorist Aktiv (19, 20)
kaimKonjunktiv Aorist als Imperativ (21)
kamKonjunktiv Aorist Medium (19, 20, 24)
kapKonjunktiv Aorist Passiv (19, 20, 31)
komKomparativ (18)
kpakKonjunktiv Präsens Aktiv (1, 22)
kpmpKonjunktiv Präsens Medium / Passiv (22, 24, 31)
mMaskulinum (23)
nNeutrum (25)
nomNomen (26)
optOptativ (27)
pfPerfekt (32)
plPlural (33)
ppPräsens Passiv (13, 31)
ppfPartizip Perfekt (28, 32)
ppfpPartizip Perfekt Passiv (28, 31, 32)
pqpfPlusquamperfekt (34)
prdPrädikat (35)
ptaPartizip Aorist (28, 29)
ptapPartizip Aorist Passiv (28, 29, 31)
ptpPartizip Präsens (30)
ptppPartizip Präsens Passiv (28, 30, 31)
sadsubstantiviertes Adjektiv (38)
sgSingular (37)
sifdsubstantivierter Infinitiv mit dia (39)
sifesubstantivierter Infinitiv mit en (41)
sifmsubstantivierter Infinitiv mit meto (42)
sifpsubstantivierter Infinitiv mit pro (43)
sifpssubstantivierter Infinitiv mit pros (44)
sifssubstantivierter Infinitiv mit eis (40)
ubunbestimmt (45)

Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
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