Psalm 7, 9

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 7, Vers: 9

Psalm 7, 8
Psalm 7, 10

Luther 1984:Der HERR ist Richter über die Völker. / Schaffe mir Recht, HERR, nach -a-meiner Gerechtigkeit und Unschuld! / -a) Psalm 18, 21-27.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Der HErr ist Richter über die Völker: / schaffe mir Recht, o HErr, nach meiner Gerechtigkeit / und nach meines Herzens Unschuld! /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Der HERR richtet die Völker-a-. / Richte mich, HERR, / nach meiner Gerechtigkeit und nach meiner Lauterkeit, / die auf mir ist-b-. / -a) Psalm 9, 9; 35, 23; 43, 1; 96, 13; 98, 9. b) Psalm 18, 21.
Schlachter 1952:Der HERR wird die Völker richten; / fälle du, o HERR, das Urteil über mich / nach meiner Gerechtigkeit und nach meiner Unschuld! /
Zürcher 1931:Der Herr richtet die Völker. / Schaffe mir Recht, o Herr, nach meiner Gerechtigkeit / und nach der Unschuld, die in mir ist! /
Luther 1912:Der Herr ist Richter über die Völker. Richte mich, Herr, nach a) meiner Gerechtigkeit und Frömmigkeit! - a) Psalm 18, 21-27.
Buber-Rosenzweig 1929:DU, der Urteil spricht den Völkern, rechte für mich, DU, nach meiner Wahrhaftigkeit, nach meiner Schlichtheit, die an mir ist!
Tur-Sinai 1954:Der, Ewiger, du Völker richtest / nach meiner Rechtheit richt mich, Ewiger / und nach der Einfalt an mir. /
Luther 1545 (Original):Der HERR ist Richter vber die Leute, Richte mich HERR nach meiner gerechtigkeit vnd fromkeit. -[Richter] Das ist, Nicht ich noch jemand, sondern Gott selber allein regiert vber vns.
Luther 1545 (hochdeutsch):Der HERR ist Richter über die Leute. Richte mich, HERR, nach meiner Gerechtigkeit und Frömmigkeit.
NeÜ 2021:(9) Jahwe wird die Völker richten. / Verschaffe mir Recht, Jahwe, / denn ich bin doch im Recht! / Du weißt, dass ich aufrichtig bin.
Jantzen/Jettel 2016:Der HERR a)richtet die Völker. Schaffe mir Recht 1), HERR, nach meiner Gerechtigkeit und nach meiner b)Lauterkeit*, [die] auf mir [ist].
1) o.: Urteile über mich; o.: Richte mich
a) richtet Psalm 9, 9*;
b) Lauterkeit Psalm 18, 21; 26, 1; 35, 24; 43, 1; 1. Könige 8, 32
English Standard Version 2001:The LORD judges the peoples; judge me, O LORD, according to my righteousness and according to the integrity that is in me.
King James Version 1611:The LORD shall judge the people: judge me, O LORD, according to my righteousness, and according to mine integrity [that is] in me.
John MacArthur Studienbibel:7, 1: Dieser Psalm ist eigentlich eine Bitte um Gottes Verteidigung angesichts der Vorwürfe und Behauptungen der Unterdrücker. Davids Zuversicht in Gott als Richter bildet das Rückgrat von Psalm 7 (vgl. Abraham in 1. Mose 18, 25). Wenn er im Laufe dieses Psalms immer mehr von dieser Wahrheit ergriffen wird, bewegt er sich dabei von einer angespannten Angst hin zu einer transzendenten Gewissheit. Dieser Psalm folgt David durch 3 aufeinanderfolgende und heftiger werdende Ausdrucksphasen, mit denen er auf die schmerzlich falschen Anschuldigungen reagiert, die ihm vorgeworfen werden. I. Phase 1: Davids Sorge, als er leidenschaftlich um Gottes Aufmerksamkeit als Richter bittet (7, 1-5) II. Phase 2: Davids Auftritt vor Gericht, als er seinen Fall sorgfältig vor dem göttlichen Richter vorträgt (7, 6-16) III. Phase 3: Davids Gelassenheit beim geduldigen Warten auf das Urteil des göttlichen Richters (7, 17) 7, 1 Dieser Titel führt einen rätselhaften Begriff ein, der in mehreren Psalmüberschriften vorkommt: ein »Schiggajon (hebr.) Davids«. Er vermittelt wahrscheinlich den Gedanken des sich Wunderns, Taumelns oder Schwankens. Die Schlachterbibel übersetzt es zwar mit »Klagelied«, aber wahrscheinlich drückt es wechselnde Gefühle oder bewegte Gedanken aus. Folglich weist dieser Begriff möglicherweise auch auf den unregelmäßigen Rhythmus dieses Liedes hin (vgl. Habakuk 3, 1). Dass David diesen Psalm »sang«, weist ebenfalls darauf hin, dass es ein einstimmiges Lied war. Der Anlass »wegen der Worte Kuschs, des Benjaminiters« kann aus den historischen Büchern nicht ohne Weiteres identifiziert werden; doch wer immer Kusch war oder wofür der Name auch steht, hatte jedenfalls ein Feind David offenbar zu Unrecht angeklagt (vgl. Schimei in 2. Samuel 16, 5; 19, 16).




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