1. Könige 8, 32

Das erste Buch der Könige

Kapitel: 8, Vers: 32

1. Könige 8, 31
1. Könige 8, 33

Luther 1984:so wollest du hören im Himmel und Recht schaffen deinen Knechten, daß du den Frevler als Frevler erkennen und seine Tat auf sein Haupt kommen läßt, den aber, der im Recht ist, gerecht sprichst und ihm gibst nach seiner Gerechtigkeit.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):so wollest du es im Himmel hören und eingreifen und deinen Knechten Recht schaffen, indem du den Schuldigen dadurch für schuldig erklärst, daß du sein Tun auf sein Haupt zurückfallen läßt, dem Unschuldigen aber dadurch zu seinem Recht verhilfst, daß du ihm zuteil werden läßt nach seiner Gerechtigkeit-1-!» -1) o: Unschuld.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:dann höre du es im Himmel und handle und richte deine Knechte, indem du den Schuldigen schuldig sprichst, um seinen Weg auf sein Haupt zu bringen-a-, und indem du den Gerechten gerecht sprichst, um ihm nach seiner Gerechtigkeit zu geben-b-! -a) 1. Könige 2, 32.33.44; 2. Mose 34, 7; Esther 9, 25; Hesekiel 9, 10; Joel 4, 4; Apostelgeschichte 18, 6. b) 1. Samuel 2, 25; Psalm 7, 9.
Schlachter 1952:so wollest du hören im Himmel und verschaffen, daß deinen Knechten Recht gesprochen wird, indem du den Schuldigen verurteilst, sein Tun auf sein Haupt zurückfallen lässest, den Gerechten aber rechtfertigst, ihm nach seiner Gerechtigkeit vergiltst. -
Zürcher 1931:so wollest du im Himmel es hören und eingreifen und deinen Knechten Recht schaffen, indem du den Schuldigen schuldig sprichst und seine Tat auf sein Haupt zurückfallen lässest, den Unschuldigen aber unschuldig erklärst und ihm nach seiner Unschuld tust.
Luther 1912:so wollest du hören im Himmel und Recht schaffen deinen Knechten, den Gottlosen zu verdammen und seinen Wandel auf seinen Kopf zu bringen und den Gerechten gerecht zu sprechen, ihm zu geben nach seiner Gerechtigkeit.
Buber-Rosenzweig 1929:selber mögst dus himmelwärts hören, so machs zur Tat, so schaffe Recht deinen Knechten, den, der sich verschuldete, zu beschulden, seinen Abweg auf sein Haupt zu geben, den, der sich bewährte, zu bewähren, ihm nach seiner Bewährung zu geben.
Tur-Sinai 1954:dann höre du es im Himmel und handle und richte deine Knechte, den Schuldigen schuldig zu sprechen, seinen Wandel auf sein Haupt zu legen, und den Gerechten gerecht zu sprechen, daß du ihm nach seiner Gerechtigkeit gibst.
Luther 1545 (Original):So wollestu hören im Himel, vnd Recht schaffen deinen Knechten, den Gottlosen zu verdamnen, vnd seinen weg auff seinen Kopff bringen, vnd den Gerechten recht zu sprechen, jm zu geben nach seiner gerechtigkeit.
Luther 1545 (hochdeutsch):so wollest du hören im Himmel und Recht schaffen deinen Knechten, den Gottlosen zu verdammen und seinen Weg auf seinen Kopf bringen und den Gerechten recht zu sprechen, ihm zu geben nach seiner Gerechtigkeit.
NeÜ 2021:dann höre es vom Himmel her und greife ein! Verschaff deinen Dienern Recht! Bestrafe den Schuldigen und lass sein böses Tun auf ihn selbst zurückfallen, den Schuldlosen aber sprich frei und gib ihm, was seiner Gerechtigkeit entspricht.
Jantzen/Jettel 2016:so höre du im Himmel und handle und richte deine Knechte, indem du den Schuldigen schuldig sprichst, dass du seinen Weg auf seinen Kopf bringst, und indem du den Gerechten gerecht sprichst, dass du ihm gibst nach seiner Gerechtigkeit. a)
a) verurteil . 2. Mose 34, 7; 4. Mose 5, 27 .28; Psalm 62, 13; Gerechten Psalm 7, 9
English Standard Version 2001:then hear in heaven and act and judge your servants, condemning the guilty by bringing his conduct on his own head, and vindicating the righteous by rewarding him according to his righteousness.
King James Version 1611:Then hear thou in heaven, and do, and judge thy servants, condemning the wicked, to bring his way upon his head; and justifying the righteous, to give him according to his righteousness.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:8, 22: S. Anm. zu 2. Chronik 6, 12-40. Salomo wandte sich anschließend zum Brandopferaltar, um dem Herrn ein langes Gebet zur Weihung darzubringen. Erstens bestätigte er, dass dem Herrn, dem Gott Israels, kein Gott gleichzusetzen war (V. 23.24). Zweitens bat er den Herrn um seine beständige Gegenwart und seinen Schutz (V. 25-30). Drittens führte er 7 typische israelitische Gebete auf, die vom Herrn eine Reaktion verlangen würden (V. 31-54). Diese Bitten erinnerten an die detaillierte Liste der Flüche, die in 5. Mose 28, 15-68 für das Brechen des Gesetzes festgehalten waren. Salomo betete besonders, dass der Herr zwischen den Schuldigen und den Gerechten richten (V. 31.32) und dass er die Sünden vergeben möge, die zu einer verloren gegangenen Schlacht führten (V. 33.34), die eine Trockenheit hervorbrachten (V. 35.36) oder die zum Unheil des Volkes führten (V. 37-40). Er betete, dass der Herr gottesfürchtigen Fremden Gnade erweisen (V. 41-43), Sieg im Kampf schenken (V. 44.45) und das Volk nach einer Gefangenschaft wiederherstellen möchte (V. 46-54). 8, 22 breitete seine Hände … aus. Das Ausbreiten der geöffneten Hände zum Himmel war eine normale Gebetshaltung (2. Mose 9, 29; Jesaja 1, 15).




Predigten über 1. Könige 8, 32
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